Das grosse Ziel ist erreicht: Mit dem dritten und letzten Transport sind alle 700 Fenster aus dem Umbau auf dem Tuwag-Areal in der Ukraine angekommen. Ein Teil davon ist bereits verbaut und bringt wieder Licht, Schutz und Wärme in kriegsgeschädigte Häuser. Ermöglicht wurde die Hilfsaktion durch das gemeinsame Engagement von Unternehmen, Ehrenamtlichen sowie zahlreichen Spenderinnen und Spendern.
Bevor der dritte und letzte Lastwagen Richtung Ukraine losfuhr, kamen Beteiligte und Unterstützende noch einmal zusammen: Vertreter:innen der Tuwag Immobilien AG, des Architekturbüros Hotz Partner AG, des gemeinnützigen Vereins RE-WIN sowie der Zogg AG, die für den Ausbau der Fenster verantwortlich war. Eine Ukrainerin und zwei ihrer Landsleute, die heute als Geflüchtete in der Schweiz leben, kochten für diesen Moment des Zusammenkommens ein typisches ukrainisches Menü. Auf dem Tisch standen die rote Suppe Borschtsch, dazu Pampuschky (Knoblauchbrötchen) sowie süss gefüllte Omeletten. Das gemeinsame Essen war ein Dankeschön und ein Zeichen der Verbundenheit, das von allen sehr geschätzt wurde.
Glas statt Bretter
Félix Dillmann von RE-WIN zeigte anhand von Bildern, wo die Fenster aus Wädenswil inzwischen eingebaut sind oder noch eingebaut werden: In kriegsgeschädigten Häusern, in denen zuvor notdürftig Bretter statt Scheiben eingesetzt waren. Sie kommen in Privathäusern, Schulen, Kindergärten und Spitälern zum Einsatz. Ein Teil der Fenster wird für ein Heim für Kriegsveteranen nahe Bucha verwendet – einer Region, die besonders stark vom Krieg betroffen ist. Die Bilder berührten und machten den Anwesenden deutlich, was ihr gemeinsamer Einsatz im Kriegsgebiet bewirkt.
Wichtige Spenden
Mit dem dritten Transport sind nun sämtliche rund 700 Fenster aus dem Umbau der historischen Shedhallen auf dem Tuwag-Areal in der Ukraine angekommen. Neben dem ehrenamtlichen Einsatz der Initianten wurde das Projekt durch zahlreiche Spenderinnen und Spender aus der Region ermöglicht, unter anderem vom Rotary Club Schönenberg. Denn Ausbau, Verpackung und Transport erforderten nicht nur Zeit und Fachwissen, sondern auch finanzielle Mittel.
Die Abfahrt des letzten LKWs war von verschiedenen Emotionen geprägt. Trotz der grossen Freude – es wurde angestossen, gelacht und gedankt – wurde auch an jene gedacht, für die die Fenster bestimmt sind, sowie an den Fahrer, der sich auf den Weg ins Kriegsgebiet machte. (e)
Das grosse Ziel ist erreicht: Mit dem dritten und letzten Transport sind alle 700 Fenster aus dem Umbau auf dem Tuwag-Areal in der Ukraine angekommen. Ein Teil davon ist bereits verbaut und bringt wieder Licht, Schutz und Wärme in kriegsgeschädigte Häuser. Ermöglicht wurde die Hilfsaktion durch das gemeinsame Engagement von Unternehmen, Ehrenamtlichen sowie zahlreichen Spenderinnen und Spendern.
Bevor der dritte und letzte Lastwagen Richtung Ukraine losfuhr, kamen Beteiligte und Unterstützende noch einmal zusammen: Vertreter:innen der Tuwag Immobilien AG, des Architekturbüros Hotz Partner AG, des gemeinnützigen Vereins RE-WIN sowie der Zogg AG, die für den Ausbau der Fenster verantwortlich war. Eine Ukrainerin und zwei ihrer Landsleute, die heute als Geflüchtete in der Schweiz leben, kochten für diesen Moment des Zusammenkommens ein typisches ukrainisches Menü. Auf dem Tisch standen die rote Suppe Borschtsch, dazu Pampuschky (Knoblauchbrötchen) sowie süss gefüllte Omeletten. Das gemeinsame Essen war ein Dankeschön und ein Zeichen der Verbundenheit, das von allen sehr geschätzt wurde.
Glas statt Bretter
Félix Dillmann von RE-WIN zeigte anhand von Bildern, wo die Fenster aus Wädenswil inzwischen eingebaut sind oder noch eingebaut werden: In kriegsgeschädigten Häusern, in denen zuvor notdürftig Bretter statt Scheiben eingesetzt waren. Sie kommen in Privathäusern, Schulen, Kindergärten und Spitälern zum Einsatz. Ein Teil der Fenster wird für ein Heim für Kriegsveteranen nahe Bucha verwendet – einer Region, die besonders stark vom Krieg betroffen ist. Die Bilder berührten und machten den Anwesenden deutlich, was ihr gemeinsamer Einsatz im Kriegsgebiet bewirkt.
Wichtige Spenden
Mit dem dritten Transport sind nun sämtliche rund 700 Fenster aus dem Umbau der historischen Shedhallen auf dem Tuwag-Areal in der Ukraine angekommen. Neben dem ehrenamtlichen Einsatz der Initianten wurde das Projekt durch zahlreiche Spenderinnen und Spender aus der Region ermöglicht, unter anderem vom Rotary Club Schönenberg. Denn Ausbau, Verpackung und Transport erforderten nicht nur Zeit und Fachwissen, sondern auch finanzielle Mittel.
Die Abfahrt des letzten LKWs war von verschiedenen Emotionen geprägt. Trotz der grossen Freude – es wurde angestossen, gelacht und gedankt – wurde auch an jene gedacht, für die die Fenster bestimmt sind, sowie an den Fahrer, der sich auf den Weg ins Kriegsgebiet machte. (e)