Wer an einem Montagabend einen Blick in die Turnhalle Eidmatt wirft, merkt sofort: Hier ist Energie in der Luft! Lachen, konzentrierte Gesichter, schwingende Ringe und Rollen über den Boden. Das Geräteturnen – kurz GETU – begeistert derzeit so viele Kinder wie selten zuvor. Besonders im Primarschulalter ist der Andrang gross, und das nicht nur in Wädenswil, sondern in Turnvereinen in der ganzen Schweiz.
Schon vor acht Jahren reagierte der Turnverein Wädenswil auf diese Entwicklung. Neben dem leistungsorientierten Geräteturnen mit zwei Trainings pro Woche und regelmässigen Wettkämpfen entstand ein neues Angebot: das Geräteturnen Breitensport. Die Idee dahinter war, möglichst vielen Kindern die Freude am Turnen zu ermöglichen, ganz ohne Wettkampfdruck.
Heute ist das Angebot gefragter denn je. Unter der Leitung von Esther Tamsel trainieren zwei Gruppen einmal pro Woche am Montag in der Eidmatt Turnhalle. Sowohl die Gruppe der Erst- bis Drittklassmädchen als auch die Gruppe ab der vierten Klasse sind mit je 30 Turnerinnen bis zu den Sommerferien komplett ausgebucht.
Doch was unterscheidet das GETU Breitensport vom klassischen Leistungssport?
Im leistungsorientierten Geräteturnen richtet sich das Training nach den Vorgaben des Schweizerischen Turnverbandes (STV). Die
Wettkämpfe sind in sieben Kategorien gegliedert: Vom Einsteigerprogramm K1 bis zum anspruchsvollen K7. Geturnt wird an den vier festgelegten Geräten Boden, Reck, Schaukelringe und Sprung.
Ganz anders im GETU Breitensport. Da hier keine Wettkämpfe bestritten werden und das Trainieren unabhängig vom STV gestaltet wird, bleibt viel Raum für Vielfalt und Kreativität. Neben den klassischen Geräten kommen auch Schulstufenbarren, Airtrack oder das Trapez zum Einsatz. Ein weiterer Fokus wird auf das Bewegen zu Musik, auf spielerische Übungen sowie auf Partner- und Gruppenakrobatik gelegt. Gerade Schulstufenbarren und Airtrack bieten ideale Voraussetzungen für spektakuläre Elemente zu zweit oder zu dritt.
So entsteht ein vielseitiges Allround-Programm, das Kindern unterschiedlichster Fähigkeiten offensteht. Mitmachen können alle Mädchen ab der ersten Klasse, ohne Aufnahmetest. Entscheidend sind einzig die Freude am Turnen und die Motivation, die persönlichen Fähigkeiten in Kraft, Beweglichkeit und Koordination zu verbessern. Eines steht dabei allerdings fest: Am Spagat-Training führt kein Weg vorbei! Das Ziel des Leiterteams ist es, jedes Kind dort abzuholen, wo es steht. Das geht von einer einfachen Rolle vorwärts bis hin zu Flic Flac und Salto.
Ein besonderer Höhepunkt des letzten Jahres war die Teilnahme am Turnspektakel des Gesamtvereins. Zum Motto «Flieg» und dem Titel «Flying High» präsentierten die jüngsten Turnerinnen eine überraschende und unkonventionelle Choreografie an den Schaukelringen. Sitzend, stehend oder hängend in den Ringen verzauberten sie das Publikum. Die älteren Mädchen setzten noch einen drauf: Mit ihrer zweiteiligen Show an vier Schulstufenbarren sorgten sie für Staunen in der Halle. Unter dem Titel «Backstreet Girls» und zur Musik «Beautiful Things» turnten zeitweise bis zu 16 Mädchen gleichzeitig, synchron, im Kanon und mit beeindruckender Präzision.
Wer also montags den vielen jungen Turnerinnen zuschaut, versteht sofort, warum Geräteturnen so hoch im Kurs steht. Hier verbinden sich Bewegung, Mut, Teamgeist und eine grosse Portion Freude.
Wer an einem Montagabend einen Blick in die Turnhalle Eidmatt wirft, merkt sofort: Hier ist Energie in der Luft! Lachen, konzentrierte Gesichter, schwingende Ringe und Rollen über den Boden. Das Geräteturnen – kurz GETU – begeistert derzeit so viele Kinder wie selten zuvor. Besonders im Primarschulalter ist der Andrang gross, und das nicht nur in Wädenswil, sondern in Turnvereinen in der ganzen Schweiz.
Schon vor acht Jahren reagierte der Turnverein Wädenswil auf diese Entwicklung. Neben dem leistungsorientierten Geräteturnen mit zwei Trainings pro Woche und regelmässigen Wettkämpfen entstand ein neues Angebot: das Geräteturnen Breitensport. Die Idee dahinter war, möglichst vielen Kindern die Freude am Turnen zu ermöglichen, ganz ohne Wettkampfdruck.
Heute ist das Angebot gefragter denn je. Unter der Leitung von Esther Tamsel trainieren zwei Gruppen einmal pro Woche am Montag in der Eidmatt Turnhalle. Sowohl die Gruppe der Erst- bis Drittklassmädchen als auch die Gruppe ab der vierten Klasse sind mit je 30 Turnerinnen bis zu den Sommerferien komplett ausgebucht.
Doch was unterscheidet das GETU Breitensport vom klassischen Leistungssport?
Im leistungsorientierten Geräteturnen richtet sich das Training nach den Vorgaben des Schweizerischen Turnverbandes (STV). Die
Wettkämpfe sind in sieben Kategorien gegliedert: Vom Einsteigerprogramm K1 bis zum anspruchsvollen K7. Geturnt wird an den vier festgelegten Geräten Boden, Reck, Schaukelringe und Sprung.
Ganz anders im GETU Breitensport. Da hier keine Wettkämpfe bestritten werden und das Trainieren unabhängig vom STV gestaltet wird, bleibt viel Raum für Vielfalt und Kreativität. Neben den klassischen Geräten kommen auch Schulstufenbarren, Airtrack oder das Trapez zum Einsatz. Ein weiterer Fokus wird auf das Bewegen zu Musik, auf spielerische Übungen sowie auf Partner- und Gruppenakrobatik gelegt. Gerade Schulstufenbarren und Airtrack bieten ideale Voraussetzungen für spektakuläre Elemente zu zweit oder zu dritt.
So entsteht ein vielseitiges Allround-Programm, das Kindern unterschiedlichster Fähigkeiten offensteht. Mitmachen können alle Mädchen ab der ersten Klasse, ohne Aufnahmetest. Entscheidend sind einzig die Freude am Turnen und die Motivation, die persönlichen Fähigkeiten in Kraft, Beweglichkeit und Koordination zu verbessern. Eines steht dabei allerdings fest: Am Spagat-Training führt kein Weg vorbei! Das Ziel des Leiterteams ist es, jedes Kind dort abzuholen, wo es steht. Das geht von einer einfachen Rolle vorwärts bis hin zu Flic Flac und Salto.
Ein besonderer Höhepunkt des letzten Jahres war die Teilnahme am Turnspektakel des Gesamtvereins. Zum Motto «Flieg» und dem Titel «Flying High» präsentierten die jüngsten Turnerinnen eine überraschende und unkonventionelle Choreografie an den Schaukelringen. Sitzend, stehend oder hängend in den Ringen verzauberten sie das Publikum. Die älteren Mädchen setzten noch einen drauf: Mit ihrer zweiteiligen Show an vier Schulstufenbarren sorgten sie für Staunen in der Halle. Unter dem Titel «Backstreet Girls» und zur Musik «Beautiful Things» turnten zeitweise bis zu 16 Mädchen gleichzeitig, synchron, im Kanon und mit beeindruckender Präzision.
Wer also montags den vielen jungen Turnerinnen zuschaut, versteht sofort, warum Geräteturnen so hoch im Kurs steht. Hier verbinden sich Bewegung, Mut, Teamgeist und eine grosse Portion Freude.