Ende Januar wurde die Vernissage der neuen Ausstellung der Historischen Gesellschaft gefeiert. Seither ist die Ausstellung in der Kulturgarage für alle offen; begleitet wird sie von einem attraktiven Rahmenprogramm.
Text & Bilder: Stefan Baumgartner
Die erneut von Anna Schneider und Rebekka Stutz kuratierte Ausstellung geht auf die Suche nach der Seemeitli- und Seebuebe-Mentalität. Man ortet sie am, im, unter Wasser, doch weist sie verschiedenste Aspekte auf. Spurensuche und Begründungen folgten an der Vernissage.
Die Ausstellung ist wie ein Schiff konzipiert. ln jedem Bereich erfährt das Publikum Historisches und Aktuelles zum See, beispielsweise in der Kombüse zum Trinkwasser, in der Latrine zu Abwässern und der Gewässer-verschmutzung oder auf der Kommandobrücke zu Rettungsaktionen auf dem See. Natürlich steht das ganze Schiff auch da – aus Wabenkarton!
Mit dem Bau eines Schiffes sei es ähnlich wie mit der Planung einer Ausstellung: Viele Stationen seien nötig, damit das Publikum Geschichten am, im und unter Wasser erleben kann, meinten so auch die beiden Kuratorinnen. Ein Teil der umgesetzten Planung sind sicher die im Sommer abgehaltenen Workshops oder die Passantenstimmen, die am Herbstmarkt eingefangen wurden, ergänzte der Präsident der «Historischen», Christian Winkler. So durften die Macherinnen viele spannende Begegnungen und grosse Unterstützung erfahren. So wurde an der Vernissage allen gedankt: Den Helfern, auch jenen, die einen Wortbeitrag beisteuerten.
Stadtpräsident Philipp Kutter wusste: «Der See gehört zu uns. Wädenswil ist am See, lebt mit, im am auf dem See und er gibt uns auch Orientierung.» Er erinnerte ausserdem an einen seiner Vorgänger: Wädi Höhn (Stadtpräsident von 1986–1994) hätte keine Ansprache gehalten, er hätte ganz einfach das Seebubenlied herausgeschmettert.
Dies durfte natürlich auf keinen Fall fehlen: Unter Anleitung von André Burnand und seinem Chor war das ganze zahlreiche Publikum eingeladen, eben dieses Seebuben-Lied, das für den Anlass auch passend um Seemeitli-Strophen ergänzt wurde, zum Besten zu geben.
Nebst der Ausstellung in der Kulturgarage gab und gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm: So fand am 14. Februar ein Besuch im Seewasserwerk Hirsacker in Horgen statt (siehe eigener Bericht). Es folgen noch eine Ausfahrt mit dem Ledischiff MS Ufnau, geführte Ausstellungsrundgänge, zwei Soirées mit Fischknusperli (die Fische werden an der ZHAW für die Forschung gezüchtet), oder zweimal ein geführter Spaziergang entlang des Ufers, direkt am Ort des Geschehens. Im März erklingt am Zürisee-Liederabend erneut das bekannte «Seebuebelied». Das Trio «Zürilieder» performt an einem Abend Liedgut rund um den See.
Ausstellung: bis 26. April in der Kulturgarage Wädenswil
Öffnungszeiten:
Mittwoch, 14.00–17.00 Uhr
Samstag, 14.00–17.00 Uhr
Sonntag, 11.00-16.00 Uhr
Infos unter: www.historische.ch
Ende Januar wurde die Vernissage der neuen Ausstellung der Historischen Gesellschaft gefeiert. Seither ist die Ausstellung in der Kulturgarage für alle offen; begleitet wird sie von einem attraktiven Rahmenprogramm.
Text & Bilder: Stefan Baumgartner
Die erneut von Anna Schneider und Rebekka Stutz kuratierte Ausstellung geht auf die Suche nach der Seemeitli- und Seebuebe-Mentalität. Man ortet sie am, im, unter Wasser, doch weist sie verschiedenste Aspekte auf. Spurensuche und Begründungen folgten an der Vernissage.
Die Ausstellung ist wie ein Schiff konzipiert. ln jedem Bereich erfährt das Publikum Historisches und Aktuelles zum See, beispielsweise in der Kombüse zum Trinkwasser, in der Latrine zu Abwässern und der Gewässer-verschmutzung oder auf der Kommandobrücke zu Rettungsaktionen auf dem See. Natürlich steht das ganze Schiff auch da – aus Wabenkarton!
Mit dem Bau eines Schiffes sei es ähnlich wie mit der Planung einer Ausstellung: Viele Stationen seien nötig, damit das Publikum Geschichten am, im und unter Wasser erleben kann, meinten so auch die beiden Kuratorinnen. Ein Teil der umgesetzten Planung sind sicher die im Sommer abgehaltenen Workshops oder die Passantenstimmen, die am Herbstmarkt eingefangen wurden, ergänzte der Präsident der «Historischen», Christian Winkler. So durften die Macherinnen viele spannende Begegnungen und grosse Unterstützung erfahren. So wurde an der Vernissage allen gedankt: Den Helfern, auch jenen, die einen Wortbeitrag beisteuerten.
Stadtpräsident Philipp Kutter wusste: «Der See gehört zu uns. Wädenswil ist am See, lebt mit, im am auf dem See und er gibt uns auch Orientierung.» Er erinnerte ausserdem an einen seiner Vorgänger: Wädi Höhn (Stadtpräsident von 1986–1994) hätte keine Ansprache gehalten, er hätte ganz einfach das Seebubenlied herausgeschmettert.
Dies durfte natürlich auf keinen Fall fehlen: Unter Anleitung von André Burnand und seinem Chor war das ganze zahlreiche Publikum eingeladen, eben dieses Seebuben-Lied, das für den Anlass auch passend um Seemeitli-Strophen ergänzt wurde, zum Besten zu geben.
Nebst der Ausstellung in der Kulturgarage gab und gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm: So fand am 14. Februar ein Besuch im Seewasserwerk Hirsacker in Horgen statt (siehe eigener Bericht). Es folgen noch eine Ausfahrt mit dem Ledischiff MS Ufnau, geführte Ausstellungsrundgänge, zwei Soirées mit Fischknusperli (die Fische werden an der ZHAW für die Forschung gezüchtet), oder zweimal ein geführter Spaziergang entlang des Ufers, direkt am Ort des Geschehens. Im März erklingt am Zürisee-Liederabend erneut das bekannte «Seebuebelied». Das Trio «Zürilieder» performt an einem Abend Liedgut rund um den See.
Ausstellung: bis 26. April in der Kulturgarage Wädenswil
Öffnungszeiten:
Mittwoch, 14.00–17.00 Uhr
Samstag, 14.00–17.00 Uhr
Sonntag, 11.00-16.00 Uhr
Infos unter: www.historische.ch