Der Seegrund vor dem Horn ist aufgrund der früheren industriellen Tätigkeit mit Schwermetallen belastet. Für die Bevölkerung besteht keine Gefährdung, jedoch müssen die belasteten Sedimente zum Schutz der im See lebenden Tiere und Pflanzen entfernt werden.
Die Belastungen im See gehen auf die frühere industrielle Nutzung des Horn-Areals zurück. Auch landseitig liegen im Untergrund punktuell erhöhte Schadstoffkonzentrationen vor. Untersuchungen der vergangenen Jahre zeigen keine Gefährdung für die Bevölkerung, jedoch Handlungsbedarf zum Schutz der im See lebenden Tiere und Pflanzen. Das AWEL plant deshalb die Sanierung des Seegrunds. Für die Umsetzung wird unter anderem eine Aufbereitungsanlage an Land benötigt, für welche ein geeigneter Installationsplatz erforderlich ist. Die bestehende Shedhalle erfüllt die Anforderungen an einen solchen Installationsplatz am besten. Gleichzeitig weist das Gebäude erhebliche bauliche Mängel auf, insbesondere bezüglich Statik und Dichtigkeit, sodass eine Erneuerung ohnehin notwendig wird. Durch die temporäre Nutzung der Shedhalle als Installationsplatz für die Seegrundsanierung können die Einschränkungen auf dem übrigen Horn-Areal reduziert werden. Gleichzeitig eröffnet sich die Möglichkeit, im Anschluss einen Ersatz-Neubau der Shedhalle zu realisieren. Der Kanton hat in Aussicht gestellt, sich im Zusammenhang mit dem Sanierungsprojekt finanziell daran zu beteiligen.
Einschränkungen als Chance
Die Arbeiten im See werden während rund zwei Jahren Auswirkungen auf die Nutzung des Horn-Areals haben. Mit einem koordinierten Vorgehen können die anstehenden Projekte gebündelt umgesetzt werden. Ohne diese Abstimmung würden sich die einzelnen Bau- und Sanierungsphasen über einen deutlich längeren Zeitraum erstrecken.
Nutzung des Horn-Areals
Bei einem koordinierten Gesamtprojekt inklusive Ersatz-Neubau der Shedhalle ist das Horn-Areal rund um die Shedhalle voraussichtlich zwischen 2029 und 2031 eingeschränkt nutzbar. Veranstaltungen sind mit kleineren Einschränkungen weiterhin möglich. Der Zugang zum See bleibt mit lokalen Ausnahmen gewährleistet. Der Wassersportverein sowie weitere betroffene Vereine unterstützen das koordinierte Vorgehen und sehen darin eine Chance für die nachhaltige Weiterentwicklung des Horn-Areals.
Weiteres Vorgehen und Terminübersicht
Die Gemeinde erarbeitet eine Machbarkeitsstudie für den Ersatz-Neubau der Shedhalle und führt vertiefte Abklärungen mit den zuständigen kantonalen Stellen durch. Über den Kredit für den Ersatz-Neubau entscheidet die Bevölkerung zu einem späteren Zeitpunkt an der Urne.
Infoveranstaltung
Die Gemeinde und das AWEL laden die Bevölkerung herzlich zu einer Informationsveranstaltung ein. Dort werden das Projekt, der aktuelle Planungsstand sowie die nächsten Schritte vorgestellt und Fragen beantwortet. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Ri (Bild: gb)
Informationsveranstaltung: 25. Juni, 19.30 Uhr, Haaggeri-Saal, Stationsstrasse 15, Samstagern
Der Seegrund vor dem Horn ist aufgrund der früheren industriellen Tätigkeit mit Schwermetallen belastet. Für die Bevölkerung besteht keine Gefährdung, jedoch müssen die belasteten Sedimente zum Schutz der im See lebenden Tiere und Pflanzen entfernt werden.
Die Belastungen im See gehen auf die frühere industrielle Nutzung des Horn-Areals zurück. Auch landseitig liegen im Untergrund punktuell erhöhte Schadstoffkonzentrationen vor. Untersuchungen der vergangenen Jahre zeigen keine Gefährdung für die Bevölkerung, jedoch Handlungsbedarf zum Schutz der im See lebenden Tiere und Pflanzen. Das AWEL plant deshalb die Sanierung des Seegrunds. Für die Umsetzung wird unter anderem eine Aufbereitungsanlage an Land benötigt, für welche ein geeigneter Installationsplatz erforderlich ist. Die bestehende Shedhalle erfüllt die Anforderungen an einen solchen Installationsplatz am besten. Gleichzeitig weist das Gebäude erhebliche bauliche Mängel auf, insbesondere bezüglich Statik und Dichtigkeit, sodass eine Erneuerung ohnehin notwendig wird. Durch die temporäre Nutzung der Shedhalle als Installationsplatz für die Seegrundsanierung können die Einschränkungen auf dem übrigen Horn-Areal reduziert werden. Gleichzeitig eröffnet sich die Möglichkeit, im Anschluss einen Ersatz-Neubau der Shedhalle zu realisieren. Der Kanton hat in Aussicht gestellt, sich im Zusammenhang mit dem Sanierungsprojekt finanziell daran zu beteiligen.
Einschränkungen als Chance
Die Arbeiten im See werden während rund zwei Jahren Auswirkungen auf die Nutzung des Horn-Areals haben. Mit einem koordinierten Vorgehen können die anstehenden Projekte gebündelt umgesetzt werden. Ohne diese Abstimmung würden sich die einzelnen Bau- und Sanierungsphasen über einen deutlich längeren Zeitraum erstrecken.
Nutzung des Horn-Areals
Bei einem koordinierten Gesamtprojekt inklusive Ersatz-Neubau der Shedhalle ist das Horn-Areal rund um die Shedhalle voraussichtlich zwischen 2029 und 2031 eingeschränkt nutzbar. Veranstaltungen sind mit kleineren Einschränkungen weiterhin möglich. Der Zugang zum See bleibt mit lokalen Ausnahmen gewährleistet. Der Wassersportverein sowie weitere betroffene Vereine unterstützen das koordinierte Vorgehen und sehen darin eine Chance für die nachhaltige Weiterentwicklung des Horn-Areals.
Weiteres Vorgehen und Terminübersicht
Die Gemeinde erarbeitet eine Machbarkeitsstudie für den Ersatz-Neubau der Shedhalle und führt vertiefte Abklärungen mit den zuständigen kantonalen Stellen durch. Über den Kredit für den Ersatz-Neubau entscheidet die Bevölkerung zu einem späteren Zeitpunkt an der Urne.
Infoveranstaltung
Die Gemeinde und das AWEL laden die Bevölkerung herzlich zu einer Informationsveranstaltung ein. Dort werden das Projekt, der aktuelle Planungsstand sowie die nächsten Schritte vorgestellt und Fragen beantwortet. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Ri (Bild: gb)
Informationsveranstaltung: 25. Juni, 19.30 Uhr, Haaggeri-Saal, Stationsstrasse 15, Samstagern