Die Schuleinheit Glärnisch verankert kollegiale Hospitationen im Schulalltag: Lehrpersonen besuchen sich gegenseitig im Unterricht, tauschen Beobachtungen aus und sprechen darüber, was gelingt und was weiterführt.
An der Schuleinheit Glärnisch ist die kollegiale Hospitation seit diesem Schuljahr Teil der gemeinsamen Entwicklungsarbeit. Damit stärkt die Schuleinheit ihre Feedbackkultur und schafft Raum für professionellen Austausch über Stufen und Klassen hinweg.
Zusammenarbeit bewusst stärken
Die Schuleinheit Glärnisch umfasst zwei Primarschulhäuser und vier Kindergärten. Zusammenarbeit hat hier einen hohen Stellenwert. Unterricht und Schulalltag sollen nicht nebeneinander, sondern gemeinsam weiterentwickelt werden. Rückmeldungen aus dem Team spielen dabei eine wichtige Rolle.
Unterricht aus einer anderen Perspektive
Ein konkreter Schritt dazu erfolgte bereits im November 2024 im Rahmen einer schulinternen Weiterbildung. Dort wurden die Tandems für die kollegialen Hospitationen gebildet. Jeweils eine Lehrperson aus dem Zyklus 1 und eine aus dem Zyklus 2 besuchten sich gegenseitig im Unterricht. Diese stufenübergreifende Zusammensetzung eröffnete neue Einblicke und förderte den Austausch über den eigenen Unterricht hinaus.
Im Zentrum standen dabei Beobachtung, Gespräch und gemeinsames Lernen. Auf Bewertungen oder schriftliche Beurteilungen wurde bewusst verzichtet. Entscheidend war, dass die Besuche in einem vertrauensvollen Rahmen stattfinden.
Bis zu den Frühlingsferien 2026 konnten alle geplanten Hospitationen durchgeführt werden. Die Rückmeldungen aus dem Team fielen positiv aus. Viele Lehrpersonen erlebten die Besuche als anregend und gewinnbringend. Der Schulleiter der Schuleinheit Glärnisch, Raphael Kirchhofer, zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden mit dem Ergebnis: «Wer Unterricht nur aus der eigenen Perspektive kennt, verpasst wertvolle Impulse. Die Hospitationen öffnen den Blick und stärken zugleich das gegenseitige Verständnis im Team.»
Das Format wird weitergeführt
Aufgrund dieser Erfahrungen wird das Format im kommenden Schuljahr weitergeführt. Künftig können Lehrpersonen angeben, mit wem sie sich gegenseitig besuchen möchten. Gleichzeitig bleibt Raum für neue Zusammensetzungen. So verbindet die Schuleinheit persönliche Wahlmöglichkeiten mit dem Gedanken, auch ungewohnte Perspektiven zuzulassen.
Auch Schülerinnen und Schüler kommen zu Wort
Neben den Hospitationen entwickelt die Schuleinheit Glärnisch einen weiteren Baustein ihrer Feedbackkultur: Coachinggespräche mit Schülerinnen und Schülern.
Der fachliche Einstieg dazu erfolgte im Rahmen einer Weiterbildung im Schloss Au. Dort setzten sich die Lehrpersonen mit der Frage auseinander, wie solche Gespräche gestaltet werden können, damit sie Lernprozesse gezielt unterstützen.
Die Coachinggespräche sollen schrittweise im Schulalltag verankert werden. Sie geben Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, über ihre Stärken, Ziele und nächsten Entwicklungsschritte nachzudenken. Gleichzeitig erhalten die Lehrpersonen Rückmeldungen aus Sicht der Lernenden.
«Gute Schule entsteht dort, wo man nicht nur unterrichtet, sondern auch zuhört. Feedback soll bei uns kein Kontrollinstrument sein, sondern ein Werkzeug, das Lernen und Zusammenarbeit stärkt», so Raphael Kirchhofer.
Schritt für Schritt zu einer gelebten Feedbackkultur
Die kollegiale Hospitation und die Coachinggespräche sind Teil einer längerfristigen Entwicklungsarbeit. Ziel ist es, Rückmeldungen aus verschiedenen Perspektiven aufzunehmen und die Zusammenarbeit im Schulalltag bewusst zu pflegen. So wächst an der Schuleinheit Glärnisch Schritt für Schritt eine Kultur, die auf Vertrauen, Offenheit und gemeinsamer Verantwortung beruht.
Die Schuleinheit Glärnisch verankert kollegiale Hospitationen im Schulalltag: Lehrpersonen besuchen sich gegenseitig im Unterricht, tauschen Beobachtungen aus und sprechen darüber, was gelingt und was weiterführt.
An der Schuleinheit Glärnisch ist die kollegiale Hospitation seit diesem Schuljahr Teil der gemeinsamen Entwicklungsarbeit. Damit stärkt die Schuleinheit ihre Feedbackkultur und schafft Raum für professionellen Austausch über Stufen und Klassen hinweg.
Zusammenarbeit bewusst stärken
Die Schuleinheit Glärnisch umfasst zwei Primarschulhäuser und vier Kindergärten. Zusammenarbeit hat hier einen hohen Stellenwert. Unterricht und Schulalltag sollen nicht nebeneinander, sondern gemeinsam weiterentwickelt werden. Rückmeldungen aus dem Team spielen dabei eine wichtige Rolle.
Unterricht aus einer anderen Perspektive
Ein konkreter Schritt dazu erfolgte bereits im November 2024 im Rahmen einer schulinternen Weiterbildung. Dort wurden die Tandems für die kollegialen Hospitationen gebildet. Jeweils eine Lehrperson aus dem Zyklus 1 und eine aus dem Zyklus 2 besuchten sich gegenseitig im Unterricht. Diese stufenübergreifende Zusammensetzung eröffnete neue Einblicke und förderte den Austausch über den eigenen Unterricht hinaus.
Im Zentrum standen dabei Beobachtung, Gespräch und gemeinsames Lernen. Auf Bewertungen oder schriftliche Beurteilungen wurde bewusst verzichtet. Entscheidend war, dass die Besuche in einem vertrauensvollen Rahmen stattfinden.
Bis zu den Frühlingsferien 2026 konnten alle geplanten Hospitationen durchgeführt werden. Die Rückmeldungen aus dem Team fielen positiv aus. Viele Lehrpersonen erlebten die Besuche als anregend und gewinnbringend. Der Schulleiter der Schuleinheit Glärnisch, Raphael Kirchhofer, zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden mit dem Ergebnis: «Wer Unterricht nur aus der eigenen Perspektive kennt, verpasst wertvolle Impulse. Die Hospitationen öffnen den Blick und stärken zugleich das gegenseitige Verständnis im Team.»
Das Format wird weitergeführt
Aufgrund dieser Erfahrungen wird das Format im kommenden Schuljahr weitergeführt. Künftig können Lehrpersonen angeben, mit wem sie sich gegenseitig besuchen möchten. Gleichzeitig bleibt Raum für neue Zusammensetzungen. So verbindet die Schuleinheit persönliche Wahlmöglichkeiten mit dem Gedanken, auch ungewohnte Perspektiven zuzulassen.
Auch Schülerinnen und Schüler kommen zu Wort
Neben den Hospitationen entwickelt die Schuleinheit Glärnisch einen weiteren Baustein ihrer Feedbackkultur: Coachinggespräche mit Schülerinnen und Schülern.
Der fachliche Einstieg dazu erfolgte im Rahmen einer Weiterbildung im Schloss Au. Dort setzten sich die Lehrpersonen mit der Frage auseinander, wie solche Gespräche gestaltet werden können, damit sie Lernprozesse gezielt unterstützen.
Die Coachinggespräche sollen schrittweise im Schulalltag verankert werden. Sie geben Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, über ihre Stärken, Ziele und nächsten Entwicklungsschritte nachzudenken. Gleichzeitig erhalten die Lehrpersonen Rückmeldungen aus Sicht der Lernenden.
«Gute Schule entsteht dort, wo man nicht nur unterrichtet, sondern auch zuhört. Feedback soll bei uns kein Kontrollinstrument sein, sondern ein Werkzeug, das Lernen und Zusammenarbeit stärkt», so Raphael Kirchhofer.
Schritt für Schritt zu einer gelebten Feedbackkultur
Die kollegiale Hospitation und die Coachinggespräche sind Teil einer längerfristigen Entwicklungsarbeit. Ziel ist es, Rückmeldungen aus verschiedenen Perspektiven aufzunehmen und die Zusammenarbeit im Schulalltag bewusst zu pflegen. So wächst an der Schuleinheit Glärnisch Schritt für Schritt eine Kultur, die auf Vertrauen, Offenheit und gemeinsamer Verantwortung beruht.