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Diese Klasse geht an die Hockey-WM!

ie Organisatoren der Eishockey-WM 2020, die in Lausanne und Zürich stattfindet, sowie die Sportämter der Stadt und des Kantons Zürich haben für Schulklassen der Mittelstufe ein tolles WM-Paket geschnürt. In diesen Genuss kommt auch die 6. Klasse aus dem Schulhaus Ort von Lehrer Andreas Müller.

Text & Bilder: Stefan Baumgartner

Vom 5. bis 24. Mai 2020 findet in Lausanne und Zürich die 84. Eishockey-Weltmeisterschaft der Männer statt. Die 16 besten Teams der Welt spielen während 20 Tagen um den begehrten WM-Pokal, und auch das Schweizer Nationalteam gehört nach der Silbermedaille vom letzten Frühling zu den Favoriten an der Heim-WM! 

Zum Paket, für das sich die Schulklasse aus der Au zusammen mit etwa 70 anderen Klassen beworben hat,  gehört eine Turnstunde unter kundiger Anleitung und eine Eishockeylektion auf dem Eisfeld. Ausserdem zu einem späteren Zeitpunkt eine Mini-Hockey-WM für alle beteiligten Schulklassen sowie auch der Besuch eines WM-Spiels im Hallenstadion Zürich im Mai.

Am 30. Januar fand nun die Lektion auf dem Eis statt. Dazu reiste Stephan Olbrecht, langjähriger Eishockey-Juniorentrainer in der ZSC-/GCK-Lions-Organisation und Küsnachter Funktionärslegende an. Zusammen mit Luigi Koch, Trainer der Wädenswiler Hockeyschule, stellten sie für die Klasse ein andert­halb­stündiges Hockey-Trainingsprogramm auf die Beine.

Für die einen war bereits das Anziehen der Hockey-Ausrüstung eine kleine Herausforderung, für andere ist es sogar fast Alltag: Nils wurde von seinem Vater direkt auf den Seeplatz gebracht, nachdem er den Tag um 6.00 Uhr im Training mit dem Nachwuchs der Rapperswil-Jona Lakers begann. 

«Ich habe keine Ahnung von Eishokey – aber schauen wir mal», meinte einer der Jungs zuversichtlich beim Betreten der Eisfläche. Auch andere waren nicht so sicher auf den Kufen, erhielten aber vom Betreuerteam wertvolle Tipps.

Nach einem gemeinsamen Einlaufen wurden zwei Gruppen gebildet – Mädchen und Knaben – und sie erhielten spielerisch Tipps für den Umgang mit Stock und Puck. Und so absolvierten sie verschiedene Posten und Übungen, und nach anderthalb Stunden auf dem Eis sah das schon aus «wie richtig». Auch die 12-jährige Anita bestätigte: «Mit dem Stock ging‘s ganz gut!»

«Die haben tipp-topp mitgemacht», attestierte den Schülerinnen und Schülern auch Luigi Koch, «und man merkte auch, wie sie Feuer gefangen haben.» Und Stephan Olbrecht ergänzt: «Am Schluss wollten die Mädchen sogar noch ein Mätschli gegen die Knaben austragen, doch leider reichte die Zeit nicht mehr.» Tatsächlich wartete bereits die nächste Schulklasse vor den Banden, um ihre Sportstunde auf der Eisbahn abzuhalten.