Der Seeclub Wädenswil (SCW) ist dieses Jahr 125 Jahre alt geworden und hat das Jubiläum mit einem grossen Fest gefeiert. In diesem Sommer hat er an nationalen und internationalen Wettkämpfen gezeigt, dass er zu seiner alten Stärke zurückkehrt.
Die Wädenswiler Athletin Lilly Eggenschwiler hat bei ihrer ersten Teilnahme an Weltmeisterschaften im Rudern ihr Talent bewiesen. Sie startete in Plovdiv (Bulgarien) für die Schweiz im Doppelvierer U19 zusammen mit Tanya Brendle (Cham), Anouk Lüthi (Solothurn) und Eliora Camp (Genf). Die Schweizerinnen zogen mit der siebtschnellsten Zeit aller Boote in den Halbfinal ein. Diesen beendeten sie auf dem 4. Platz. Die Schweizerinnen mit Lilly als Bugfrau dominierten den B-Final vom Start an und siegten klar. Sie ruderten die ausgezeichnete, siebtschnellste Zeit in ihrer Kategorie.
Swiss Rowing nahm mit fünf Booten an den Nachwuchs-Titelkämpfen teil. Insgesamt kämpften 660 Athletinnen und Athleten aus 55 Nationen in 14 Bootsklassen um U19-WM-Medaillen.
Auch die Wädenswilerin Maddie Brown wurde von Swiss Rowing für einen internationalen Wettkampf selektioniert. Sie zeigte ihr Können am internationalen Nachwuchswettbewerb Coupe de la Jeunesse, der dieses Jahr auf dem Rotsee durchgeführt wurde. Maddie startete im Vierer ohne Steuerfrau U19 zusammen mit Nina Barbiera (Genf) Ladina Panier (Baden) und Sienna Schmid (Vésenaz). Das Boot konnte sich an beiden Wettkampftagen für den A-Final qualifizieren. Es reichte für die hervorragenden 5. und 6. Plätze.
Ganzer Medaillensatz an SM
Die beiden Top-Athletinnen zeigten schon an der Schweizer Meisterschaft im Juli sehr gute Resultate, wie auch das ganze Team aus Wädenswil. Der SCW schickte zwölf Boote an den Start, zehn davon zogen in die Finals ein. Wädenswiler Athletinnen ruderten zu Gold, Silber und Bronze.
Den Schweizer Meistertitel holte der Doppelvierer Juniorinnen U19 mit den beiden Seeclüblerinnen Maddie Brown und Lilly Eggenschwiler. Sie bestritten das Rennen in einer Renngemeinschaft mit Zoe Lisa Schumacher (Kreuzlingen) und Stella Timm (Stäfa).
Nur zwei Stunden nach diesem Rennen war Lilly Eggenschwiler auch im Einer Juniorinnen U19 am Start des A-Finals. In einem fulminanten Endspurt holte sie die Lausanner Konkurrentin ein und eroberte die Bronzemedaille. Eine Silbermedaille erkämpften sich die Juniorinnen U17 im Vierer ohne. Amely Eggenschwiler und Freija Reinacher ruderten in einer Renngemeinschaft mit Freda Wildenauer (Küsnacht) und Annika Bieri (GC Zürich) auf den zweiten Platz.
Neuer Cheftrainer startet im Jubiläumsjahr
Der Leistungssport gehört zur Identität des SCW. In der 125-jährigen Vereinsgeschichte wechselten sich bessere mit weniger erfolgreiche Phasen ab. Seine letzte Glanzzeit erlebte der SCW nach der Jahrtausendwende bis in die 2010er-Jahre hinein, als Athletinnen und Athleten national und international reüssierten. Es folgte eine lange Baisse, aus der der SCW erst mit dem Engagement der jungen Cheftrainerin Zara Glynn herausfand. Sie baute wieder ein Leistungsteam auf. Ihr Vertrag war jedoch von Anfang an auf drei Jahre befristet. Ab diesem Sommer trainiert Stephan Wiget das Regattateam. Der neue Cheftrainer bringt langjährige Erfahrung auf hohem Niveau mit.
Im Seeclub Wädenswil gab es diesen Sommer auch ein grosses Ereignis abseits des Ruder- und Regattabetriebs: Der Verein hat sein 125-jähriges Bestehen mit einem grossen Fest beim Bootshaus auf der Halbinsel Giessen gefeiert. 160 Personen standen auf der Gästeliste. Sie genossen bei schönstem Sommerwetter und bei bester Stimmung die Feierlichkeiten mit Kulinarik, Ansprachen, Show, Musik und einer Bootstaufe.
Der SCW konnte dank dem Projekt 1816 der Clientis Sparcassa einen neuen Doppelvierer des italienischen Bootsbauers Filippi beschaffen. Er wurde gerade rechtzeitig auf die Schweizer Meisterschaft hin geliefert. Mit ihm sind die Wädenswilerinnen zum Sieg gefahren.
Am Jubiläumsfest wurde das Boot auf den Namen «Croissant» getauft, was in der Jugendsprache «besonders gut» bedeutet. (e)
Der Seeclub Wädenswil (SCW) ist dieses Jahr 125 Jahre alt geworden und hat das Jubiläum mit einem grossen Fest gefeiert. In diesem Sommer hat er an nationalen und internationalen Wettkämpfen gezeigt, dass er zu seiner alten Stärke zurückkehrt.
Die Wädenswiler Athletin Lilly Eggenschwiler hat bei ihrer ersten Teilnahme an Weltmeisterschaften im Rudern ihr Talent bewiesen. Sie startete in Plovdiv (Bulgarien) für die Schweiz im Doppelvierer U19 zusammen mit Tanya Brendle (Cham), Anouk Lüthi (Solothurn) und Eliora Camp (Genf). Die Schweizerinnen zogen mit der siebtschnellsten Zeit aller Boote in den Halbfinal ein. Diesen beendeten sie auf dem 4. Platz. Die Schweizerinnen mit Lilly als Bugfrau dominierten den B-Final vom Start an und siegten klar. Sie ruderten die ausgezeichnete, siebtschnellste Zeit in ihrer Kategorie.
Swiss Rowing nahm mit fünf Booten an den Nachwuchs-Titelkämpfen teil. Insgesamt kämpften 660 Athletinnen und Athleten aus 55 Nationen in 14 Bootsklassen um U19-WM-Medaillen.
Auch die Wädenswilerin Maddie Brown wurde von Swiss Rowing für einen internationalen Wettkampf selektioniert. Sie zeigte ihr Können am internationalen Nachwuchswettbewerb Coupe de la Jeunesse, der dieses Jahr auf dem Rotsee durchgeführt wurde. Maddie startete im Vierer ohne Steuerfrau U19 zusammen mit Nina Barbiera (Genf) Ladina Panier (Baden) und Sienna Schmid (Vésenaz). Das Boot konnte sich an beiden Wettkampftagen für den A-Final qualifizieren. Es reichte für die hervorragenden 5. und 6. Plätze.
Ganzer Medaillensatz an SM
Die beiden Top-Athletinnen zeigten schon an der Schweizer Meisterschaft im Juli sehr gute Resultate, wie auch das ganze Team aus Wädenswil. Der SCW schickte zwölf Boote an den Start, zehn davon zogen in die Finals ein. Wädenswiler Athletinnen ruderten zu Gold, Silber und Bronze.
Den Schweizer Meistertitel holte der Doppelvierer Juniorinnen U19 mit den beiden Seeclüblerinnen Maddie Brown und Lilly Eggenschwiler. Sie bestritten das Rennen in einer Renngemeinschaft mit Zoe Lisa Schumacher (Kreuzlingen) und Stella Timm (Stäfa).
Nur zwei Stunden nach diesem Rennen war Lilly Eggenschwiler auch im Einer Juniorinnen U19 am Start des A-Finals. In einem fulminanten Endspurt holte sie die Lausanner Konkurrentin ein und eroberte die Bronzemedaille. Eine Silbermedaille erkämpften sich die Juniorinnen U17 im Vierer ohne. Amely Eggenschwiler und Freija Reinacher ruderten in einer Renngemeinschaft mit Freda Wildenauer (Küsnacht) und Annika Bieri (GC Zürich) auf den zweiten Platz.
Neuer Cheftrainer startet im Jubiläumsjahr
Der Leistungssport gehört zur Identität des SCW. In der 125-jährigen Vereinsgeschichte wechselten sich bessere mit weniger erfolgreiche Phasen ab. Seine letzte Glanzzeit erlebte der SCW nach der Jahrtausendwende bis in die 2010er-Jahre hinein, als Athletinnen und Athleten national und international reüssierten. Es folgte eine lange Baisse, aus der der SCW erst mit dem Engagement der jungen Cheftrainerin Zara Glynn herausfand. Sie baute wieder ein Leistungsteam auf. Ihr Vertrag war jedoch von Anfang an auf drei Jahre befristet. Ab diesem Sommer trainiert Stephan Wiget das Regattateam. Der neue Cheftrainer bringt langjährige Erfahrung auf hohem Niveau mit.
Im Seeclub Wädenswil gab es diesen Sommer auch ein grosses Ereignis abseits des Ruder- und Regattabetriebs: Der Verein hat sein 125-jähriges Bestehen mit einem grossen Fest beim Bootshaus auf der Halbinsel Giessen gefeiert. 160 Personen standen auf der Gästeliste. Sie genossen bei schönstem Sommerwetter und bei bester Stimmung die Feierlichkeiten mit Kulinarik, Ansprachen, Show, Musik und einer Bootstaufe.
Der SCW konnte dank dem Projekt 1816 der Clientis Sparcassa einen neuen Doppelvierer des italienischen Bootsbauers Filippi beschaffen. Er wurde gerade rechtzeitig auf die Schweizer Meisterschaft hin geliefert. Mit ihm sind die Wädenswilerinnen zum Sieg gefahren.
Am Jubiläumsfest wurde das Boot auf den Namen «Croissant» getauft, was in der Jugendsprache «besonders gut» bedeutet. (e)