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Premiere nach der langen Pause

Die Gerätesektion des Turnvereins Samstagern stellte nach drei Jahren Wettkampfpause zum ersten Mal wieder sein Können unter Beweis. Am 21. Mai bestritten sie den Vorbereitungswettkampf Moränencup in Menzingen. Mit den Leistungen dürfen sie sehr zufrieden sein. Trotzdem gibt es notentechnisch noch viel Luft nach oben.
Nach zwei pandemiebedingten Wettkampfabsagen war es dieses Jahr endlich wieder so weit. Der Turnverein Menzingen konnte den alljährlichen Moränencup endlich wieder reibungslos durchführen.
Die Gerätesektion des Turnvereins Samstagern bestritt den Wettkampf mit den Riegen Schaukelringe, Sprung und Schulstufenbarren. Während der harzigen Trainingszeit über die Pandemiejahre, hat sich im Turnverein viel getan. Viele erfahrene Turnerinnen und Turner haben die lange Trainingspause genutzt, um sich aus dem Geräteturnen zurückzuziehen, während gleichzeitig ebenso viel junger Nachwuchs zu den Aktiven aufgestiegen ist.
In der Schaukelringriege ist beispielsweise das mittlere Alter auf 22 Jahre gesunken, und fast die Hälfte der Gruppe hat nun zum ersten Mal an einem Vereinsgeräteturn-Wettkampf teilgenommen. Dementsprechend gross war die Unsicherheit und Nervosität bei der diesjährigen Teilnahme.
Sowohl im Sprung wie auch an den Schaukelringen wurden erfreuliche Leistungen geturnt. In beiden Gruppen konnten vor allem die Stürze bei den Abgängen und Landungen im Vergleich zu den Vorjahren erheblich minimiert werden. Die älteren Jahrgänge müssen ihren Fokus im Training zukünftig jedoch stärker auf die Synchronität legen, während die jüngeren Turnerinnen und Turner weiterhin fleissig an der Einzelausführung arbeiten müssen. Die Endnote der beiden Durchgänge setzen sich jeweils aus den Teilnoten Einzelausführung, Synchronität und Programm zusammen, wobei alle drei Teilnoten ähnlich viel Punkteabzug mit sich brachten.
Am Sprung konnte eine Durchschnittsnote von 8,39 erreicht werden, während sich die Turnerinnen und Turner an den Schaukelringen mit einer Note von 8,29 zufriedengeben mussten.
Etwas erfolgreicher waren dieses Jahr die Turnerinnen am Schulstufenbarren. Obwohl sie mit einer sehr kleinen Gruppe von 9 Turnerinnen starten mussten, konnten sie ihr neues Turnprogramm souverän präsentieren. Mit wenigen Fehlern haben sie ihr Können zum Besten gegeben und dafür die Durchschnittsnote 8,56 erhalten.
Sinn und Zweck des Vorbereitungswettkampfs in Menzingen ist es, eine Standortbestimmung einholen zu können und sich mit dieser für die kommenden Turnfeste im Feinschliff noch etwas verbessern zu können. Ob dies der Gerätesektion gelingen wird, wird sich am Verbandsturntag in Glarus und an den beiden Turnfesten zeigen. Werden sie aber weiterhin fleissig am Ball bleiben, sollten die Chancen gut stehen. (e)

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