Der Kirchturm der reformierten Kirche Richterswil gehört seit Generationen zum Dorfbild. Seit rund 750 Jahren prägt ein Kirchturm die Silhouette des Orts, der heutige Turm selbst steht seit über 120 Jahren. Nun zeigt sich: Das Wahrzeichen ist in ernsthafter Gefahr und muss dringend saniert werden.
Auslöser sind massive Schäden im Glockenstuhl. Eindringende Feuchtigkeit hat über viele Jahre hinweg grosse Schäden verursacht. Morsche Holzbalken, rostende Stahlträger und beschädigte Steinelemente machen deutlich, wie stark die Konstruktion gelitten hat.
Dabei war Regen im Glockenstuhl ursprünglich kein Problem. Historische Turmbauten sind so konstruiert, dass die massiven Eichenbalken Feuchtigkeit aufnehmen und wieder austrocknen können. Problematisch wurde die Situation erst durch einen später angebrachten Überzug unterhalb des Glockenstuhls. Dieser sollte eigentlich schützen, verhinderte jedoch das natürliche Trocknen der Balken. Durch die Schwingungen des Geläuts entstanden zusätzlich Risse, wodurch Wasser eindringen und sich über Jahre hinweg sammeln konnte. Die Folgen sind heute deutlich sichtbar: Holz verfault, tragende Metallteile beginnen zu rosten.
Dank der Aufmerksamkeit der Sigristen wurde der Schaden rechtzeitig erkannt. Der problematische Überzug wurde inzwischen entfernt, so dass Fachleute nun das gesamte Ausmass der Schäden beurteilen können. Aus Sicherheitsgründen musste die grösste Glocke vorläufig stillgelegt werden.
Die Reformierte Kirchgemeinde Richterswil hat deshalb die Spendenkampagne «#chaufenstei» lanciert. Der Name bedeutet im Schweizerdeutschen sinngemäss «Kauf einen Stein». Mit einer Spende ab zehn Franken können Unterstützerinnen und Unterstützer symbolisch einen Baustein für die Sanierung erwerben und so zum Erhalt des historischen Bauwerks beitragen.
«Der Kirchturm ist nicht nur Eigentum der Kirchgemeinde, sondern ein Wahrzeichen für das ganze Dorf», betont Caroline Krüsi vom Ressort Liegenschaften. «Gemeinsam möchten wir dieses Stück Dorfgeschichte für kommende Generationen bewahren.»
Neben Geldspenden sind auch Zeitspenden willkommen. Gesucht werden unter anderem Helferinnen und Helfer für Benefizanlässe, Social-Media-Arbeit oder das Verteilen von Informationsmaterial.
Als zusätzlicher Anreiz nimmt jede Spende an einer Verlosung teil: Für jeweils zehn Franken landet ein symbolischer Stein mit dem Namen der spendenden Person im Lostopf. Der Hauptpreis soll nach erfolgreichem Abschluss des Projekts an einem grossen Dankesfest verlost werden.
Weitere Informationen zur Kampagne und zu Unterstützungsmöglichkeiten gibt es unter
www.chaufenstei.ch.
Der Kirchturm der reformierten Kirche Richterswil gehört seit Generationen zum Dorfbild. Seit rund 750 Jahren prägt ein Kirchturm die Silhouette des Orts, der heutige Turm selbst steht seit über 120 Jahren. Nun zeigt sich: Das Wahrzeichen ist in ernsthafter Gefahr und muss dringend saniert werden.
Auslöser sind massive Schäden im Glockenstuhl. Eindringende Feuchtigkeit hat über viele Jahre hinweg grosse Schäden verursacht. Morsche Holzbalken, rostende Stahlträger und beschädigte Steinelemente machen deutlich, wie stark die Konstruktion gelitten hat.
Dabei war Regen im Glockenstuhl ursprünglich kein Problem. Historische Turmbauten sind so konstruiert, dass die massiven Eichenbalken Feuchtigkeit aufnehmen und wieder austrocknen können. Problematisch wurde die Situation erst durch einen später angebrachten Überzug unterhalb des Glockenstuhls. Dieser sollte eigentlich schützen, verhinderte jedoch das natürliche Trocknen der Balken. Durch die Schwingungen des Geläuts entstanden zusätzlich Risse, wodurch Wasser eindringen und sich über Jahre hinweg sammeln konnte. Die Folgen sind heute deutlich sichtbar: Holz verfault, tragende Metallteile beginnen zu rosten.
Dank der Aufmerksamkeit der Sigristen wurde der Schaden rechtzeitig erkannt. Der problematische Überzug wurde inzwischen entfernt, so dass Fachleute nun das gesamte Ausmass der Schäden beurteilen können. Aus Sicherheitsgründen musste die grösste Glocke vorläufig stillgelegt werden.
Die Reformierte Kirchgemeinde Richterswil hat deshalb die Spendenkampagne «#chaufenstei» lanciert. Der Name bedeutet im Schweizerdeutschen sinngemäss «Kauf einen Stein». Mit einer Spende ab zehn Franken können Unterstützerinnen und Unterstützer symbolisch einen Baustein für die Sanierung erwerben und so zum Erhalt des historischen Bauwerks beitragen.
«Der Kirchturm ist nicht nur Eigentum der Kirchgemeinde, sondern ein Wahrzeichen für das ganze Dorf», betont Caroline Krüsi vom Ressort Liegenschaften. «Gemeinsam möchten wir dieses Stück Dorfgeschichte für kommende Generationen bewahren.»
Neben Geldspenden sind auch Zeitspenden willkommen. Gesucht werden unter anderem Helferinnen und Helfer für Benefizanlässe, Social-Media-Arbeit oder das Verteilen von Informationsmaterial.
Als zusätzlicher Anreiz nimmt jede Spende an einer Verlosung teil: Für jeweils zehn Franken landet ein symbolischer Stein mit dem Namen der spendenden Person im Lostopf. Der Hauptpreis soll nach erfolgreichem Abschluss des Projekts an einem grossen Dankesfest verlost werden.
Weitere Informationen zur Kampagne und zu Unterstützungsmöglichkeiten gibt es unter
www.chaufenstei.ch.