Mit einem lauten Knall katapultierte sich das Wädenswiler Herren-Team Anfang Jahr aus der Abstiegszone zwischenzeitlich an die dritte Position der von Bellinzona und Luzern dominierten Ostgruppe der Nationalliga B. «Rapperswil-Jona liegt uns», konstatierte der Ex-Rapperswiler Patrick Jund in seinem Kommentar zur Partie. «Der zweite Sieg dieser Saison, der zweite gegen Rapperswil-Jona war enorm wichtig. Wir haben vier Punkte angestrebt und wussten, dass wir uns diese verdienen können.» Bereits in der nächsten Runde war dann Leader Bellinzona in Wädenswil zu Gast und liess dem Gastgeber nur das Nachsehen.
Tatsächlich gingen die Wädenswiler Gäste in der Rosenstadt durch je zwei Einzelerfolge Patrick Junds und Lukas Otts mit 4:2 in Führung. Auch das Doppel war eine klare Sache für Jund/Ott. Einmal mehr nicht vom Glück verfolgt war Livio Schärrer. Sowohl im ersten wie auch im zweiten Einzel lag er jeweils in Führung, bevor er dann noch im fünften Satz kurz vor der Ziellinie abgefangen wurde.
5:2 lautete also der Zwischenstand vor den letzten drei Einzeln, die alles andere als ein Spaziergang werden sollten. Schärrer lag früh in Rückstand, bevor er sich schliesslich selbst belohnen konnte – endlich! Mit drei klaren Satzerfolgen unterstützte er seine beiden Mannschaftskollegen in ihrer Mission, noch besser als bereits in der Vorrunde abzuschneiden. 1:2 lag auch Jund zurück, bevor er im vierten Satz mit 10:12 die Entscheidung doch noch etwas länger hinauszögern konnte. Und mit 11:5 holte er wie bereits in der ersten Begegnung mit seinem Stammverein die Maximalpunktzahl für die Wädenswiler Gäste.
Nun war es an Ott, den Sack zuzuknüpfen: Aber auch er lag bereits mit zwei Sätzen hinten, als es im dritten Satz wieder einmal 10:10 stand. Der Wädenswiler bewies Coolness und verkürzte mit dem 10:12-Satzerfolg. Die beiden letzten Durchgänge entschied er ebenfalls noch für sein Team, das damit erstmals in der laufenden Meisterschaft mit dem 8:2 in Rapperswil die Maximalpunktzahl gewann und sich dadurch kurzfristig um mehrere Ränge nach vorne schob.
Ein Dämpfer sollte für das junge Wädenswiler Trio dann bereits wieder das Heimspiel gegen ABTT Bellinzona werden. 1:9 verloren die Grünschwarzen, hätten aber durchaus einen der vier zu vergebenden Punkte verdient gehabt.
Inzwischen rangiert Wädenswil wieder im Mittelfeld. Zwei Punkte trennen sie vom dritten Rang, zwei Punkte nach hinten von den beiden Abstiegsplätzen. Für Spannung ist gesorgt!
Frauen im Aufstiegsrennen mit Kloten
Das Ziel der Wädenswilerinnen im Heimspiel gegen Schlusslicht Bremgarten war klar: Vier Punkte mussten her, wollten Linksufrigen mit den führenden Klotenerinnen in Tuchfühlung bleiben. Mo Förstel, Svenja Holzinger und Mara Aebersold lösten die gestellte Aufgabe mit Bravour und dominierten das Geschehen klar. Einzig Holzinger musste sich einmal über die Maximaldistanz von fünf Sätzen mühen, bevor sie sich als Siegerin auf dem Matchblatt notieren lassen konnte.
Mit einem Punkt Rückstand bleiben die Wädenswilerinnen Kloten auf den Fersen. Die Klotenerinnen siegten auswärts gegen Wetzikon ebenfalls hoch mit 8:2. Uneinholbar liegen Kloten und Wädenswil an der Spitze der Sechsergruppe. In den verbleibenden Partien geht es nun lediglich noch um die bessere Ausgangslage für die Aufstiegsspiele in die Nationalliga A.
Spiel und Spass an der School Trophy
Im Vergleich zur letztjährigen Durchführung des Wädenswiler «Schülerturniers» gab es erfreulicherweise wieder leicht mehr Anmeldungen. Das bereits in den Vorjahren festgestellte hohe Spielniveau war davon nicht betroffen. Schon die Jüngsten warteten mit Übersicht und gelungenen Spielzügen auf. Die Siegerinnen und Sieger durften einmal mehr den begehrten Hauptpreis in Empfang nehmen: Der 50-Franken-Gutschein von der Sparcassa 1816 ist für alle ein willkommener Sparbatzen. Attraktive Naturalpreise gab es auch für die Teilnehmenden der Finalrunden. Wer bereits früher ausschied, durfte sich noch einen Trostpreis aussuchen.
Auch dieses Jahr wird die Kantonalausscheidung des School Trophy wieder in der Sporthalle Glärnisch ausgetragen – bereits zum zwanzigsten Mal in Folge. Die Wädenswiler Qualifizierten werden am Sonntag, 12. April, wieder im Einsatz stehen.
School Trophy Wädenswil (Sporthalle Glärnisch, 7. Februar 2026): Ranglisten
Knaben U9: 1. Maurits Schut*. 2. Nino Hauser*. 3. Flurin Kälin. 4. Raphael Stocker. 5. Marcelo Löbke. 6. Liam Löbke.
Knaben U11: 1. Leo Rey *. 2. Jovin Rüegg *. 3. Manuel Wildberger *. 4. Ben Zürrer *. 5. Vincent Gerster. 6. Kay Meyer. 7. Julian Kottmann, Joel Leu und Gian Ruppeiner. 10. Lean Ibrahimi, Ramon Betschart und Oskar Kühnel. 13. David Birkner, Nathan Palmieri und Maxim Reber. 16. Luan Eggimann, Nilo Regli und Kilian Zürrer. 19. Arda Evgi, Levin Mani, Sorohan Brendan und Louis Weber.
Knaben U13: 1. Nico Schelbert *. 2. Hendrik Koppelkamm *. 3. Tiago Duran*. 4. Mohammad Amiri. 5. Juri Schätzle. 6. Lukas Lehmann. 7. Cedric Escher, Jan Lüpke und Grégory Zaugg. 10. Micha Hunziker, Mael Reichelt und Theodor Tholuck. 13. Kyo Bachmann, Matvii Ivanov und Charlie Solioz.
Knaben U15: 1. Samuel Millon *. 2. Nathan Wilson. 3. Maximilian Kottmann. 4. Jan Staller.
Mädchen U13/U15: 1. Louisa Wolf *. 2. Fiona Dalbert *. 3. Sophia Köppl *. 4. Elisabeth Köppl *.
* Qualifikation für Kantonalausscheidung
Mit einem lauten Knall katapultierte sich das Wädenswiler Herren-Team Anfang Jahr aus der Abstiegszone zwischenzeitlich an die dritte Position der von Bellinzona und Luzern dominierten Ostgruppe der Nationalliga B. «Rapperswil-Jona liegt uns», konstatierte der Ex-Rapperswiler Patrick Jund in seinem Kommentar zur Partie. «Der zweite Sieg dieser Saison, der zweite gegen Rapperswil-Jona war enorm wichtig. Wir haben vier Punkte angestrebt und wussten, dass wir uns diese verdienen können.» Bereits in der nächsten Runde war dann Leader Bellinzona in Wädenswil zu Gast und liess dem Gastgeber nur das Nachsehen.
Tatsächlich gingen die Wädenswiler Gäste in der Rosenstadt durch je zwei Einzelerfolge Patrick Junds und Lukas Otts mit 4:2 in Führung. Auch das Doppel war eine klare Sache für Jund/Ott. Einmal mehr nicht vom Glück verfolgt war Livio Schärrer. Sowohl im ersten wie auch im zweiten Einzel lag er jeweils in Führung, bevor er dann noch im fünften Satz kurz vor der Ziellinie abgefangen wurde.
5:2 lautete also der Zwischenstand vor den letzten drei Einzeln, die alles andere als ein Spaziergang werden sollten. Schärrer lag früh in Rückstand, bevor er sich schliesslich selbst belohnen konnte – endlich! Mit drei klaren Satzerfolgen unterstützte er seine beiden Mannschaftskollegen in ihrer Mission, noch besser als bereits in der Vorrunde abzuschneiden. 1:2 lag auch Jund zurück, bevor er im vierten Satz mit 10:12 die Entscheidung doch noch etwas länger hinauszögern konnte. Und mit 11:5 holte er wie bereits in der ersten Begegnung mit seinem Stammverein die Maximalpunktzahl für die Wädenswiler Gäste.
Nun war es an Ott, den Sack zuzuknüpfen: Aber auch er lag bereits mit zwei Sätzen hinten, als es im dritten Satz wieder einmal 10:10 stand. Der Wädenswiler bewies Coolness und verkürzte mit dem 10:12-Satzerfolg. Die beiden letzten Durchgänge entschied er ebenfalls noch für sein Team, das damit erstmals in der laufenden Meisterschaft mit dem 8:2 in Rapperswil die Maximalpunktzahl gewann und sich dadurch kurzfristig um mehrere Ränge nach vorne schob.
Ein Dämpfer sollte für das junge Wädenswiler Trio dann bereits wieder das Heimspiel gegen ABTT Bellinzona werden. 1:9 verloren die Grünschwarzen, hätten aber durchaus einen der vier zu vergebenden Punkte verdient gehabt.
Inzwischen rangiert Wädenswil wieder im Mittelfeld. Zwei Punkte trennen sie vom dritten Rang, zwei Punkte nach hinten von den beiden Abstiegsplätzen. Für Spannung ist gesorgt!
Frauen im Aufstiegsrennen mit Kloten
Das Ziel der Wädenswilerinnen im Heimspiel gegen Schlusslicht Bremgarten war klar: Vier Punkte mussten her, wollten Linksufrigen mit den führenden Klotenerinnen in Tuchfühlung bleiben. Mo Förstel, Svenja Holzinger und Mara Aebersold lösten die gestellte Aufgabe mit Bravour und dominierten das Geschehen klar. Einzig Holzinger musste sich einmal über die Maximaldistanz von fünf Sätzen mühen, bevor sie sich als Siegerin auf dem Matchblatt notieren lassen konnte.
Mit einem Punkt Rückstand bleiben die Wädenswilerinnen Kloten auf den Fersen. Die Klotenerinnen siegten auswärts gegen Wetzikon ebenfalls hoch mit 8:2. Uneinholbar liegen Kloten und Wädenswil an der Spitze der Sechsergruppe. In den verbleibenden Partien geht es nun lediglich noch um die bessere Ausgangslage für die Aufstiegsspiele in die Nationalliga A.
Spiel und Spass an der School Trophy
Im Vergleich zur letztjährigen Durchführung des Wädenswiler «Schülerturniers» gab es erfreulicherweise wieder leicht mehr Anmeldungen. Das bereits in den Vorjahren festgestellte hohe Spielniveau war davon nicht betroffen. Schon die Jüngsten warteten mit Übersicht und gelungenen Spielzügen auf. Die Siegerinnen und Sieger durften einmal mehr den begehrten Hauptpreis in Empfang nehmen: Der 50-Franken-Gutschein von der Sparcassa 1816 ist für alle ein willkommener Sparbatzen. Attraktive Naturalpreise gab es auch für die Teilnehmenden der Finalrunden. Wer bereits früher ausschied, durfte sich noch einen Trostpreis aussuchen.
Auch dieses Jahr wird die Kantonalausscheidung des School Trophy wieder in der Sporthalle Glärnisch ausgetragen – bereits zum zwanzigsten Mal in Folge. Die Wädenswiler Qualifizierten werden am Sonntag, 12. April, wieder im Einsatz stehen.
School Trophy Wädenswil (Sporthalle Glärnisch, 7. Februar 2026): Ranglisten
Knaben U9: 1. Maurits Schut*. 2. Nino Hauser*. 3. Flurin Kälin. 4. Raphael Stocker. 5. Marcelo Löbke. 6. Liam Löbke.
Knaben U11: 1. Leo Rey *. 2. Jovin Rüegg *. 3. Manuel Wildberger *. 4. Ben Zürrer *. 5. Vincent Gerster. 6. Kay Meyer. 7. Julian Kottmann, Joel Leu und Gian Ruppeiner. 10. Lean Ibrahimi, Ramon Betschart und Oskar Kühnel. 13. David Birkner, Nathan Palmieri und Maxim Reber. 16. Luan Eggimann, Nilo Regli und Kilian Zürrer. 19. Arda Evgi, Levin Mani, Sorohan Brendan und Louis Weber.
Knaben U13: 1. Nico Schelbert *. 2. Hendrik Koppelkamm *. 3. Tiago Duran*. 4. Mohammad Amiri. 5. Juri Schätzle. 6. Lukas Lehmann. 7. Cedric Escher, Jan Lüpke und Grégory Zaugg. 10. Micha Hunziker, Mael Reichelt und Theodor Tholuck. 13. Kyo Bachmann, Matvii Ivanov und Charlie Solioz.
Knaben U15: 1. Samuel Millon *. 2. Nathan Wilson. 3. Maximilian Kottmann. 4. Jan Staller.
Mädchen U13/U15: 1. Louisa Wolf *. 2. Fiona Dalbert *. 3. Sophia Köppl *. 4. Elisabeth Köppl *.
* Qualifikation für Kantonalausscheidung