An der Generalversammlung vom 13. März des Quartiervereins Au hat Paul Meier nach verschiedenen Unterbrüchen zum dritten Mal das Amt des Präsidenten übernommen.
Einmal mehr geht es um das Fortbestehen dieses Vereins, weil abtretende Vorstandsmitglieder nicht ersetzt werden konnten. Glücklicherweise liessen sich aber drei ehemalige Vorstandsmitglieder finden, die sich bereit erklärten, den Verein weiterzuführen. Paul Meier wird zum dritten Mal als Präsident amten – was einmal mehr bedeutet, dass aller guten Dinge Drei sind. Der ehemalige Präsident Roland Dohner und Vizepräsident Christoph Rohner werden im neuen Vorstand Einsitz nehmen. Gabriela Zahner, Joel Utiger und Kurt Schreiber werden ihre Vorstandsarbeit weiterführen. Damit ist das Schlimmste für den Verein – nämlich seine Auflösung – abgewendet.
Dies trifft aber für die Hausarztpraxis in der Au nicht zu. Dr. Albina Gross führte aus, dass der Fortbestand ihrer Praxis gefährdet sei, weil die Liegenschaft und die Praxisräume anderen Zwecken zugeführt werden. Es werden dringend Praxisräume in der Au gesucht und allfällige Möglichkeiten sollten ihr gemeldet werden. (Hausarztpraxis Au, General Werdmüllerstr. 41, Au, Tel. 044 781 15 55).
Dass der Quartierverein aktiv ist, zeigte der Jahresbericht der Präsidentin, Nadine Putschert, eindrücklich auf. Verschiedenste Anlässe wie die Schifffahrt auf dem Zürichsee, der Raclette-Abend im Gasthof Oberort, der Behördenabend oder die Besichtigung der Blattmann AG ermöglichten ein Zusammenkommen. Der «Räbeliechtli-Umzug» erfreute Jung und Alt. Er wurde von der Jugendmusik angeführt, und beim Kinderheim Grünau gab es sogar ein Ständchen mit Kindergärtlern und Jugendmusik. Die Durchführung dieses Anlasses war nur dank der Unterstützung des Frauenvereins Ort möglich, was ausdrücklich verdankt wurde. Der monatliche «Stamm» hat sich zu einer festen Einrichtung entwickelt. Bis Ende Jahr fand er am letzten Mittwoch des Monats im Restaurant Schützehuus und ab Januar 2026 am gleichen Tag im Restaurant Bahnhof Au statt. Diese Aufzählung ist nicht vollständig, zeigt aber auf, dass sich dank des Quartiervereins Au in diesem Ortsteil gut leben lässt. In der Folge wurde der Jahresbericht einstimmig und mit Applaus verabschiedet. Die übrigen statutarischen Traktanden führten zu keinen Diskussionen und waren schnell erledigt.
«Das Einzige, was im Leben zählt, ist, anderen etwas Freude zu bereiten» – mit diesem Zitat von Lord Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung, wurde das Wirken der abtre-tenden Präsidentin und des Vorstandsmitglieds Philipp Kellerhals gewürdigt. Beide hätten mit ihrem Einsatz, insbesondere der Organisation der verschiedensten Anlässe, entscheidend dazu beigetragen, dass der Bevölkerung eine Freude bereitet werden konnte. Mit Geschenken und tosendem Applaus wird das Wirken dieser beiden Persönlichkeiten verdankt.
Nach der Generalversammlung erläuterte Vorstandsmitglied Kurt Schreiber die 150-jährige Geschichte der linken Zürichseeuferbahn. Filmausschnitte aus den 1930er- bis 1950er-Jahren ergänzten seine Ausführungen und stellten die damalige Dampf- und Elektrotraktion dieses Zeitraums dar. Dabei liess sich feststellen, dass der Bahnhof Au ein beliebter Film- und Fotostandort war, denn viele Filmsequenzen wurden dort gedreht, was doch darauf hindeuten könnte, dass dieser Bahnhof einer der Wichtigsten auf dieser Bahnlinie ist …
Der Referent wagte auch noch einen Blick in die Zukunft und äusserte sich kritisch zum Ausbau des Bahnhofs Wädenswil, der 120 Millionen Franken kosten und um 2035 erstellt sein wird. Er legte Wert auf die Feststellung, dass ein Halt von IC-Zügen in Wädenswil nicht zur Diskussion stehe. Vielmehr beanstandete er die vorgesehene Verkürzung der Perronlängen von 400 auf 320 Meter, weil dann dort nur noch kürzere Züge mit weniger Plätzen anhalten können.
Das Referat von Kurt Schreiber ist auch in Buchform erschienen – es konnte gleich an Ort und Stelle erworben werden, was auch genutzt wurde. Es ist nach wie vor zum Preis von CHF 15.— plus Versandspesen von CHF 2.50 erhältlich und kann per Mail (christoph.lehmann@zuerichseebahn150.ch) oder Post bezogen werden bei Christoph Lehmann, 150 Jahre linksufrige Zürichseebahn, Freiherrenstr. 9, 8805 Richterswil.
Dieser Abend zeigte eines auf: Zwei wichtige Dienstleistungen in der Au stehen am Scheide-weg – eine medizinische und eine für die Allgemeinheit. Beim Quartierverein konnte das Signal für zwei Jahre auf «Fahrt» gestellt werden. Bei der Hausarztpraxis steht diese Signalstellung noch aus. Es bleibt zu hoffen, dass dies dort ebenfalls und so rasch als möglich geschieht. (e)
An der Generalversammlung vom 13. März des Quartiervereins Au hat Paul Meier nach verschiedenen Unterbrüchen zum dritten Mal das Amt des Präsidenten übernommen.
Einmal mehr geht es um das Fortbestehen dieses Vereins, weil abtretende Vorstandsmitglieder nicht ersetzt werden konnten. Glücklicherweise liessen sich aber drei ehemalige Vorstandsmitglieder finden, die sich bereit erklärten, den Verein weiterzuführen. Paul Meier wird zum dritten Mal als Präsident amten – was einmal mehr bedeutet, dass aller guten Dinge Drei sind. Der ehemalige Präsident Roland Dohner und Vizepräsident Christoph Rohner werden im neuen Vorstand Einsitz nehmen. Gabriela Zahner, Joel Utiger und Kurt Schreiber werden ihre Vorstandsarbeit weiterführen. Damit ist das Schlimmste für den Verein – nämlich seine Auflösung – abgewendet.
Dies trifft aber für die Hausarztpraxis in der Au nicht zu. Dr. Albina Gross führte aus, dass der Fortbestand ihrer Praxis gefährdet sei, weil die Liegenschaft und die Praxisräume anderen Zwecken zugeführt werden. Es werden dringend Praxisräume in der Au gesucht und allfällige Möglichkeiten sollten ihr gemeldet werden. (Hausarztpraxis Au, General Werdmüllerstr. 41, Au, Tel. 044 781 15 55).
Dass der Quartierverein aktiv ist, zeigte der Jahresbericht der Präsidentin, Nadine Putschert, eindrücklich auf. Verschiedenste Anlässe wie die Schifffahrt auf dem Zürichsee, der Raclette-Abend im Gasthof Oberort, der Behördenabend oder die Besichtigung der Blattmann AG ermöglichten ein Zusammenkommen. Der «Räbeliechtli-Umzug» erfreute Jung und Alt. Er wurde von der Jugendmusik angeführt, und beim Kinderheim Grünau gab es sogar ein Ständchen mit Kindergärtlern und Jugendmusik. Die Durchführung dieses Anlasses war nur dank der Unterstützung des Frauenvereins Ort möglich, was ausdrücklich verdankt wurde. Der monatliche «Stamm» hat sich zu einer festen Einrichtung entwickelt. Bis Ende Jahr fand er am letzten Mittwoch des Monats im Restaurant Schützehuus und ab Januar 2026 am gleichen Tag im Restaurant Bahnhof Au statt. Diese Aufzählung ist nicht vollständig, zeigt aber auf, dass sich dank des Quartiervereins Au in diesem Ortsteil gut leben lässt. In der Folge wurde der Jahresbericht einstimmig und mit Applaus verabschiedet. Die übrigen statutarischen Traktanden führten zu keinen Diskussionen und waren schnell erledigt.
«Das Einzige, was im Leben zählt, ist, anderen etwas Freude zu bereiten» – mit diesem Zitat von Lord Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung, wurde das Wirken der abtre-tenden Präsidentin und des Vorstandsmitglieds Philipp Kellerhals gewürdigt. Beide hätten mit ihrem Einsatz, insbesondere der Organisation der verschiedensten Anlässe, entscheidend dazu beigetragen, dass der Bevölkerung eine Freude bereitet werden konnte. Mit Geschenken und tosendem Applaus wird das Wirken dieser beiden Persönlichkeiten verdankt.
Nach der Generalversammlung erläuterte Vorstandsmitglied Kurt Schreiber die 150-jährige Geschichte der linken Zürichseeuferbahn. Filmausschnitte aus den 1930er- bis 1950er-Jahren ergänzten seine Ausführungen und stellten die damalige Dampf- und Elektrotraktion dieses Zeitraums dar. Dabei liess sich feststellen, dass der Bahnhof Au ein beliebter Film- und Fotostandort war, denn viele Filmsequenzen wurden dort gedreht, was doch darauf hindeuten könnte, dass dieser Bahnhof einer der Wichtigsten auf dieser Bahnlinie ist …
Der Referent wagte auch noch einen Blick in die Zukunft und äusserte sich kritisch zum Ausbau des Bahnhofs Wädenswil, der 120 Millionen Franken kosten und um 2035 erstellt sein wird. Er legte Wert auf die Feststellung, dass ein Halt von IC-Zügen in Wädenswil nicht zur Diskussion stehe. Vielmehr beanstandete er die vorgesehene Verkürzung der Perronlängen von 400 auf 320 Meter, weil dann dort nur noch kürzere Züge mit weniger Plätzen anhalten können.
Das Referat von Kurt Schreiber ist auch in Buchform erschienen – es konnte gleich an Ort und Stelle erworben werden, was auch genutzt wurde. Es ist nach wie vor zum Preis von CHF 15.— plus Versandspesen von CHF 2.50 erhältlich und kann per Mail (christoph.lehmann@zuerichseebahn150.ch) oder Post bezogen werden bei Christoph Lehmann, 150 Jahre linksufrige Zürichseebahn, Freiherrenstr. 9, 8805 Richterswil.
Dieser Abend zeigte eines auf: Zwei wichtige Dienstleistungen in der Au stehen am Scheide-weg – eine medizinische und eine für die Allgemeinheit. Beim Quartierverein konnte das Signal für zwei Jahre auf «Fahrt» gestellt werden. Bei der Hausarztpraxis steht diese Signalstellung noch aus. Es bleibt zu hoffen, dass dies dort ebenfalls und so rasch als möglich geschieht. (e)