Die Fastenzeit ist für uns Christen eine besondere Zeit der Besinnung, der Vorbereitung und der Vertiefung des Glaubens. Sie umfasst die 40 Tage von Aschermittwoch bis zum Samstag vor Ostern – die Sonntage ausgenommen – und lädt dazu ein, sich bewusst auf Karfreitag und Ostern vorzubereiten. In diesen Wochen geht es darum, Herz und Verstand neu auf Gott auszurichten und den eigenen Glauben zu vertiefen.
Eine Reise durch die Wüste
Die Idee der Fastenzeit entstand bereits im dritten und vierten Jahrhundert. Die Zahl 40 hat in der Bibel eine besondere Bedeutung. Sie erinnert an die vierzigjährige Wüstenwanderung des Volkes Israel und an das vierzigtägige Fasten Jesu in der Wüste. Die Fastenzeit kann deshalb als eine geistliche Reise durch die Wüste verstanden werden – als eine Zeit der Suche nach Gott inmitten der Herausforderungen des Lebens.
Zum christlichen Fasten gehört traditionell der bewusste Verzicht. Viele Menschen verzichten in dieser Zeit auf bestimmte Speisen oder Getränke wie Fleisch, Süssigkeiten, Alkohol oder Koffein. Andere entscheiden sich auf moderne Ablenkungen wie Internet oder soziale Medien zu verzichten. Diese Dinge sind an sich nicht schlecht, können aber im Alltag leicht einen zu grossen Einfluss gewinnen. Der Verzicht hilft, innerlich freier zu werden und den Blick auf das Wesentliche zu richten: die Beziehung zu Gott und zu den Mitmenschen.
Fasten soll dabei keine mürrische Pflicht sein, sondern eine bewusste Einladung zur Erneuerung. Es verbindet uns mit Jesus und seinem Opfer am Karfreitag und bereitet auf das Osterfest vor.
Gebet und Werke der Liebe
Neben dem Fasten ist das Gebet ein zentraler Bestandteil der Fastenzeit. Viele nehmen sich bewusst mehr Zeit für das persönliche Gebet oder für das Lesen in der Bibel, um Gott in der Stille zu begegnen und auf sein Wort zu hören.
Zur Fastenzeit gehören ebenso die Werke der Liebe und der Barmherzigkeit. Gemeint sind Aufmerksamkeit für den Nächsten, Solidarität, gegenseitige Sorge und das Teilen mit Menschen in Not. Ein guter christlicher Gedanke ist es, das durch Fasten Ersparte weiterzugeben.
Die Fastenzeit ist kein äusserliches «Leisten», sondern ein Weg des Glaubens – eine Reise der Selbstprüfung, der Umkehr und der Veränderung.
Angebot in der Fastenzeit
Als besonderes Fastenzeitangebot bieten wir vom 16. bis 20. März, jeweils von 18.00 bis 19.00 Uhr, in unserer Pfarrkirche Kurz-Exerzitien an. Wir sind eingeladen, uns während einer Stunde intensiv mit den letzten Worten Jesu am Kreuz auseinanderzusetzen und deren Bedeutung für das eigene Leben zu bedenken. Zeiten der Stille, des Gebets und der persönlichen Reflexion helfen uns, den Weg Jesu bis zum Kreuz bewusst mitzugehen.
Möge diese Zeit der Fastenzeit und besonders die Exerzitientage dazu beitragen, Gott neu zu suchen, ihn tiefer zu lieben und ihm im eigenen Leben mehr Raum zu geben.
Ihr Vikar Agil Raju, Katholische Kirche Wädenswil
Die Fastenzeit ist für uns Christen eine besondere Zeit der Besinnung, der Vorbereitung und der Vertiefung des Glaubens. Sie umfasst die 40 Tage von Aschermittwoch bis zum Samstag vor Ostern – die Sonntage ausgenommen – und lädt dazu ein, sich bewusst auf Karfreitag und Ostern vorzubereiten. In diesen Wochen geht es darum, Herz und Verstand neu auf Gott auszurichten und den eigenen Glauben zu vertiefen.
Eine Reise durch die Wüste
Die Idee der Fastenzeit entstand bereits im dritten und vierten Jahrhundert. Die Zahl 40 hat in der Bibel eine besondere Bedeutung. Sie erinnert an die vierzigjährige Wüstenwanderung des Volkes Israel und an das vierzigtägige Fasten Jesu in der Wüste. Die Fastenzeit kann deshalb als eine geistliche Reise durch die Wüste verstanden werden – als eine Zeit der Suche nach Gott inmitten der Herausforderungen des Lebens.
Zum christlichen Fasten gehört traditionell der bewusste Verzicht. Viele Menschen verzichten in dieser Zeit auf bestimmte Speisen oder Getränke wie Fleisch, Süssigkeiten, Alkohol oder Koffein. Andere entscheiden sich auf moderne Ablenkungen wie Internet oder soziale Medien zu verzichten. Diese Dinge sind an sich nicht schlecht, können aber im Alltag leicht einen zu grossen Einfluss gewinnen. Der Verzicht hilft, innerlich freier zu werden und den Blick auf das Wesentliche zu richten: die Beziehung zu Gott und zu den Mitmenschen.
Fasten soll dabei keine mürrische Pflicht sein, sondern eine bewusste Einladung zur Erneuerung. Es verbindet uns mit Jesus und seinem Opfer am Karfreitag und bereitet auf das Osterfest vor.
Gebet und Werke der Liebe
Neben dem Fasten ist das Gebet ein zentraler Bestandteil der Fastenzeit. Viele nehmen sich bewusst mehr Zeit für das persönliche Gebet oder für das Lesen in der Bibel, um Gott in der Stille zu begegnen und auf sein Wort zu hören.
Zur Fastenzeit gehören ebenso die Werke der Liebe und der Barmherzigkeit. Gemeint sind Aufmerksamkeit für den Nächsten, Solidarität, gegenseitige Sorge und das Teilen mit Menschen in Not. Ein guter christlicher Gedanke ist es, das durch Fasten Ersparte weiterzugeben.
Die Fastenzeit ist kein äusserliches «Leisten», sondern ein Weg des Glaubens – eine Reise der Selbstprüfung, der Umkehr und der Veränderung.
Angebot in der Fastenzeit
Als besonderes Fastenzeitangebot bieten wir vom 16. bis 20. März, jeweils von 18.00 bis 19.00 Uhr, in unserer Pfarrkirche Kurz-Exerzitien an. Wir sind eingeladen, uns während einer Stunde intensiv mit den letzten Worten Jesu am Kreuz auseinanderzusetzen und deren Bedeutung für das eigene Leben zu bedenken. Zeiten der Stille, des Gebets und der persönlichen Reflexion helfen uns, den Weg Jesu bis zum Kreuz bewusst mitzugehen.
Möge diese Zeit der Fastenzeit und besonders die Exerzitientage dazu beitragen, Gott neu zu suchen, ihn tiefer zu lieben und ihm im eigenen Leben mehr Raum zu geben.
Ihr Vikar Agil Raju, Katholische Kirche Wädenswil