Lokalsport Vereine Wädenswil

Frauen verpassen Gruppensieg trotz ­Ungeschlagenheit knapp

Die Wädenswiler Tischtennisspielerinnen bleiben in der Saison 2025/26 ungeschlagen. Trotzdem verpassen sie den Gruppensieg in der Nationalliga B – wegen des schlechteren Spielverhältnisses gegenüber Kloten.

Julia Bodmer, Mo Förstel und Svenja Holzinger verpassten gegen die führenden Klotenerinnen den gewünschten Einstand. Bodmer unterlag in vier Sätzen, Förstel in drei Durchgängen. Nur gerade Holzinger erbrachte die gewohnt sichere Leistung. Sie blieb auch in der Folge ungeschlagen und hatte massgeblichen Anteil am Schlussresultat. Im zweiten Einzeldurchgang glichen die Wädenswilerinnen wieder aus und gingen mit dem gewonnenen Doppel (Förstel/Bodmer) dann auch 4:3 in Führung.
Mit weiteren drei Einzelsiegen hätten die Gäste in Kloten die Wende noch herbeiführen können. Bodmer verlor aber auch ihre dritte Partie knapp im entscheidenden fünften Satz. Zuvor hatte sie zwei Rückstände nochmals aufholen können. Der vierte Zähler sollte die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeberinnen sein, obwohl die Begegnung mit 4:6 für die Wädenswilerinnen endete.
Im letzten Heimspiel vor der Finalissima in Kloten gab Seraphina Hegner der Seite Förstels und Holzingers gegen Wetzikon ihren erfolgreichen Einstand in der zweithöchsten Spielklasse. Die Nachwuchsspielerin hatte sich bereits in der 1. Liga mit einigen Exploits hervorgetan. Bereits in ihrem ersten Einzel war sie auch im Wädenswiler Fanionteam erfolgreich: In vier Sätzen bezwang sie ihre Gegnerin, nachdem bereits Förstel gepunktet hatte. In den nächsten beiden Runden gelang ihr lediglich noch ein einzelner Satzgewinn. Mit dem 6:4-Heimsieg erfüllte das Wädens-wiler Trio die Mindestanforderungen. Das knappe Ergebnis sollte sich am Schluss noch bemerkbar machen, denn nach Abschluss aller Partien beendeten Kloten und Wädenswil die Qualifikation mit der gleichen Punktzahl. Kloten rangiert mit einem Spielverhältnis von 73:27 hauchdünn vor Wädenswil (72:28). Die Wädenswilerinnen werden sich nun also mit Martignys Frauen, den Gruppenersten der Westgruppe, messen müssen, um die Finalpartie zu erreichen. Es ist durchaus möglich, dass auch dieses Jahr wieder die beiden Teams aus der Ostschweiz sich um den Platz in der Nationalliga A bewerben werden. Für Spannung ist gesorgt!

Männer behaupten sich erfolgreich

Noch in der Vorrunde mussten sich Patrick Jund, Livio Schärrer und Lukas Ott mit Aufsteiger Wetzikon knapp mit 4:6 geschlagen geben. Das Wädenswiler Trio wollte sich nicht nur für diese Niederlage revanchieren. Vielmehr sollten die Zürcher Oberländer auch auf Distanz gehalten werden, rangierten doch beide Clubs vor der Partie noch punktgleich auf einem Abstiegsplatz. Nun: Der Wädenswiler Befreiungsschlag gelang hundertprozentig. Gleich 8:2 fegten die Grünschwarzen in der Nationalliga B ihre Kontrahenten von der Platte und holten sich so erfreulicherweise vier Punkte, die sie in der Zwischenabrechnung gleich wieder ins vordere Mittelfeld katapultierten.
Während die Wädenswiler jubelten, konnten einem die geschlagenen Wetziker leidtun. Leistungsmässig waren sie den Wädenswiler ebenbürtig gewesen, in gewissen Momenten aber nicht mit der nötigen Konsequenz am Tisch gestanden.
Nach einem weiteren Punktgewinn bei den Tabellenzweiten in Luzern stehen die Chancen auf den Ligaerhalt für die Linksufrigen zwei Runden vor Schluss der Meisterschaft gut: Mit einem etwas leichteren Schlussprogramm als die direkte Konkurrenz sollte sich das Wädenswiler Fanionteam in der Nationalliga B behaupten können.

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