Die Gemeinde benötigt Bodeneigentum für künftige öffentliche Bauvorhaben wie Schulen, Kindergärten, Spielplätze, Infrastruktur und zahlbare Wohnungen. Die von der SP gemeinsam mit der EVP lancierte Einzelinitiative «Boden behalten – Richterswil nachhaltig gestalten» sieht vor, dass die Gemeinde Richterswil grundsätzlich keine Grundstücke mehr verkaufen kann. Ziel ist eine nachhaltige und langfristige Bodenpolitik, welche auch künftigen Generationen einen optimalen Handlungsspielraum ermöglicht.
Ausnahmen sind nur möglich für sehr kleine Grundstücke unter 100 m2, bei einem Tausch sowie bei öffentlichen Bauvorhaben des Kantons oder des Bundes. Die Abgabe von Grundstücken im Baurecht und der Verkauf von Stockwerkeigentum sollen ebenso weiterhin möglich bleiben.
Warum ist ein Ja zur Bodeninitiative so wichtig?
Da die Gemeinde Richterswil nur über beschränkte Landreserven in der Bauzone verfügt, soll sie Grundstücke, welche noch vorhanden sind, behalten. Boden ist nicht vermehrbar und somit ein äusserst wertvolles Gut. Die Boden- und Liegenschaftspreise steigen stetig. Die Zahl der Einwohnenden und damit der Bedarf für öffentliche Infrastruktur wird in Zukunft ebenfalls zunehmen. Wenn die Gemeinde ihre heutigen Grundstücke behält, muss sie nicht später teures Land kaufen, wenn sie dieses wieder benötigt.
Wenn ein Grundstück nicht für andere öffentliche Aufgaben benötigt wird, kann es im Baurecht an gemeinnützige Baugenossenschaften zur Schaffung von zahlbarem Wohnraum abgegeben werden. Die Gemeinde profitiert vom Baurechtszins als stabile Einnahmequelle, und nach Ablauf des Baurechts können kommende Generationen wieder über den weiteren Verwendungszweck entscheiden. Insgesamt verdient die Gemeinde damit über viele Jahre deutlich mehr als bei einem Verkauf – zumal das Grundstück danach samt gestiegenem Landwert immer noch im Eigentum der Gemeinde ist. Auch andere Gemeinden in der Zürichseeregion, wie Wädenswil und Adliswil, haben genau diese Bodenpolitik mit entsprechenden Initiativen erfolgreich in einer Anpassung der Gemeindeverordnung verankert.
Warum empfehlen wir ein Nein zum Gegenvorschlag des Gemeinderats?
Der Gegenvorschlag des Gemeinderats schlägt lediglich eine Senkung der Schwellenwerte bei Landverkäufen vor. So wird der Gemeinderat weiterhin Liegenschaftenverkäufe verfolgen, statt die Weichen für eine nachhaltige Bodenpolitik zu stellen. Die Initiative will eine solch kurzfristig ausgerichtete Liegenschaftenstrategie vermeiden.
Infoanlass zur Bodeninitiative
Damit Sie sich umfassend über die Initiative informieren können, findet am 4. Mai um 20 Uhr ein Infoanlass statt. Es sind Referate von Tobias Langenegger und der Initiantin sowie eine von Claudia Hiestand moderierte Podiumsdiskussion mit den Mitinitiantinnen, Mitinitianten und dem Gemeinderat geplant. Wir freuen uns, wenn Sie die Podiumsveranstaltung besuchen. (e)
Infoanlass zur Bodeninitiative
Erläuterung der Bodeninitiative; Referat von Tobias Langenegger zur Bodenpolitik; Podiumsdiskussion mit Initiant:innen und Gemeinderat
am 4. Mai 2026, 20.00 Uhr,
Aula WohnenPlus,
Schwyzerstrasse 29, Richterswil
Die Gemeinde benötigt Bodeneigentum für künftige öffentliche Bauvorhaben wie Schulen, Kindergärten, Spielplätze, Infrastruktur und zahlbare Wohnungen. Die von der SP gemeinsam mit der EVP lancierte Einzelinitiative «Boden behalten – Richterswil nachhaltig gestalten» sieht vor, dass die Gemeinde Richterswil grundsätzlich keine Grundstücke mehr verkaufen kann. Ziel ist eine nachhaltige und langfristige Bodenpolitik, welche auch künftigen Generationen einen optimalen Handlungsspielraum ermöglicht.
Ausnahmen sind nur möglich für sehr kleine Grundstücke unter 100 m2, bei einem Tausch sowie bei öffentlichen Bauvorhaben des Kantons oder des Bundes. Die Abgabe von Grundstücken im Baurecht und der Verkauf von Stockwerkeigentum sollen ebenso weiterhin möglich bleiben.
Warum ist ein Ja zur Bodeninitiative so wichtig?
Da die Gemeinde Richterswil nur über beschränkte Landreserven in der Bauzone verfügt, soll sie Grundstücke, welche noch vorhanden sind, behalten. Boden ist nicht vermehrbar und somit ein äusserst wertvolles Gut. Die Boden- und Liegenschaftspreise steigen stetig. Die Zahl der Einwohnenden und damit der Bedarf für öffentliche Infrastruktur wird in Zukunft ebenfalls zunehmen. Wenn die Gemeinde ihre heutigen Grundstücke behält, muss sie nicht später teures Land kaufen, wenn sie dieses wieder benötigt.
Wenn ein Grundstück nicht für andere öffentliche Aufgaben benötigt wird, kann es im Baurecht an gemeinnützige Baugenossenschaften zur Schaffung von zahlbarem Wohnraum abgegeben werden. Die Gemeinde profitiert vom Baurechtszins als stabile Einnahmequelle, und nach Ablauf des Baurechts können kommende Generationen wieder über den weiteren Verwendungszweck entscheiden. Insgesamt verdient die Gemeinde damit über viele Jahre deutlich mehr als bei einem Verkauf – zumal das Grundstück danach samt gestiegenem Landwert immer noch im Eigentum der Gemeinde ist. Auch andere Gemeinden in der Zürichseeregion, wie Wädenswil und Adliswil, haben genau diese Bodenpolitik mit entsprechenden Initiativen erfolgreich in einer Anpassung der Gemeindeverordnung verankert.
Warum empfehlen wir ein Nein zum Gegenvorschlag des Gemeinderats?
Der Gegenvorschlag des Gemeinderats schlägt lediglich eine Senkung der Schwellenwerte bei Landverkäufen vor. So wird der Gemeinderat weiterhin Liegenschaftenverkäufe verfolgen, statt die Weichen für eine nachhaltige Bodenpolitik zu stellen. Die Initiative will eine solch kurzfristig ausgerichtete Liegenschaftenstrategie vermeiden.
Infoanlass zur Bodeninitiative
Damit Sie sich umfassend über die Initiative informieren können, findet am 4. Mai um 20 Uhr ein Infoanlass statt. Es sind Referate von Tobias Langenegger und der Initiantin sowie eine von Claudia Hiestand moderierte Podiumsdiskussion mit den Mitinitiantinnen, Mitinitianten und dem Gemeinderat geplant. Wir freuen uns, wenn Sie die Podiumsveranstaltung besuchen. (e)
Infoanlass zur Bodeninitiative
Erläuterung der Bodeninitiative; Referat von Tobias Langenegger zur Bodenpolitik; Podiumsdiskussion mit Initiant:innen und Gemeinderat
am 4. Mai 2026, 20.00 Uhr,
Aula WohnenPlus,
Schwyzerstrasse 29, Richterswil