Am Freitagabend des 20. März fanden sich 68 stimmberechtigte Vereinszugehörige zur 76. Generalversammlung im Kirchgemeindehaus «Rosengarten» in Richterswil ein. 13 Traktanden standen zu Diskussionen und Absegnungen an.
«Auf zu neuen Ufern»: Zwei markante Ereignisse prägten die 76. Generalversammlung des FC Richterswil. Sie betrafen sowohl den umfangreichen Administrativpart wie die bald erfolgende konkrete Fussball-Umsetzung auf dem neu erstellten Kunstrasen des Hauptspielfelds «Chalchbüel».
26 Teams sind beim Fussballverband der Region Zürich (FVRZ) unter der Vereinsnummer 11041 gemeldet. Von der jüngsten Kategorie (Junioren F) bis hinauf zu den Senioren 50+ spielen knapp 500 Männer und Knaben sowie die Juniorinnen B und C Fussball. All diese Kick-Begeisterten entsprechend zu betreuen, erfordert einen Personalaufwand von unterdessen rund 100 Frauen und Männern; davon sind zwei Drittel allein für die sportliche Betreuung (Trainerinnen/Trainer) zuständig.
Den Breitensport im Fokus
Seit Anbeginn des Vereinslebens – der Club wurde am 15. Dezember 1950 gegründet – hat sich der FCR dem Breitensport verschrieben und ist sich dessen bewusst, dass die gesellschaftliche und soziale Komponente unter dem Strich weit wichtiger ist als – zum Beispiel – das «Hinaufkaufen» einer ersten Mannschaft in möglichst hohe Ligen, damit man «jemand» darstellt. Es ist ein gesundes Kontra zu der noch immer landläufig verbreiteten Ansicht, dass eine möglichst weit oben spielende erste Mannschaft die Gesamtqualität eines Clubs wiederspiegelt. Indes ist namentlich für Kinder und Jugendliche das Miteinander-Erlebnis «Sport» unter dem Strich bedeutend lebensnachhaltiger.
Wechsel an der Vereinsspitze
Als Sandro Parrella vor über 20 Jahren in den FCR eintrat, war die Vorstellung nicht zwingend die, das Präsidentenamt anzustreben. In der Nachbetrachtung lässt sich jedoch feststellen, dass seine «Karriere» kontinuierliche Schritte vorbereitete. Während Jahren betreute Parrella die Aufgabe als J+S-Coach, war Juniorentrainer und zuletzt sportlicher Verantwortlicher der ersten Mannschaft. Während zuletzt eineinhalb Jahren im Vorstand war der neue Präsident für den Aufgabenbereich Infrastruktur/Projekte zuständig und trieb als diesbezüglich Zuständiger die Erstellung des neuen Kunstrasens mit grosser und leidenschaftlicher Initiative voran. Der 54-Jährige konnte sich der Wahl so gut wie gewiss sein – so genannte «Kampfwahlen» mit konkurrierend Ambitionierten haben in Vereinen heutzutage sowieso Seltenheitswert. Seinem Dank fürs Vertrauen unterstrich er mit Fixpunkten, die er umzusetzen gedenkt: «Der Star ist der Verein. Respekt, Fairness und Teamgeist auf und neben dem Platz sind elementar wichtig. Mit einer guten Zusammenarbeit im gesamten Club können Projekte zielführend umgesetzt und ein intaktes Vereinsbestehen gelebt werden.»
Neue Ehrenmitglieder
Verschiedene Ehrungen beanspruchten ihre gebührende Dauer. Der vom Amt zurücktretende Turhan Güner – in zwei Etappen während elf Jahren Vereinsvorsitzender – wurde per langanhaltender Akklamation der seltene Titel eines Ehrenpräsidenten zugesprochen. Weitere drei – während Jahren ebenso äusserst aktive – Personen konnten Ehrenmitglieds-Urkunden in Empfang nehmen. Sowohl Sandra Kern-Schär, Sandro Parrella und Walter Leuthold sen. leisteten für den Verein wortwörtlich unbezahlbare Hinter- wie Vordergrund-Arbeiten.
Weitere wichtige GV-Eckpunkte
• Zur neuen Saison 2026/27 wird wieder ein Frauen-Aktivteam gemeldet.
• Finanzchef Heinz Füri konnte ein positiv abgeschlossenen Vereinsjahr 2025 präsentieren. Demgegenüber sieht die Budget-Prognose für die laufende Periode ein Minus vor.
• Die Leitung der Abteilung Juniorinnen/Frauen geht von der langjährig in verschiedenen Chargen tätigen Nadja Meier neu an Christoph Ries über.
• Von den registrierten 640 Vereinsmitgliedern sind deren 482 fussballerisch tätig. Die Jugendabteilung allein zählt 398 überwiegend mit Kurzbeinen Ausgestattete.
• In Arbeit ist die Erstellung eines Vereinshandbuchs, das alle relevanten Belange rund um den FC Richterswil enthält. Es dürfte im Sommer 2026 erscheinen.
• Der Club 09 – eine seit dem Jahr 2009 bestehende Vereinigung vorwiegend älterer FCRler – finanzierte erneut einige Veranstaltungen der Nachwuchsteams.
• Die ersten Partien auf dem Kunstrasen sollten ab April starten.
Offizielle Eröffnung Kunstrasen
Am Freitagabend des 26. Juni wird der neue Kunstrasen mittels einem Einweihungsfest offiziell eröffnet. Ab 18 Uhr stehen Apéro, Platzsegnung, Ansprachen sowie im kulinarischen Part Grill & Pizze für Mitglieder und Sponsoren parat.
Text & Bilder: Bruno Füchslin
Am Freitagabend des 20. März fanden sich 68 stimmberechtigte Vereinszugehörige zur 76. Generalversammlung im Kirchgemeindehaus «Rosengarten» in Richterswil ein. 13 Traktanden standen zu Diskussionen und Absegnungen an.
«Auf zu neuen Ufern»: Zwei markante Ereignisse prägten die 76. Generalversammlung des FC Richterswil. Sie betrafen sowohl den umfangreichen Administrativpart wie die bald erfolgende konkrete Fussball-Umsetzung auf dem neu erstellten Kunstrasen des Hauptspielfelds «Chalchbüel».
26 Teams sind beim Fussballverband der Region Zürich (FVRZ) unter der Vereinsnummer 11041 gemeldet. Von der jüngsten Kategorie (Junioren F) bis hinauf zu den Senioren 50+ spielen knapp 500 Männer und Knaben sowie die Juniorinnen B und C Fussball. All diese Kick-Begeisterten entsprechend zu betreuen, erfordert einen Personalaufwand von unterdessen rund 100 Frauen und Männern; davon sind zwei Drittel allein für die sportliche Betreuung (Trainerinnen/Trainer) zuständig.
Den Breitensport im Fokus
Seit Anbeginn des Vereinslebens – der Club wurde am 15. Dezember 1950 gegründet – hat sich der FCR dem Breitensport verschrieben und ist sich dessen bewusst, dass die gesellschaftliche und soziale Komponente unter dem Strich weit wichtiger ist als – zum Beispiel – das «Hinaufkaufen» einer ersten Mannschaft in möglichst hohe Ligen, damit man «jemand» darstellt. Es ist ein gesundes Kontra zu der noch immer landläufig verbreiteten Ansicht, dass eine möglichst weit oben spielende erste Mannschaft die Gesamtqualität eines Clubs wiederspiegelt. Indes ist namentlich für Kinder und Jugendliche das Miteinander-Erlebnis «Sport» unter dem Strich bedeutend lebensnachhaltiger.
Wechsel an der Vereinsspitze
Als Sandro Parrella vor über 20 Jahren in den FCR eintrat, war die Vorstellung nicht zwingend die, das Präsidentenamt anzustreben. In der Nachbetrachtung lässt sich jedoch feststellen, dass seine «Karriere» kontinuierliche Schritte vorbereitete. Während Jahren betreute Parrella die Aufgabe als J+S-Coach, war Juniorentrainer und zuletzt sportlicher Verantwortlicher der ersten Mannschaft. Während zuletzt eineinhalb Jahren im Vorstand war der neue Präsident für den Aufgabenbereich Infrastruktur/Projekte zuständig und trieb als diesbezüglich Zuständiger die Erstellung des neuen Kunstrasens mit grosser und leidenschaftlicher Initiative voran. Der 54-Jährige konnte sich der Wahl so gut wie gewiss sein – so genannte «Kampfwahlen» mit konkurrierend Ambitionierten haben in Vereinen heutzutage sowieso Seltenheitswert. Seinem Dank fürs Vertrauen unterstrich er mit Fixpunkten, die er umzusetzen gedenkt: «Der Star ist der Verein. Respekt, Fairness und Teamgeist auf und neben dem Platz sind elementar wichtig. Mit einer guten Zusammenarbeit im gesamten Club können Projekte zielführend umgesetzt und ein intaktes Vereinsbestehen gelebt werden.»
Neue Ehrenmitglieder
Verschiedene Ehrungen beanspruchten ihre gebührende Dauer. Der vom Amt zurücktretende Turhan Güner – in zwei Etappen während elf Jahren Vereinsvorsitzender – wurde per langanhaltender Akklamation der seltene Titel eines Ehrenpräsidenten zugesprochen. Weitere drei – während Jahren ebenso äusserst aktive – Personen konnten Ehrenmitglieds-Urkunden in Empfang nehmen. Sowohl Sandra Kern-Schär, Sandro Parrella und Walter Leuthold sen. leisteten für den Verein wortwörtlich unbezahlbare Hinter- wie Vordergrund-Arbeiten.
Weitere wichtige GV-Eckpunkte
• Zur neuen Saison 2026/27 wird wieder ein Frauen-Aktivteam gemeldet.
• Finanzchef Heinz Füri konnte ein positiv abgeschlossenen Vereinsjahr 2025 präsentieren. Demgegenüber sieht die Budget-Prognose für die laufende Periode ein Minus vor.
• Die Leitung der Abteilung Juniorinnen/Frauen geht von der langjährig in verschiedenen Chargen tätigen Nadja Meier neu an Christoph Ries über.
• Von den registrierten 640 Vereinsmitgliedern sind deren 482 fussballerisch tätig. Die Jugendabteilung allein zählt 398 überwiegend mit Kurzbeinen Ausgestattete.
• In Arbeit ist die Erstellung eines Vereinshandbuchs, das alle relevanten Belange rund um den FC Richterswil enthält. Es dürfte im Sommer 2026 erscheinen.
• Der Club 09 – eine seit dem Jahr 2009 bestehende Vereinigung vorwiegend älterer FCRler – finanzierte erneut einige Veranstaltungen der Nachwuchsteams.
• Die ersten Partien auf dem Kunstrasen sollten ab April starten.
Offizielle Eröffnung Kunstrasen
Am Freitagabend des 26. Juni wird der neue Kunstrasen mittels einem Einweihungsfest offiziell eröffnet. Ab 18 Uhr stehen Apéro, Platzsegnung, Ansprachen sowie im kulinarischen Part Grill & Pizze für Mitglieder und Sponsoren parat.
Text & Bilder: Bruno Füchslin