Solarstrom, Wärmepumpen und lokale Energieproduktion standen im Zentrum vom Informationsanlass «Sonnenstrom» der GLP Wädenswil im Etzelsaal. Das Interesse war gross.
Wer eine politische Veranstaltung erwartete, wurde überrascht: Im Zentrum standen konkrete Lösungen und Erfahrungen aus der Praxis. Initiator Werner Fuchs (Gemeinderat GLP) eröffnete den Abend mit einer einfachen Rechnung: Je nach Verbrauch geben Haushalte in den nächsten 25 Jahren zwischen 36 000 und über 100 000 Franken für Strom aus. «Das ist eine Investition, bei der wir heute entscheiden können, wohin das Geld fliesst», sagte Fuchs.
Die Referenten zeigten verschiedene Ansätze für eine stärker lokale Energieversorgung. Walter Sachs, Präsident des Verbands unabhängiger Energieerzeuger (VESE), ordnete die Entwicklung aus energiepolitischer Sicht ein. Neue Kernkraftwerke seien keine kurzfristige Lösung für die aktuellen Herausforderungen. Entscheidend sei vielmehr der Ausbau dezentraler Produktion und regionaler Zusammenarbeit.
Wie solche Modelle in der Praxis funktionieren, zeigte Marco Kronauer (Gemeinderat SVP) anhand seines Landwirtschaftsbetriebs mit Solar- und Biogasanlagen. Toni Frank stellte einfache Balkon-Solarmodule vor, die auch Mieterinnen und Mietern den Einstieg in die eigene Stromproduktion ermöglichen.
Neue Möglichkeiten für lokale Strommärkte zeigte Thomas Ziegler auf. Mit den jüngsten gesetzlichen Änderungen werde es zunehmend möglich, lokal produzierten Solarstrom direkt in der Nachbarschaft weiterzugeben oder innerhalb von Quartieren zu vermarkten. Philip Wagner erklärte ergänzend, wie Photovoltaik, Wärmepumpen und Speicher heute technisch zusammenspielen können.
Der Abend machte deutlich: Lösungen sind vorhanden – und jedes einzelne Solarpanel zählt für eine stärkere lokale Energieversorgung und mehr Unabhängigkeit. (e)
Solarstrom, Wärmepumpen und lokale Energieproduktion standen im Zentrum vom Informationsanlass «Sonnenstrom» der GLP Wädenswil im Etzelsaal. Das Interesse war gross.
Wer eine politische Veranstaltung erwartete, wurde überrascht: Im Zentrum standen konkrete Lösungen und Erfahrungen aus der Praxis. Initiator Werner Fuchs (Gemeinderat GLP) eröffnete den Abend mit einer einfachen Rechnung: Je nach Verbrauch geben Haushalte in den nächsten 25 Jahren zwischen 36 000 und über 100 000 Franken für Strom aus. «Das ist eine Investition, bei der wir heute entscheiden können, wohin das Geld fliesst», sagte Fuchs.
Die Referenten zeigten verschiedene Ansätze für eine stärker lokale Energieversorgung. Walter Sachs, Präsident des Verbands unabhängiger Energieerzeuger (VESE), ordnete die Entwicklung aus energiepolitischer Sicht ein. Neue Kernkraftwerke seien keine kurzfristige Lösung für die aktuellen Herausforderungen. Entscheidend sei vielmehr der Ausbau dezentraler Produktion und regionaler Zusammenarbeit.
Wie solche Modelle in der Praxis funktionieren, zeigte Marco Kronauer (Gemeinderat SVP) anhand seines Landwirtschaftsbetriebs mit Solar- und Biogasanlagen. Toni Frank stellte einfache Balkon-Solarmodule vor, die auch Mieterinnen und Mietern den Einstieg in die eigene Stromproduktion ermöglichen.
Neue Möglichkeiten für lokale Strommärkte zeigte Thomas Ziegler auf. Mit den jüngsten gesetzlichen Änderungen werde es zunehmend möglich, lokal produzierten Solarstrom direkt in der Nachbarschaft weiterzugeben oder innerhalb von Quartieren zu vermarkten. Philip Wagner erklärte ergänzend, wie Photovoltaik, Wärmepumpen und Speicher heute technisch zusammenspielen können.
Der Abend machte deutlich: Lösungen sind vorhanden – und jedes einzelne Solarpanel zählt für eine stärkere lokale Energieversorgung und mehr Unabhängigkeit. (e)