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Die Räbenlichter gehörten diesjährig nur den Richterswilern

Auch wenn der weltgrösste Lichterumzug pandemiebedingt abgesagt werden musste, so liessen es sich die Richterswiler nicht nehmen, ihre Häuser, Treppen, Gärten und Schaufenster mit den traditionellen Räbenlichtern zu schmücken.

Text und Bilder: Reni Bircher

Sanft schaukeln die ausgehölten und mit Kerzenlicht bestückten Herbstknollen einiger Kinder in der milden Abendluft: perfektes Räbenchilbiwetter. Was fehlt ist das alljährliche festliche Treiben, die Sujets und Körbe im Räbenchilbitross, die Menschenmenge, Musik, Lachen und Klatschen, der erste Glühwein der Saison.

Aber sie haben sie sich nicht nehmen lassen, die Richterswiler ihre Räbenchilbi. Auf Initiative von Marianne Cramer und Martin Gross wurden 4000 Räben besorgt, welche die Bewohner dann kaufen konnten. Auf zahlreichen Simsen reihen sich die Räbenlichter, beleuchten Eingänge und Wege, beinahe so wie jedes Jahr. Auf die Schmückung des Gemeindehauses wurde bewusst verzichtet, war es doch eine private Initiative. 

Und so ziehen vereinzelt Bewohner und Familien durch die Strassen und Gassen, und auch wenn die Beleuchtung nicht ausgeschaltet ist, so verfehlen die warmleuchtenden Räbenlichter nicht ihre Wirkung.

Es sind weitaus weniger Augenpaare, welche die kleinen Werke bewundern, dafür vermutlich umso dankbarer als jemals in einem November zuvor.

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