Auf dem Kulturort Froh Ussicht in Samstagern startet Ende Juni die zweite Ausgabe des Outdoor-Projekts Expanded Fields. Unter dem Titel TRADIcTION beschäftigt sich die Ausstellung mit der Frage, welche Bedeutung traditionelles Wissen für die Zukunft haben kann.
Auf dem biologischen Bauernhof verbinden sich Kunst, Landwirtschaft und ökologische Forschung. Die Ausstellung zeigt Werke verschiedener Kunstschaffender und untersucht, wie über Generationen weitergegebenes Wissen bei aktuellen Herausforderungen wie Klimawandel, erschöpften Böden oder unsicheren Versorgungssystemen helfen kann.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie nachhaltige Produktionsweisen, alternative Wirtschaftsformen, gemeinschaftliche Modelle und regenerative Ansätze. Dabei geht es auch darum, wie Traditionen bewahrt und gleichzeitig zeitgemäss weiterentwickelt werden können. Der Künstler Michael Günzburger beispielsweise wird die alte, stillgelegte Mostpresse vor Ort wieder aktivieren und damit künstlerische Drucke herstellen und die historischen Riten des Saftherstellens in einer Performance zeigen. Oder das Künstlerinnen-Duo Willimann / Arai: Gemeinsam mit einer Gruppe aus Geflüchteten und unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden werden sie das Thema des Tauschkreises rund um den Anbau und die Verarbeitung von Zwiebeln untersuchen und traditionelle Aufbewahrungstechniken in den verschiedenen Kulturen anwenden sowie sich mit den überlieferten mythologischen Bedeutungen der Zwiebel als Schutz- und Orakelpflanze auseinandersetzen. (e)
Die Ausstellung wird von Sabine Rusterholz Petko, Carole Kambli und Martin Blum kuratiert. Sie wird am 27. und 28. Juni eröffnet (15.00–22.00 Uhr) und ist bis zum 27. September auf dem Hof Blum in Samstagern zu sehen. Die Öffnungszeiten und das vielfältige Begleitprogramm finden sich auf der Website www.frohussicht.ch
Auf dem Kulturort Froh Ussicht in Samstagern startet Ende Juni die zweite Ausgabe des Outdoor-Projekts Expanded Fields. Unter dem Titel TRADIcTION beschäftigt sich die Ausstellung mit der Frage, welche Bedeutung traditionelles Wissen für die Zukunft haben kann.
Auf dem biologischen Bauernhof verbinden sich Kunst, Landwirtschaft und ökologische Forschung. Die Ausstellung zeigt Werke verschiedener Kunstschaffender und untersucht, wie über Generationen weitergegebenes Wissen bei aktuellen Herausforderungen wie Klimawandel, erschöpften Böden oder unsicheren Versorgungssystemen helfen kann.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie nachhaltige Produktionsweisen, alternative Wirtschaftsformen, gemeinschaftliche Modelle und regenerative Ansätze. Dabei geht es auch darum, wie Traditionen bewahrt und gleichzeitig zeitgemäss weiterentwickelt werden können. Der Künstler Michael Günzburger beispielsweise wird die alte, stillgelegte Mostpresse vor Ort wieder aktivieren und damit künstlerische Drucke herstellen und die historischen Riten des Saftherstellens in einer Performance zeigen. Oder das Künstlerinnen-Duo Willimann / Arai: Gemeinsam mit einer Gruppe aus Geflüchteten und unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden werden sie das Thema des Tauschkreises rund um den Anbau und die Verarbeitung von Zwiebeln untersuchen und traditionelle Aufbewahrungstechniken in den verschiedenen Kulturen anwenden sowie sich mit den überlieferten mythologischen Bedeutungen der Zwiebel als Schutz- und Orakelpflanze auseinandersetzen. (e)
Die Ausstellung wird von Sabine Rusterholz Petko, Carole Kambli und Martin Blum kuratiert. Sie wird am 27. und 28. Juni eröffnet (15.00–22.00 Uhr) und ist bis zum 27. September auf dem Hof Blum in Samstagern zu sehen. Die Öffnungszeiten und das vielfältige Begleitprogramm finden sich auf der Website www.frohussicht.ch