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Hier lässt es sich gut studieren!

Zwei neue Gebäude mit markanten Holzfassaden und Dachformen, zwischen der SOB-Bahnlinie und den Rebhängen des Weinbauzentrums vor dem Schloss Wädenswil gelegen, fügen sich hier optimal in die Landschaft ein und bieten begehrten Wohnraum für Studierende der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil (ZHAW).

Text & Bilder: Susi Klausner

Noch sind die Umgebungsarbeiten im Gange, doch die 59 Wohneinheiten sind bereits fast alle vermietet und teilweise schon bezogen.

Begehrter Wohnraum

Am 8. September wurden die Gebäude von Peter Sahli, dem Stiftungsratspräsidenten der Stiftung für Studentischen Wohnraum (SWOWI), an einer kleinen Feier offiziell ihrem Betrieb übergeben. Rita Hug, Gemeinderatspräsidentin der Stadt Wädenswil, hiess die neuen Bewohnerinnen und Bewohner herzlich willkommen und freut sich, dass dieses Angebot den stets knappen Wohnraum für Studierende und damit auch das Pendeln zu den Lehrstätten etwas zu entschärfen hilft. Mit einem Augenzwinkern verriet sie, dass sich Studieren und Wohnen in Wädenswil schon bei manchem zu einer lebenslänglichen Liebe entwickelt habe. Dies ist angesichts der zentrumsnahen, jedoch ruhigen Lage mit wunderbarer Aussicht auf Rebhänge, den See und die Berge sowie die moderaten Mietkosten durchaus nachvollziehbar.

Massgeschneidert

Das Konzept wurde vom Wädenswiler Architekturbüro Hotz & Partner im Auftrag der Stiftung Technische Obstverwertung (STOV), Wädenswil, erarbeitet. Die sehr lange und schmale Form des Grundstückes, der Einbezug der bestehenden Scheune der STOV, die nördliche Hanglage in nächster Nähe zur SOB-Bahnlinie und vor allem auch die speziellen Anforderungen für ein gelingendes «studentisches Leben» waren spannende Herausforderungen dieses Projektes, wie die Architektin Seve-
rine Schläpfer auf dem Rundgang durch die Häuser erklärte.
Entstanden sind in den Häusern Einer-Studios, zum Teil mit Sitzplätzen oder Balkonen sowie Wohnungen für Wohngemeinschaften für zwei und vier Personen, mit grosszügigen Balkonen, alle funktional ausgestattet, bis hin zu Küchengeräten, praktischen verstellbaren Gestellen und WLAN-Routern. Neben den individuellen Schlaf- und Studierzimmern gibt es grosszügig angelegte Gemeinschaftsräume im Innen- und Aussenbereich, die von allen genutzt werden können und sollen. Zwei Wohneinheiten sind bereits vollständig für Menschen eingerichtet, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, und weitere Wohneinheiten können bei Bedarf mit wenig Aufwand behindertengerecht umgebaut werden.

Peter Sahli von der Stiftung SWOWI sagte fast etwas wehmütig, dass ihm der Abschied von diesem gelungenen Projekt und dem schönen Ort schwer falle. Doch die Freude überwiege, es in die Hände der Studierenden zu übergeben. Er ist überzeugt, dass es sich hier gut studieren und leben lässt!

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