Xund und fit

Wer heilt, hat Recht

Die Tage werden kürzer und kälter. die Menschen werden anfälliger für Virenbefall. Zeit, sich impfen zu lassen?

Alle Jahre wieder wird vom Bund eine nationale Grippe-Impfkampagne gestartet. Dieses Thema wird dann in verschiedenen Medien hofiert und jüngst sogar in der Arena von SRF kontrovers diskutiert. «Grippeimpfung in Apotheken boomt» hiess es dann kürzlich auf der Titelseite der Zürichsee-Zeitung. Ob das wirklich so ein Boom ist, wenn in einer Stadt mit über 26 000 Einwohner 5 bis 7 Personen pro Tag sich in einer Apotheke gegen Grippe impfen lassen? Ich würde sagen, eher nein!

Was ist eine Impfung?

Beim Impfen wird zwischen einer aktiven und einer passiven Immunisierung unterschieden. Für eine aktive Immunisierung werden dem Menschen abgeschwächte, abgetötete oder fragmentierte Krankheitserreger injiziert. Dadurch soll das körpereigene Immunsystem angeregt werden, spezifische Antikörper zu bilden, um eine Immunität gegen die entsprechende spezifische Infektionskrankheit zu bilden. Durch die Gedächtniszellen, die weiterhin im Blut und den Lymphbahnen zirkulieren, bleibt der Schutz gegen diese Antigene und somit der Impfschutz lange erhalten.

Falls der Körper erneut mit dem Erreger in Kontakt kommt, hat er durch die Gedächtniszellen eine sehr viel effizientere und schnellere Immunantwort zur Verfügung, die die Erreger bekämpft, bevor es zu einer Erkrankung kommt. Weil das Grippe-Virus die Fähigkeit hat, sich zu wandeln, kann es unser Immunsystem oft nicht erkennen. Indikator sind dann die im Frühling, auf der Erdsüdhalbkugel vorherrschenden Serotypen. Aus diesem Grund werden für die Grippeimpfung immer Virenstämme verwendet, die im aktuellen Jahr erwartet werden. Bei der passiven Impfung werden bereits die spezifischen Antikörper in den Organismus eingebracht. Sie wird meist als Notfallmassnahme eingesetzt, da der Impfschutz nur wenige Wochen bis Monate anhält und die Antikörper danach wieder abgebaut und ausgeschieden sind. Die Bildung einer körpereigenen spezifischen Immunantwort und die Bildung von Gedächtniszellen finden bei der passiven Impfung nicht statt.

Pro

Grundsätzlich soll die Entstehung und Ausbreitung verschiedener ernstzunehmender Infektionskrankheiten bzw. deren Folgen, wie etwa bei der Grippe, durch das Impfen vermieden werden. So wurden bis heute Diphtherie, Tuberkulose und Pocken praktisch gänzlich aus Europa zurückgedrängt, und andere Epidemien konnten verhindert oder eingegrenzt werden. Bis heute wurden und werden systematisch neue Impfstoffe entwickelt und zur Anwendung gebracht. Aber auch «alte» Impfstoffe werden ständig weiterentwickelt und dadurch die Verträglichkeit und die Ansprechrate erhöht. So gehören Impfstoffe zu den sichersten und effektivsten Arzneimitteln auf dem Markt. Die Wirksamkeit der Impfstoffe ist wissenschaftlich dokumentiert und steht unter ständiger Kontrolle. Schwere Nebenwirkungen sind selten, das heisst für Impfbefürworter: Der Impfnutzen überwiegt die potenzielle Schädigung. Kein Impfstoff schützt jedoch hundertprozentig vor einer Erkrankung. Je nach körperlichen Voraussetzungen und der jeweilig individuellen Immunantwort wird der Körper mehr oder weniger immunisiert. Eine Impfung kann aber die Erkrankungswahrscheinlichkeit senken oder den Erkrankungsverlauf mildern. Ausserdem wird so auch die Ansteckung von anderen Personen stark minimiert. Bei einigen Impfungen kann die Immunisierung nach Jahren schwächer werden. Deshalb werden bei diesen Impfungen Auffrischungen empfohlen.

Kontra

Impfnebenwirkungen oder Reaktionen sind oft leichte Rötungen, Schwellungen und Schmerzen um die Einstichstelle. Oft treten auch leichtes Fieber, Schwindel oder Kopfschmerzen auf. In seltenen Fällen bricht die Krankheit in einer abgeschwächten Form aus oder der Patient reagiert mit einer Allergie. Diese Nebenwirkungen und andere Punkte führen aber auch immer wieder zu kontroversen Diskussionen über Sinn und Unsinn von Impfungen. Impfkritiker bemängeln, dass Langzeitnebenwirkungen nicht berücksichtigt werden, und alternativmedizinische Seiten vertreten die Meinung, dass viele chronische Krankheiten wie Asthma, Allergien etc. als späte Folge von Impfungen auftreten. Ein weiterer Punkt von der Gegenseite: Das Durchmachen einer Krankheit lässt das Immunsystem letztlich stärker werden und der Schutz halte länger als durch eine Impfung. Auch der Körper generell erstarkt besser durch das Durchmachen der Krankheit. Ausserdem scheint es für das Immunsystem eine Rolle zu spielen, ob der Erreger durch den klassischen Weg über die Schleimhäute in den Körper gelangt oder ob er injiziert wird. Auch über den Impfzeitpunkt sind verschiedene Meinungen im Umlauf. Gerade die frühen Impfungen von Säuglingen und Kleinkindern werden oft und meiner Meinung nach auch zu Recht kritisiert, da sich im ersten Lebensjahr das Hirn und auch das Immunsystem massgeblich entwickeln. Hier werden Verzögerungen oder Veränderungen in dieser Entwicklung erwartet. Bedenken haben Impfgegner auch gegenüber kleinen Dosen potenziell giftiger Zusatzstoffe, die manche Impfstoffe enthalten. Zwar sind darunter in der Regel keine Quecksilberspuren mehr, dafür oft produktionsbedingte Spuren von Antibiotika oder Aluminiumsalzen. Der Grund: Aluminium verstärkt die Wirksamkeit verschiedener Impfungen, indem es die Immunantwort des Körpers verstärkt. Es kann aber unter Umständen einen schädigenden Effekt auf Nervenzellen haben und steht im Verdacht, Autoimmunerkrankungen zu fördern. Allerdings kommt Aluminium in vergleichbarer Menge auch in der Nahrung und in der Muttermilch vor. Die Auflistung von befürwortenden und gegnerischen Argumenten ist nicht vollständig und kann beliebig weitergeführt werden. Letztendlich besteht in unserem Land zum Glück kein Impfzwang. Jeder kann also freiwillig entscheiden, ob und gegen welche Erkrankungen geimpft werden soll. Auch ein individuelles Beratungsgespräch mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin oder einer anderen Fachperson kann zur Entscheidungsfindung beitragen. In einem solchen Gespräch werden Sie über Wirkung und Nebenwirkung aufgeklärt und darüber, welche Impfungen unter den individuellen Voraussetzungen (chronische Krankheiten etc.) sinnvoll bzw. machbar sind oder nicht empfohlen werden.

Hilfe aus der Natur

Für jene, die sich nicht konventionell gegen Grippe impfen lassen möchten oder können, gibt es aber doch verschiedene und hervorragende Möglichkeiten, das Immunsystem zu stärken und genügend Abwehrstoffe zu bilden: Die natürliche Spenglersan Immuntherapie hat einen ähnlichen Wirkmechanismus wie eine Impfung, jedoch ohne Spritze und ohne unangenehme Nebenwirkungen. Dem Körper werden durch die Spenglersan Kolloide isopathisch aufbereitete, inaktive Krankheitserreger zugeführt (ähnlich dem Impfen). Der Körper wird dadurch angeregt, Antikörper zu bilden. Die T-Lymphozyten werden aktiviert, die Fress­tätigkeit und die Vermehrung der Abwehrzellen werden gesteigert. Die auch enthaltenen Gegengifte (Antitoxine) schützen den Körper vor aktiven Krankheitserregern. Die Spenglersan-Therapie wirkt direkt auf das Immunsystem und bekämpft neben den Symptomen auch die oft versteckten Krankheitsursachen. Die Anwendung findet bequem über die Haut oder Schleimhaut statt. Die Spenglersan-Präparate eignen sich für die ganze Familie und können sogar schon bei Säuglingen angewendet werden. Auch Schwangere können das Spenglersan Virus Influenzae comp. ohne Bedenken anwenden. Die Präparate können nicht nur zur Prävention von Grippe- und Erkältungskrankheiten eingesetzt werden, sondern auch zur erfolgreichen Behandlung deren. Die Spenglersan Kolloide können den Krankheitsverlauf um bis zu 50% verkürzen und dadurch auch effizient Symptome lindern. In meiner über 30-jährigen Berufserfahrung hat sich diese Behandlungsart tausendfach bewährt! So frei nach dem Motto: «Wer heilt hat Recht!»
Julius Jezerniczky, Drogerie Süess