Die Bedeutung der Europameisterschaft (EM) im Januar
Traditionell ist der Januar für die Handball-Meisterschaft eine ruhige Zeit, zumindest für die NLB- und QHL-Herrenteams. Der Grund dafür ist die Austragung der Handball-Europameisterschaft, die dieses Jahr in Norwegen, Dänemark und Schweden stattfindet. Für die Handballer hat die EM einen ähnlich hohen Stellenwert wie die Weltmeisterschaft. Da Teams aus anderen Kontinenten meist schon in der Vorrunde der WM ausscheiden, sind die Finalrunden fast immer von europäischen Teams geprägt.
Die Teilnahme der Schweiz an diesem Turnier ist noch immer keine Selbstverständlichkeit, umso erfreulicher ist die Tatsache, dass das Schweizer Team mit einer jungen Mannschaft antritt. Diese Entwicklung weckt Hoffnungen für künftige Grossanlässe. Die Mehrheit der Spieler ist heute in Top-Ligen in Frankreich, Deutschland, Dänemark und weiteren führenden Handball-Nationen im Clubhandball aktiv. Die Nationalmannschaft wird von einem Schweizer Trainer angeführt, Andi Schmid, der in Horgen aufgewachsen ist und am Zürichsee die ersten Schritte seiner erfolgreichen Karriere gemacht hat.
Die SG Horgen/Wädenswil verfolgt die EM intensiv, einige Vertreter sind sogar vor Ort in Oslo. Der Verein wünscht dem Nationalteam viel Glück und insbesondere auch Samuel Zehnder, der in Wädenswil mit dem Handballspielen begann. Sein Vater, Oliver Thoma, leitet heute sehr erfolgreich die Nachwuchsabteilung der SG.
Fortlaufender Spielbetrieb in anderen Ligen
Obwohl die Saison der Herren in den oberen Ligen pausiert, kämpfen seit dem 10. Januar alle übrigen Teams bereits wieder um wichtige Punkte. Während sich einige Teams in der Relegationsrunde behaupten müssen, haben viele andere den Einzug in die Aufstiegsrunde geschafft – dies gilt jedoch ausschliesslich für die Junioren.
Die U18-Juniorinnen sorgen in dieser Saison für eine echte Überraschung: Das Team hat sich unerwartet für die Aufstiegsrunde zur höchsten Schweizer Nachwuchsliga der Mädchen qualifiziert. Schon allein das Erreichen dieser Runde ist ein grosser Erfolg und zeigt das Potenzial und den Einsatzwillen der jungen Spielerinnen. Die bevorstehenden Spiele versprechen für alle Beteiligten ein echtes Highlight zu werden – unabhängig davon, wie die Chancen auf einen weiteren Erfolg eingeschätzt werden.
Ambitionierte Ziele der SG-Juniorenabteilung
Ein zentrales Ziel der SG-Juniorenabteilung besteht darin, mit den U17-Junioren in der kommenden Saison in der höchsten Juniorenliga vertreten zu sein. Die Voraussetzungen für dieses ehrgeizige Vorhaben könnten kaum besser sein: Die Mannschaft hat die Vorrunde ohne einen einzigen Punktverlust abgeschlossen und damit ihre Stärke und ihr Potenzial eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Auch die jüngeren Teams zeigen beachtliche Leistungen: Sowohl die U13- als auch die U15-Junioren befinden sich im Rennen um den Schweizer Meistertitel, was die erfolgreiche Nachwuchsarbeit zusätzlich unterstreicht. Sollte es den U17-Junioren ebenfalls gelingen, in die oberste Liga aufzusteigen, hätte dies einen weiteren entscheidenden Vorteil für den Verein am linken Zürichsee: Die besten Talente könnten künftig im eigenen Club gehalten werden, ohne sie an andere Vereine abgeben zu müssen.
Erfolgreiche Entwicklung der SG Zürisee im Frauenhandball
Die Spielgemeinschaft SG Zürisee, bestehend aus Spielerinnen aus Horgen, Wädenswil und Thalwil, entwickelt sich zunehmend zu einer festen Grösse im regionalen Frauenhandball. Die Zusammenarbeit innerhalb der SG funktioniert sehr gut, was sich positiv auf die sportliche Entwicklung und die Motivation der Spielerinnen auswirkt.
Zur weiteren Förderung der Handballerinnen wurde zudem ein eigener Sponsorenverein ins Leben gerufen. Diese Massnahme unterstützt nicht nur die finanzielle Basis des Teams, sondern fördert auch die Identifikation mit dem Verein und stärkt die Gemeinschaft.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Professionalisierung des Trainings. Es wird verstärkt darauf geachtet, lizenzierte Trainer einzusetzen, die – analog zu den Herrenmannschaften – den Leistungsgedanken auf allen Ebenen vorantreiben. Dadurch soll das sportliche Niveau kontinuierlich gesteigert und die individuelle Entwicklung der Spielerinnen bestmöglich unterstützt werden.
Die 1. Damenmannschaft verpasste in der vergangenen Saison nur knapp die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 1. Liga. In dieser Spielzeit präsentiert sich das Team von Trainer Gerdsmeier noch stärker: Fünf Runden vor Saisonende liegt die Mannschaft mit einem Punkt Vorsprung aussichtsreich im Rennen um einen Platz in die Aufstiegsrunde. Hans Stapfer
Die Bedeutung der Europameisterschaft (EM) im Januar
Traditionell ist der Januar für die Handball-Meisterschaft eine ruhige Zeit, zumindest für die NLB- und QHL-Herrenteams. Der Grund dafür ist die Austragung der Handball-Europameisterschaft, die dieses Jahr in Norwegen, Dänemark und Schweden stattfindet. Für die Handballer hat die EM einen ähnlich hohen Stellenwert wie die Weltmeisterschaft. Da Teams aus anderen Kontinenten meist schon in der Vorrunde der WM ausscheiden, sind die Finalrunden fast immer von europäischen Teams geprägt.
Die Teilnahme der Schweiz an diesem Turnier ist noch immer keine Selbstverständlichkeit, umso erfreulicher ist die Tatsache, dass das Schweizer Team mit einer jungen Mannschaft antritt. Diese Entwicklung weckt Hoffnungen für künftige Grossanlässe. Die Mehrheit der Spieler ist heute in Top-Ligen in Frankreich, Deutschland, Dänemark und weiteren führenden Handball-Nationen im Clubhandball aktiv. Die Nationalmannschaft wird von einem Schweizer Trainer angeführt, Andi Schmid, der in Horgen aufgewachsen ist und am Zürichsee die ersten Schritte seiner erfolgreichen Karriere gemacht hat.
Die SG Horgen/Wädenswil verfolgt die EM intensiv, einige Vertreter sind sogar vor Ort in Oslo. Der Verein wünscht dem Nationalteam viel Glück und insbesondere auch Samuel Zehnder, der in Wädenswil mit dem Handballspielen begann. Sein Vater, Oliver Thoma, leitet heute sehr erfolgreich die Nachwuchsabteilung der SG.
Fortlaufender Spielbetrieb in anderen Ligen
Obwohl die Saison der Herren in den oberen Ligen pausiert, kämpfen seit dem 10. Januar alle übrigen Teams bereits wieder um wichtige Punkte. Während sich einige Teams in der Relegationsrunde behaupten müssen, haben viele andere den Einzug in die Aufstiegsrunde geschafft – dies gilt jedoch ausschliesslich für die Junioren.
Die U18-Juniorinnen sorgen in dieser Saison für eine echte Überraschung: Das Team hat sich unerwartet für die Aufstiegsrunde zur höchsten Schweizer Nachwuchsliga der Mädchen qualifiziert. Schon allein das Erreichen dieser Runde ist ein grosser Erfolg und zeigt das Potenzial und den Einsatzwillen der jungen Spielerinnen. Die bevorstehenden Spiele versprechen für alle Beteiligten ein echtes Highlight zu werden – unabhängig davon, wie die Chancen auf einen weiteren Erfolg eingeschätzt werden.
Ambitionierte Ziele der SG-Juniorenabteilung
Ein zentrales Ziel der SG-Juniorenabteilung besteht darin, mit den U17-Junioren in der kommenden Saison in der höchsten Juniorenliga vertreten zu sein. Die Voraussetzungen für dieses ehrgeizige Vorhaben könnten kaum besser sein: Die Mannschaft hat die Vorrunde ohne einen einzigen Punktverlust abgeschlossen und damit ihre Stärke und ihr Potenzial eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Auch die jüngeren Teams zeigen beachtliche Leistungen: Sowohl die U13- als auch die U15-Junioren befinden sich im Rennen um den Schweizer Meistertitel, was die erfolgreiche Nachwuchsarbeit zusätzlich unterstreicht. Sollte es den U17-Junioren ebenfalls gelingen, in die oberste Liga aufzusteigen, hätte dies einen weiteren entscheidenden Vorteil für den Verein am linken Zürichsee: Die besten Talente könnten künftig im eigenen Club gehalten werden, ohne sie an andere Vereine abgeben zu müssen.
Erfolgreiche Entwicklung der SG Zürisee im Frauenhandball
Die Spielgemeinschaft SG Zürisee, bestehend aus Spielerinnen aus Horgen, Wädenswil und Thalwil, entwickelt sich zunehmend zu einer festen Grösse im regionalen Frauenhandball. Die Zusammenarbeit innerhalb der SG funktioniert sehr gut, was sich positiv auf die sportliche Entwicklung und die Motivation der Spielerinnen auswirkt.
Zur weiteren Förderung der Handballerinnen wurde zudem ein eigener Sponsorenverein ins Leben gerufen. Diese Massnahme unterstützt nicht nur die finanzielle Basis des Teams, sondern fördert auch die Identifikation mit dem Verein und stärkt die Gemeinschaft.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Professionalisierung des Trainings. Es wird verstärkt darauf geachtet, lizenzierte Trainer einzusetzen, die – analog zu den Herrenmannschaften – den Leistungsgedanken auf allen Ebenen vorantreiben. Dadurch soll das sportliche Niveau kontinuierlich gesteigert und die individuelle Entwicklung der Spielerinnen bestmöglich unterstützt werden.
Die 1. Damenmannschaft verpasste in der vergangenen Saison nur knapp die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 1. Liga. In dieser Spielzeit präsentiert sich das Team von Trainer Gerdsmeier noch stärker: Fünf Runden vor Saisonende liegt die Mannschaft mit einem Punkt Vorsprung aussichtsreich im Rennen um einen Platz in die Aufstiegsrunde. Hans Stapfer