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Kammerorchester Wädenswil mit jungem Geigen-Solisten

Höhepunkt beim Adventskonzert des Kammerorchesters Wädenswil (KOW) am Sonntag, 11. Dezember, in der reformierten Kirche Wädenswil wird das bekannte Violinkonzert in e-Moll von Felix Mendelssohn sein. Gespielt wird dieses Violinkonzert in einer bearbeiteten Version für Kammerorchester mit dem 16-jährigen Geigen-Solisten Marvin Naef aus Stäfa. Er erhielt mit 3½ Jahren den ersten Geigenunterricht. Als Solist trat er bereits mit dem Jugendensemble Con Fuoco, dem Kammerorchester Küsnacht-Männedorf und dem Kammerchor Zürich Oberland auf. Er besucht die Kantonsschule in Küsnacht ZH mit dem Ziel, die Matura im musischen Profil abzuschliessen. Das herrliche Mendelssohn-Violinkonzert ist bis heute einer der ganz grossen Favoriten bei Interpreten und Publikum.

Wir haben Marvin Naef ein paar Fragen gestellt:

KOW: Was fasziniert Dich besonders an der Geige und ihren Möglichkeiten?

Die Geige ist der menschlichen Stimme sehr nahe, und damit kann ich mich musikalisch am besten ausdrücken. Zudem bietet die Geige mit vielen unterschiedlichen Techniken unzählige Möglichkeiten die Klangfarbe passend zur Stimmung zu wählen. Die Geige ist vielseitig einsetzbar, als Soloinstrument, in verschiedenen Kammermusikformationen und auch im Orchester, was einem als Musiker viel Abwechslung bietet. 

KOW: Wie viel übst Du durchschnittlich mit der Geige? 

Da ich noch an der Kantonsschule Küsnacht bin, sind meine Zeiten zum Üben limitiert. Ich mache zwar das musische Profil, doch es sind keine speziellen Stunden für das Üben im Schulprogramm vorgesehen. Daher übe ich mal mehr mal weniger, über das Jahr gesehen sind es wahrscheinlich rund 2 Stunden pro Tag. 

KOW: Was gefällt Dir am e-Moll-Violinkonzert von Mendelssohn besonders?

Das ist eine schwierige Frage. Es gefallen mir natürlich viele sehr unterschiedliche Violinkonzerte sehr gut, jedes ist eine eigene Welt für sich. Das e-Moll Violinkonzert von Mendelssohn ist sehr abwechslungsreich. Es beginnt melancholisch-melodisch und endet schwungvoll, dazwischen finden sich sowohl für den Soloviolinisten, wie auch das Orchester genussvolle Passagen. Zudem finden sich schöne «kammermusikalische» Elemente im Zusammenspiel. Insgesamt ist es einfach melodisch-musikalisch sehr berührend und klingt mit seiner Schönheit auch noch lange im Ohr nach.

Das Orchester spielt zudem eine Serenade von Paul Juon (1872–1940), Enkel eines aus dem bündnerischen Masein am Heinzenberg nach Russland ausgewanderten Zuckerbäckers. Als 17-jähriger begann er am Konservatorium Moskau Violine und Komposition zu studieren. Zu Beginn des Konzertes sind Sätze aus einer Orchestersuite von Johann Sebastian Bach zu hören, darunter das wunderbare «Air».

Sonntag 11. Dezember, 17.00 Uhr,
ref. Kirche Wädenswil. 

Eintritt: Fr. 30.-, Kinder, Jugendliche und mit Legi Fr. 10.-, Abendkasse ab 16.15 h, Platzwahl frei, es gelten die aktuellen Covid-Vorschriften. Vorverkauf: Papeterie Köhler, Zugerstrasse 26, Wädenswil, Tel. 044 789 89 50.

Weitere Informationen unter: www.ko-waedi.ch.

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