An der Gemeindeversammlung vom 17. Juni nahmen 352 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger teil. Vielen schien die Einzelinitiative des Ehepaars Venturini ein Anliegen, jedoch auch die Verabschiedung dreier Gemeinderatsmitglieder.
Text & Bild: Reni Bircher
Laut geltender Polizeiverordnung wäre bereits jetzt Feuerwerk ausserhalb der festgelegten Festtage nicht erlaubt, was jedoch regelmässig missachtet wird. So musste der Gemeinderat feststellen, dass bereits am 25. und 26. Dezember 2025 Feuerwerk veranstaltet wurde, Tage, welche die meisten Leute mit Ruhe und Besinnlichkeit in Verbindung bringen. Zudem kommt es regelmässig zu starker Verschmutzung auf Strassen, Seeufer und (Nutz-)Wiesen sowie massiver Sachbeschädigung.
Die Einzelinitiative von Isabel und Manuel Venturini zielte auf das Verbot von lautem, privatem Feuerwerk ab, was der Gemeinderat unterstützte.
Wortmeldungen von Privaten wie Parteien wurden je nachdem von mehr oder weniger Applaus begleitet. SVP und Mitte glauben nicht, dass der Gesetzesänderung Erfolg in der Einhaltung beschieden ist, die SP ist dafür, auch wenn sie denkt, dass die Umsetzung bzw. Zuwiderhandelnde schwer zu «erwischen» sind. Die GLP unterstützt die Initiative zum Wohle der Haus- und Nutztiere, zum Schutz von Mensch und Natur sowie zur Minderung der Abfälle im öffentlichen Raum.
Gemeindepräsident Marcel Tanner sah den Einwand berechtigt, dass es für die Polizei schwierig sei, Missetäter ausfindig zu machen, doch er ist der Ansicht, dass ein Verbot bereits zu weniger Käufen von Feuerwerk führe und man somit weniger in Versuchung komme, solches zu zünden. «In den Gemeinden, in denen bereits ein Feuerwerkverbot eingeführt worden ist, hat sich die Lage beruhigt, die Menschen sind mit dem Ergebnis zufrieden», bestätigt er die Erfahrungen von Hombrechtikon, Oetwil am See und Langnau.
Die Grossmehrheit – 284 – stimmte der Initiative zu, was zu grossem Applaus und einem erleichterten Ehepaar Venturini führte.
Wie gehabt
Nicht viel Neues gab es in Bezug auf die Jahresrechnung zu vermelden. Erfreulich ist sicher, dass an Stelle des budgetierten Verlustes ein Plus von knapp 6,5 Mio. Franken in der Jahresrechnung 2025 zu verzeichnen ist. Das Ergebnis ist im Wesentlichen auf höhere Einnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern sowie auf die Aufwertung der Liegenschaften im Finanzvermögen zurückzuführen. Zudem wurden weit weniger Investitionen getätigt als budgetiert.
Dass das nicht so bleiben wird, zeigte Finanzvorsteher Willy Nüesch anhand der immer wiederkehrenden Kosten für den Bau der Dreifachturnhalle sowie dem Samstagerer «Sorgenkind» Kreiselbau. Dort müssten vom Kanton schon seit längerem zwei Kreisel gebaut werden für den besseren Verkehrsfluss, was aber immer wieder hinausgezögert wird. Das alljährlich budgetierte Geld werde irgendwann dann auch tatsächlich ausgegeben werden müssen.
Der Selbstfinanzierungsgrad liegt derzeit bei 82 %, was eine Verschuldung von CHF 1328 Franken pro Person in Richterswil-Samstagern bedeutet.
SP-Präsidentin Renate Büchi merkte an, dass es vielleicht an der Zeit wäre, den Steuerfuss ein wenig zu erhöhen, denn in dem «Halle für Alle»-Projekt stehe in der Weisung, dass mit einer Erhöhung von 5 % gerechnet werden müsse.
So wird es auch Jahr um Jahr immer wieder prophezeit, und eine leichte Erhöhung jetzt als eine massive in zwei, drei Jahren wäre wohl «angenehmer» und effektiver als immer nur «ein Auge drauf zu haben».
Die Jahresrechnung 2025 wurde denn mit nur drei Enthaltungen von den Anwesenden angenommen.
Heiter und blumig: Verdankung der abtretenden Gemeinderätinnen
Am Ende der Gemeindeversammlung wurden die drei scheidenden Gemeinderätinnen einzeln ans Rednerpult gebeten: Mira Crivelli-Amstutz, Evelyn Meuter und Bernadette Dubs. Ihre Amtszeit endete Ende Juni 2026 offiziell. Die drei Damen wurden von je einem anderen GR-Mitglied mit einem Blumenstrauss, herzlichen Worten, in Erwähnung ihrer Leistungen und einer heiteren Bildschau auf der Leinwand für ihr Engagement für die Gemeinde verabschiedet.
Danach lud Gemeindepräsident Marcel Tanner die Stimmgemeinde vor der Kirche zum feierlichen Abschiedsapéro.
An der Gemeindeversammlung vom 17. Juni nahmen 352 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger teil. Vielen schien die Einzelinitiative des Ehepaars Venturini ein Anliegen, jedoch auch die Verabschiedung dreier Gemeinderatsmitglieder.
Text & Bild: Reni Bircher
Laut geltender Polizeiverordnung wäre bereits jetzt Feuerwerk ausserhalb der festgelegten Festtage nicht erlaubt, was jedoch regelmässig missachtet wird. So musste der Gemeinderat feststellen, dass bereits am 25. und 26. Dezember 2025 Feuerwerk veranstaltet wurde, Tage, welche die meisten Leute mit Ruhe und Besinnlichkeit in Verbindung bringen. Zudem kommt es regelmässig zu starker Verschmutzung auf Strassen, Seeufer und (Nutz-)Wiesen sowie massiver Sachbeschädigung.
Die Einzelinitiative von Isabel und Manuel Venturini zielte auf das Verbot von lautem, privatem Feuerwerk ab, was der Gemeinderat unterstützte.
Wortmeldungen von Privaten wie Parteien wurden je nachdem von mehr oder weniger Applaus begleitet. SVP und Mitte glauben nicht, dass der Gesetzesänderung Erfolg in der Einhaltung beschieden ist, die SP ist dafür, auch wenn sie denkt, dass die Umsetzung bzw. Zuwiderhandelnde schwer zu «erwischen» sind. Die GLP unterstützt die Initiative zum Wohle der Haus- und Nutztiere, zum Schutz von Mensch und Natur sowie zur Minderung der Abfälle im öffentlichen Raum.
Gemeindepräsident Marcel Tanner sah den Einwand berechtigt, dass es für die Polizei schwierig sei, Missetäter ausfindig zu machen, doch er ist der Ansicht, dass ein Verbot bereits zu weniger Käufen von Feuerwerk führe und man somit weniger in Versuchung komme, solches zu zünden. «In den Gemeinden, in denen bereits ein Feuerwerkverbot eingeführt worden ist, hat sich die Lage beruhigt, die Menschen sind mit dem Ergebnis zufrieden», bestätigt er die Erfahrungen von Hombrechtikon, Oetwil am See und Langnau.
Die Grossmehrheit – 284 – stimmte der Initiative zu, was zu grossem Applaus und einem erleichterten Ehepaar Venturini führte.
Wie gehabt
Nicht viel Neues gab es in Bezug auf die Jahresrechnung zu vermelden. Erfreulich ist sicher, dass an Stelle des budgetierten Verlustes ein Plus von knapp 6,5 Mio. Franken in der Jahresrechnung 2025 zu verzeichnen ist. Das Ergebnis ist im Wesentlichen auf höhere Einnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern sowie auf die Aufwertung der Liegenschaften im Finanzvermögen zurückzuführen. Zudem wurden weit weniger Investitionen getätigt als budgetiert.
Dass das nicht so bleiben wird, zeigte Finanzvorsteher Willy Nüesch anhand der immer wiederkehrenden Kosten für den Bau der Dreifachturnhalle sowie dem Samstagerer «Sorgenkind» Kreiselbau. Dort müssten vom Kanton schon seit längerem zwei Kreisel gebaut werden für den besseren Verkehrsfluss, was aber immer wieder hinausgezögert wird. Das alljährlich budgetierte Geld werde irgendwann dann auch tatsächlich ausgegeben werden müssen.
Der Selbstfinanzierungsgrad liegt derzeit bei 82 %, was eine Verschuldung von CHF 1328 Franken pro Person in Richterswil-Samstagern bedeutet.
SP-Präsidentin Renate Büchi merkte an, dass es vielleicht an der Zeit wäre, den Steuerfuss ein wenig zu erhöhen, denn in dem «Halle für Alle»-Projekt stehe in der Weisung, dass mit einer Erhöhung von 5 % gerechnet werden müsse.
So wird es auch Jahr um Jahr immer wieder prophezeit, und eine leichte Erhöhung jetzt als eine massive in zwei, drei Jahren wäre wohl «angenehmer» und effektiver als immer nur «ein Auge drauf zu haben».
Die Jahresrechnung 2025 wurde denn mit nur drei Enthaltungen von den Anwesenden angenommen.
Heiter und blumig: Verdankung der abtretenden Gemeinderätinnen
Am Ende der Gemeindeversammlung wurden die drei scheidenden Gemeinderätinnen einzeln ans Rednerpult gebeten: Mira Crivelli-Amstutz, Evelyn Meuter und Bernadette Dubs. Ihre Amtszeit endete Ende Juni 2026 offiziell. Die drei Damen wurden von je einem anderen GR-Mitglied mit einem Blumenstrauss, herzlichen Worten, in Erwähnung ihrer Leistungen und einer heiteren Bildschau auf der Leinwand für ihr Engagement für die Gemeinde verabschiedet.
Danach lud Gemeindepräsident Marcel Tanner die Stimmgemeinde vor der Kirche zum feierlichen Abschiedsapéro.