Im Rahmen des nationalen Präventionswochenendes haben SLRG-Sektionen an rund 40 Standorten in der ganzen Schweiz über Gefahren am, im und auf dem Wasser informiert. Mit interaktiven Aktionen sensibilisierten sie die Bevölkerung für sicheres Verhalten.
Jedes Jahr ertrinken in der Schweiz rund 50 Personen. Auch dieses Jahr machen die Meldungen von tödlichen Ertrinkungsunfällen seit Sommeranfang vermehrt Schlagzeilen. Um Unfälle zu verhindern, macht die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG immer wieder auf die lebensrettenden SLRG Bade- und Flussregeln aufmerksam. Am Wochenende vom 20./21. Juni wurde dies in einer neuen Form umgesetzt. «Mit dem nationalen Präventionswochenende haben wir unsere Empfehlungen für den sicheren Aufenthalt am, im und auf dem Wasser dahin gebracht, wo die Menschen sind – und dies über die ganze Schweiz verteilt», erklärt Tanya Randegger, Vizepräsidentin der SLRG Schweiz.
Prävention vor Ort
Unter anderem war am Samstag, 20. Juni, auch die Sektion Richterswil mit guten Tipps für das sichere Verhalten am, im und auf dem Wasser unterwegs. Es wurde allen Interessierten die richtige Wurftechnik mit dem Rettungsball oder -Wurfsack gezeigt. Viele Kinder mit oder ohne Eltern, sowie auch die Bademeister der Badi Richterswil besuchten den Stand. Die fünf Mitglieder der SLRG Sektion Richterswil kamen mit den Badegästen vor allem mit dem Wimmelbild «Ein Tag im Freibad» schnell ins Gespräch. Sie suchten gemeinsam nach «korrektem Verhalten» oder «Was sollte man besser in einem Frei- oder Seebad nicht tun»-Szenen. Mit einem kleinen Wissenstest wurde die Bevölkerung auf Risiken und Gefahren, wie zum Beispiel «Du möchtest zum Inseli schwimmen. Was gibt es zu beachten?» oder «Was macht ein Kleinkind, wenn es ins Wasser fällt?», aufmerksam gemacht.
Viele Personen wissen Bescheid, dass eine sichtbare Badekappe und eine aufblasbare Boje für die eigene Sicherheit vor allem ausserhalb der Badi unverzichtbar ist und dass lange Strecken nie alleine geschwommen werden sollten!
Hingegen wie schnell ein Kleinkind ertrinken kann, ist vielen Leuten zu wenig bewusst. Deshalb lautet eine Baderegel der SLRG: «Kinder nur begleitet ans Wasser lassen – kleine Kinder in Griffnähe beaufsichtigen!» Denn Babys und Kleinkinder ertrinken lautlos und so gut wie immer unbemerkt!
Einfache Regeln retten Leben
An knapp 40 Standorten und in allen Sprachregionen waren SLRG-Sektionen unterwegs. In Freibädern, an Seen und Flüssen aber auch an Dorffesten und anderen Veranstaltungen setzten sie sich für ihre Mission ein: «Ertrinken verhindern!»
Wiederkehrende Sensibilisierung der Menschen sei wichtig, damit die Zahl der tödlichen Ertrinkungsunfälle möglichst klein gehalten werden kann, meint das Zentralvorstandsmitglied der SLRG, Raphael Rohner. «Viele Menschen unterschätzen die Gefahren im Wasser, vor allem auch bei diesen aktuell heissen Temperaturen», führt er weiter aus. Das Beachten der SLRG- Bade- und Flussregeln könne die meisten Unfälle vermeiden. «Vor dem Ins-Wasser-Gehen den Körper annetzen, immer ein Auftriebsmittel dabeihaben und nie alleine ins Wasser gehen», zählt der Rettungsschwimmer einige der wichtigen Empfehlungen auf.
Am Sonntagabend zog auch die Vizepräsidentin der SLRG Schweiz ein durchwegs positives Fazit. «Die SLRG-Sektionen haben an diesem Wochenende Menschen im ganzen Land auf die Risiken sensibilisiert und gleichzeitig Empfehlungen für den sicheren Aufenthalt am, im und auf dem Wasser weitergeben können», blickt Randegger zurück. Sie fügt an: «Ich bin sicher, dass wir damit einen wichtigen und nachhaltigen Effekt im Sinne der SLRG- Mission «Ertrinken verhindern!» erreichen konnten.» (e)
Im Rahmen des nationalen Präventionswochenendes haben SLRG-Sektionen an rund 40 Standorten in der ganzen Schweiz über Gefahren am, im und auf dem Wasser informiert. Mit interaktiven Aktionen sensibilisierten sie die Bevölkerung für sicheres Verhalten.
Jedes Jahr ertrinken in der Schweiz rund 50 Personen. Auch dieses Jahr machen die Meldungen von tödlichen Ertrinkungsunfällen seit Sommeranfang vermehrt Schlagzeilen. Um Unfälle zu verhindern, macht die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG immer wieder auf die lebensrettenden SLRG Bade- und Flussregeln aufmerksam. Am Wochenende vom 20./21. Juni wurde dies in einer neuen Form umgesetzt. «Mit dem nationalen Präventionswochenende haben wir unsere Empfehlungen für den sicheren Aufenthalt am, im und auf dem Wasser dahin gebracht, wo die Menschen sind – und dies über die ganze Schweiz verteilt», erklärt Tanya Randegger, Vizepräsidentin der SLRG Schweiz.
Prävention vor Ort
Unter anderem war am Samstag, 20. Juni, auch die Sektion Richterswil mit guten Tipps für das sichere Verhalten am, im und auf dem Wasser unterwegs. Es wurde allen Interessierten die richtige Wurftechnik mit dem Rettungsball oder -Wurfsack gezeigt. Viele Kinder mit oder ohne Eltern, sowie auch die Bademeister der Badi Richterswil besuchten den Stand. Die fünf Mitglieder der SLRG Sektion Richterswil kamen mit den Badegästen vor allem mit dem Wimmelbild «Ein Tag im Freibad» schnell ins Gespräch. Sie suchten gemeinsam nach «korrektem Verhalten» oder «Was sollte man besser in einem Frei- oder Seebad nicht tun»-Szenen. Mit einem kleinen Wissenstest wurde die Bevölkerung auf Risiken und Gefahren, wie zum Beispiel «Du möchtest zum Inseli schwimmen. Was gibt es zu beachten?» oder «Was macht ein Kleinkind, wenn es ins Wasser fällt?», aufmerksam gemacht.
Viele Personen wissen Bescheid, dass eine sichtbare Badekappe und eine aufblasbare Boje für die eigene Sicherheit vor allem ausserhalb der Badi unverzichtbar ist und dass lange Strecken nie alleine geschwommen werden sollten!
Hingegen wie schnell ein Kleinkind ertrinken kann, ist vielen Leuten zu wenig bewusst. Deshalb lautet eine Baderegel der SLRG: «Kinder nur begleitet ans Wasser lassen – kleine Kinder in Griffnähe beaufsichtigen!» Denn Babys und Kleinkinder ertrinken lautlos und so gut wie immer unbemerkt!
Einfache Regeln retten Leben
An knapp 40 Standorten und in allen Sprachregionen waren SLRG-Sektionen unterwegs. In Freibädern, an Seen und Flüssen aber auch an Dorffesten und anderen Veranstaltungen setzten sie sich für ihre Mission ein: «Ertrinken verhindern!»
Wiederkehrende Sensibilisierung der Menschen sei wichtig, damit die Zahl der tödlichen Ertrinkungsunfälle möglichst klein gehalten werden kann, meint das Zentralvorstandsmitglied der SLRG, Raphael Rohner. «Viele Menschen unterschätzen die Gefahren im Wasser, vor allem auch bei diesen aktuell heissen Temperaturen», führt er weiter aus. Das Beachten der SLRG- Bade- und Flussregeln könne die meisten Unfälle vermeiden. «Vor dem Ins-Wasser-Gehen den Körper annetzen, immer ein Auftriebsmittel dabeihaben und nie alleine ins Wasser gehen», zählt der Rettungsschwimmer einige der wichtigen Empfehlungen auf.
Am Sonntagabend zog auch die Vizepräsidentin der SLRG Schweiz ein durchwegs positives Fazit. «Die SLRG-Sektionen haben an diesem Wochenende Menschen im ganzen Land auf die Risiken sensibilisiert und gleichzeitig Empfehlungen für den sicheren Aufenthalt am, im und auf dem Wasser weitergeben können», blickt Randegger zurück. Sie fügt an: «Ich bin sicher, dass wir damit einen wichtigen und nachhaltigen Effekt im Sinne der SLRG- Mission «Ertrinken verhindern!» erreichen konnten.» (e)