Fledermäuse machen rund ein Drittel aller einheimischen Säugetierarten aus – dennoch werden sie von der Bevölkerung kaum wahrgenommen. Mit der Aktion «Lebendige Nacht: Fledermäuse in der Region Zimmerberg» untersucht das Projekt «Wilde Nachbarn Zimmerberg» gemeinsam mit Freiwilligen, welche Fledermausarten im Siedlungsraum vorkommen.
In der Schweiz sind 30 Fledermausarten heimisch, von denen viele auch in Siedlungsgebieten leben. Gleichzeitig sind Fledermäuse stark bedroht: Mehr als die Hälfte der Arten steht auf der Roten Liste. Zu den wichtigsten Gefährdungsfaktoren zählen Lichtverschmutzung, Lebensraumverlust sowie der Rückgang von Insekten als Nahrungsquelle. Gerade im Siedlungsraum spielt künstliches Licht eine zentrale Rolle und beeinflusst, welche nachtaktiven Tiere sich noch wohlfühlen.
Welche Fledermäuse flattern durch die Nachbarschaft?
Da Fledermäuse nachtaktiv sind und im Flug nur schwer bestimmt werden können, setzt das Projekt auf bioakustische Methoden. Der Verein StadtNatur sucht Freiwillige, die im Sommer 2026 im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in Grünräumen rund ums Haus während einer Nacht Ultraschallaufnahmen durchführen möchten. Diese Aufnahmen ermöglichen, Fledermausarten zu bestimmen und ihre Lebensraumansprüche besser zu verstehen. Alle Informationen zum Mitmachen sind auf zimmerberg.wildenachbarn.ch zu finden.
Mehr Dunkelheit für die Lebewesen der Nacht
Viele Fledermausarten meiden hell beleuchtete Bereiche, wodurch für sie der menschlich geprägte Raum immer weniger bewohnbar wird. Besonders lichtempfindliche Arten wie das Braune Langohr geraten dadurch stark unter Druck. Mit dem Projekt möchte Wilde Nachbarn Zimmerberg die Bevölkerung für Fledermäuse und andere nachtaktive Wildtiere begeistern und gemeinsam Grundlagen für konkrete Fördermassnahmen – insbesondere zur Reduktion von Lichtverschmutzung – erarbeiten.
Interessierte können sich ab sofort auf der Aktionsseite über die Aktion informieren. Die Anmeldung für das Projekt ist bis Mitte
Juni möglich.
www.zimmerberg.wildenachbarn.ch
Verein StadtNatur
Das Projekt «Wilde Nachbarn Zimmerberg» des Vereins StadtNatur wird von den neun Gemeinden der Region Zimmerberg getragen, so auch von Richterswil und Wädenswil. Es macht Wildtiere im Siedlungsraum erlebbar und möchte mithelfen, Wissenslücken über ihre Verbreitung zu schliessen. Auf zimmerberg.wildenachbarn.ch können Wildtierbeobachtungen gemeldet werden. Dort finden sich zudem viele hilfreiche Informationen über einheimische Wildtiere.
Fledermäuse machen rund ein Drittel aller einheimischen Säugetierarten aus – dennoch werden sie von der Bevölkerung kaum wahrgenommen. Mit der Aktion «Lebendige Nacht: Fledermäuse in der Region Zimmerberg» untersucht das Projekt «Wilde Nachbarn Zimmerberg» gemeinsam mit Freiwilligen, welche Fledermausarten im Siedlungsraum vorkommen.
In der Schweiz sind 30 Fledermausarten heimisch, von denen viele auch in Siedlungsgebieten leben. Gleichzeitig sind Fledermäuse stark bedroht: Mehr als die Hälfte der Arten steht auf der Roten Liste. Zu den wichtigsten Gefährdungsfaktoren zählen Lichtverschmutzung, Lebensraumverlust sowie der Rückgang von Insekten als Nahrungsquelle. Gerade im Siedlungsraum spielt künstliches Licht eine zentrale Rolle und beeinflusst, welche nachtaktiven Tiere sich noch wohlfühlen.
Welche Fledermäuse flattern durch die Nachbarschaft?
Da Fledermäuse nachtaktiv sind und im Flug nur schwer bestimmt werden können, setzt das Projekt auf bioakustische Methoden. Der Verein StadtNatur sucht Freiwillige, die im Sommer 2026 im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in Grünräumen rund ums Haus während einer Nacht Ultraschallaufnahmen durchführen möchten. Diese Aufnahmen ermöglichen, Fledermausarten zu bestimmen und ihre Lebensraumansprüche besser zu verstehen. Alle Informationen zum Mitmachen sind auf zimmerberg.wildenachbarn.ch zu finden.
Mehr Dunkelheit für die Lebewesen der Nacht
Viele Fledermausarten meiden hell beleuchtete Bereiche, wodurch für sie der menschlich geprägte Raum immer weniger bewohnbar wird. Besonders lichtempfindliche Arten wie das Braune Langohr geraten dadurch stark unter Druck. Mit dem Projekt möchte Wilde Nachbarn Zimmerberg die Bevölkerung für Fledermäuse und andere nachtaktive Wildtiere begeistern und gemeinsam Grundlagen für konkrete Fördermassnahmen – insbesondere zur Reduktion von Lichtverschmutzung – erarbeiten.
Interessierte können sich ab sofort auf der Aktionsseite über die Aktion informieren. Die Anmeldung für das Projekt ist bis Mitte
Juni möglich.
www.zimmerberg.wildenachbarn.ch
Verein StadtNatur
Das Projekt «Wilde Nachbarn Zimmerberg» des Vereins StadtNatur wird von den neun Gemeinden der Region Zimmerberg getragen, so auch von Richterswil und Wädenswil. Es macht Wildtiere im Siedlungsraum erlebbar und möchte mithelfen, Wissenslücken über ihre Verbreitung zu schliessen. Auf zimmerberg.wildenachbarn.ch können Wildtierbeobachtungen gemeldet werden. Dort finden sich zudem viele hilfreiche Informationen über einheimische Wildtiere.