Kaum wird es wärmer, die Tage wieder länger, fühlen sich viele Menschen schlapp, antriebslos, müde. Schnell ist von Frühjahrsmüdigkeit die Rede. Frühjahrsmüdigkeit ist keine medizinische Diagnose, sondern eine subjektive Wahrnehmung. Der Körper stellt sich um, von kurzen, dunklen Tagen auf mehr Licht, höhere Temperaturen, oft mehr Aktivität.
Warum fühlen wir uns im Frühling müde?
Nach dem Winter sind die Vitamin-D-Speicher oft reduziert. Viele Menschen bewegen sich im Winter weniger. Die Ernährung ist teilweise einseitiger (weniger frische Pflanzenkost). Der Schlafrhythmus verändert sich durch längere Tage. Vor allem Vitamin D steht im Fokus. Ein ausgeprägter Mangel kann mit Müdigkeit und Muskelschwäche einhergehen. Trotzdem gilt: Nicht jede Frühjahrsmüdigkeit ist ein Nährstoffmangel.
Was können wir konkret tun?
Gerade im Frühjahr lohnt es sich, bewusst gegenzusteuern. Ganz entscheidend ist, sich bei Tageslicht im Freien zu bewegen.
Vitamin D und kalziumreiche Ernährung stärken
Vitamin D unterstützt Muskeln und Immunsystem. Kalzium ist zentral für Nerven- und Muskelfunktion. Welche Lebensmittel sind hilfreich? Fettreicher Meeresfisch, Eier, Milchprodukte oder angereicherte Alternativen, grünes Gemüse, kalziumreiches Mineralwasser.
Ballaststoffe erhöhen
Ballaststoffe aus Vollkorn, Hülsenfrüchten, Gemüse, Sprossen stabilisieren den Blutzucker und fördern die Darmgesundheit.
Frisches Frühlingsgemüse einbauen
Jetzt beginnt in der Schweiz die Saison für Spinat, Radieschen, Frühlingszwiebeln, Rucola, erste Kräuter. Diese liefern Vitamin C, sekundäre Pflanzenstoffe und neue geschmackliche Impulse nach dem Winter.
Vollkorn-Gerstensalat mit Frühlingszwiebeln und Rucola
Zutaten: 200 g Vollkorn-Gerste, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 100 g Rucola, 1 Apfel (säuerlich, z. B. Boskoop), 50 g Baumnüsse (gehackt), 1–2 EL Sonnenblumenkerne (optional)
Dressing: 3 EL Rapsöl, 1 EL Apfelessig, 1 TL Senf, ½ TL Honig, Salz und Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung: Gerste abspülen, in ca. 600 ml gesalzenem Wasser 25-30 min kochen, abgiessen, abkühlen lassen. Frühlingszwiebeln waschen, in feine Ringe schneiden, Apfel waschen, in kleine Würfel schneiden, Rucola grob zupfen. Nüsse in Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis sie duften, abkühlen lassen. In einer Schüssel alle Zutaten fürs Dressing gut verrühren und alle anderen Zutaten danach untermischen.
Nährwerte pro 100 g (ca.): Energie: 140 kcal, Vit. C: 12 mg, Ballaststoffe:
4,5 g, Calcium: 60 mg
Christine Brombach, ZHAW Wädenswil
Kaum wird es wärmer, die Tage wieder länger, fühlen sich viele Menschen schlapp, antriebslos, müde. Schnell ist von Frühjahrsmüdigkeit die Rede. Frühjahrsmüdigkeit ist keine medizinische Diagnose, sondern eine subjektive Wahrnehmung. Der Körper stellt sich um, von kurzen, dunklen Tagen auf mehr Licht, höhere Temperaturen, oft mehr Aktivität.
Warum fühlen wir uns im Frühling müde?
Nach dem Winter sind die Vitamin-D-Speicher oft reduziert. Viele Menschen bewegen sich im Winter weniger. Die Ernährung ist teilweise einseitiger (weniger frische Pflanzenkost). Der Schlafrhythmus verändert sich durch längere Tage. Vor allem Vitamin D steht im Fokus. Ein ausgeprägter Mangel kann mit Müdigkeit und Muskelschwäche einhergehen. Trotzdem gilt: Nicht jede Frühjahrsmüdigkeit ist ein Nährstoffmangel.
Was können wir konkret tun?
Gerade im Frühjahr lohnt es sich, bewusst gegenzusteuern. Ganz entscheidend ist, sich bei Tageslicht im Freien zu bewegen.
Vitamin D und kalziumreiche Ernährung stärken
Vitamin D unterstützt Muskeln und Immunsystem. Kalzium ist zentral für Nerven- und Muskelfunktion. Welche Lebensmittel sind hilfreich? Fettreicher Meeresfisch, Eier, Milchprodukte oder angereicherte Alternativen, grünes Gemüse, kalziumreiches Mineralwasser.
Ballaststoffe erhöhen
Ballaststoffe aus Vollkorn, Hülsenfrüchten, Gemüse, Sprossen stabilisieren den Blutzucker und fördern die Darmgesundheit.
Frisches Frühlingsgemüse einbauen
Jetzt beginnt in der Schweiz die Saison für Spinat, Radieschen, Frühlingszwiebeln, Rucola, erste Kräuter. Diese liefern Vitamin C, sekundäre Pflanzenstoffe und neue geschmackliche Impulse nach dem Winter.
Vollkorn-Gerstensalat mit Frühlingszwiebeln und Rucola
Zutaten: 200 g Vollkorn-Gerste, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 100 g Rucola, 1 Apfel (säuerlich, z. B. Boskoop), 50 g Baumnüsse (gehackt), 1–2 EL Sonnenblumenkerne (optional)
Dressing: 3 EL Rapsöl, 1 EL Apfelessig, 1 TL Senf, ½ TL Honig, Salz und Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung: Gerste abspülen, in ca. 600 ml gesalzenem Wasser 25-30 min kochen, abgiessen, abkühlen lassen. Frühlingszwiebeln waschen, in feine Ringe schneiden, Apfel waschen, in kleine Würfel schneiden, Rucola grob zupfen. Nüsse in Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis sie duften, abkühlen lassen. In einer Schüssel alle Zutaten fürs Dressing gut verrühren und alle anderen Zutaten danach untermischen.
Nährwerte pro 100 g (ca.): Energie: 140 kcal, Vit. C: 12 mg, Ballaststoffe:
4,5 g, Calcium: 60 mg
Christine Brombach, ZHAW Wädenswil