Für einen Moment ist es still. Die Türen unserer Kirche sind geschlossen.
Nicht für immer. Aber für eine ganze Weile, denn unsere Kirche wird saniert.
Ein vertrauter Ort wird still – ein Ort, an dem wir getauft und geheiratet haben, gebetet, gesungen, gefeiert und getrauert haben. Ein Ort, an dem viele Geschichten unserer Pfarrei ihren Platz haben. Nun wird gebaut, erneuert und verändert.
Und wir? Wir brechen auf.
Für ein Jahr verlassen wir das Vertraute und feiern unsere Gottesdienste im Saal. Wir müssen uns neu orientieren, neue Wege gehen und manches anders machen als bisher. Das ist eine Herausforderung.
Aber vielleicht ist genau das Aufbruch: Nicht darauf zu warten, dass alles bleibt, wie es war, sondern den Mut zu haben, gemeinsam einen neuen Weg zu gehen.
Denn unser Glaube lebt nicht allein in einem Gebäude. Er lebt in uns.
Er lebt, wenn wir zusammenkommen, wenn einer dem anderen die Hand reicht, wenn wir miteinander lachen und weinen, füreinander beten und einander zuhören. Kirche ist dort, wo Menschen sich von Gott berühren lassen und miteinander unterwegs sind.
Darum wollen wir dieses Jahr nicht einfach als eine Zeit des Wartens verstehen, sondern als Zeit des Aufbruchs.
Vielleicht wird der Saal anders sein. Vielleicht werden uns die vertrauten Mauern fehlen. Manches wird ungewohnt oder unbequem sein. Aber vielleicht liegt gerade darin auch eine Chance: neue Menschen kennenzulernen, neue Gespräche zu führen und unsere Gemeinschaft neu zu entdecken.
Denn Gemeinschaft zeigt sich nicht darin, dass immer alles gleich bleibt. Sie zeigt sich darin, dass wir gemeinsam durch Veränderungen gehen.
Auch unser Glaube ist ein Weg. Wir wissen nicht immer, was hinter der nächsten Wegbiegung liegt. Aber wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott mit uns geht.
Wir verlieren unsere Kirche nicht. Wir entdecken neu, was Kirche ist.
Wir tragen sie nicht in unseren Taschen. Wir tragen sie in unseren Herzen. Und so nehmen wir unseren Glauben mit – in den Saal, in unsere Häuser, in unsere Begegnungen und in unseren Alltag.
Ein Jahr lang werden wir gemeinsam unterwegs sein. Vielleicht wird es ein Jahr, das uns fordert. Vielleicht wird es uns überraschen. Vielleicht wird es ein Jahr, an das wir uns später gerne zurückerinnern.
Und dann werden sich eines Tages die Türen unserer Kirche wieder öffnen.
Wir werden hineingehen – aber vielleicht nicht mehr ganz dieselben sein wie heute. Denn während unsere Kirche erneuert wurde, ist vielleicht auch in uns etwas gewachsen: mehr Vertrauen, mehr Verbundenheit und mehr Mut.
Dann werden wir nicht einfach zurückkehren. Wir werden ankommen – mit all dem, was wir miteinander erlebt haben.
Bis dahin gehen wir weiter. Nicht jeder für sich, nicht allein, sondern miteinander – im Glauben, in der Hoffnung und mit Gott an unserer Seite.
Denn vielleicht beginnt genau hier unser Aufbruch:
Eine Tür schliesst sich. Eine andere öffnet sich. Und wir gehen gemeinsam hindurch.
Mit herzlichen Grüssen
Ihr Vikar Agil Raju
Für einen Moment ist es still. Die Türen unserer Kirche sind geschlossen.
Nicht für immer. Aber für eine ganze Weile, denn unsere Kirche wird saniert.
Ein vertrauter Ort wird still – ein Ort, an dem wir getauft und geheiratet haben, gebetet, gesungen, gefeiert und getrauert haben. Ein Ort, an dem viele Geschichten unserer Pfarrei ihren Platz haben. Nun wird gebaut, erneuert und verändert.
Und wir? Wir brechen auf.
Für ein Jahr verlassen wir das Vertraute und feiern unsere Gottesdienste im Saal. Wir müssen uns neu orientieren, neue Wege gehen und manches anders machen als bisher. Das ist eine Herausforderung.
Aber vielleicht ist genau das Aufbruch: Nicht darauf zu warten, dass alles bleibt, wie es war, sondern den Mut zu haben, gemeinsam einen neuen Weg zu gehen.
Denn unser Glaube lebt nicht allein in einem Gebäude. Er lebt in uns.
Er lebt, wenn wir zusammenkommen, wenn einer dem anderen die Hand reicht, wenn wir miteinander lachen und weinen, füreinander beten und einander zuhören. Kirche ist dort, wo Menschen sich von Gott berühren lassen und miteinander unterwegs sind.
Darum wollen wir dieses Jahr nicht einfach als eine Zeit des Wartens verstehen, sondern als Zeit des Aufbruchs.
Vielleicht wird der Saal anders sein. Vielleicht werden uns die vertrauten Mauern fehlen. Manches wird ungewohnt oder unbequem sein. Aber vielleicht liegt gerade darin auch eine Chance: neue Menschen kennenzulernen, neue Gespräche zu führen und unsere Gemeinschaft neu zu entdecken.
Denn Gemeinschaft zeigt sich nicht darin, dass immer alles gleich bleibt. Sie zeigt sich darin, dass wir gemeinsam durch Veränderungen gehen.
Auch unser Glaube ist ein Weg. Wir wissen nicht immer, was hinter der nächsten Wegbiegung liegt. Aber wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott mit uns geht.
Wir verlieren unsere Kirche nicht. Wir entdecken neu, was Kirche ist.
Wir tragen sie nicht in unseren Taschen. Wir tragen sie in unseren Herzen. Und so nehmen wir unseren Glauben mit – in den Saal, in unsere Häuser, in unsere Begegnungen und in unseren Alltag.
Ein Jahr lang werden wir gemeinsam unterwegs sein. Vielleicht wird es ein Jahr, das uns fordert. Vielleicht wird es uns überraschen. Vielleicht wird es ein Jahr, an das wir uns später gerne zurückerinnern.
Und dann werden sich eines Tages die Türen unserer Kirche wieder öffnen.
Wir werden hineingehen – aber vielleicht nicht mehr ganz dieselben sein wie heute. Denn während unsere Kirche erneuert wurde, ist vielleicht auch in uns etwas gewachsen: mehr Vertrauen, mehr Verbundenheit und mehr Mut.
Dann werden wir nicht einfach zurückkehren. Wir werden ankommen – mit all dem, was wir miteinander erlebt haben.
Bis dahin gehen wir weiter. Nicht jeder für sich, nicht allein, sondern miteinander – im Glauben, in der Hoffnung und mit Gott an unserer Seite.
Denn vielleicht beginnt genau hier unser Aufbruch:
Eine Tür schliesst sich. Eine andere öffnet sich. Und wir gehen gemeinsam hindurch.
Mit herzlichen Grüssen
Ihr Vikar Agil Raju