Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum spitzt sich in Wädenswil weiter zu. Nun fordert die Mitte Wädenswil den Stadtrat zum Handeln auf – nicht zum ersten Mal. Dafür lanciert sie eine Petition. Die Unterschriftensammlung ist bereits angelaufen.
Bezahlbarer Wohnraum ist in Wädenswil rar. Familien, junge Erwachsene und ältere Menschen haben zunehmend Mühe, eine Wohnung zu finden, die finanziell tragbar ist. Für die Mitte Wädenswil ist klar: Die Stadt muss jetzt aktiv werden. «Mit einer Petition fordern wir den Stadtrat auf, endlich mehr Verantwortung im Wohnungsbau zu übernehmen. Konkret verlangen wir einen gezielten Erwerb von Grundstücken und Liegenschaften durch die Stadt, um diese für gemeinnützige Wohnbauprojekte zu sichern», sagt Joël Utiger, Gemeinderat der Mitte Wädenswil. Zusammen mit den anderen Gemeinderätinnen und Gemeinderäten der Mitte (Martin Bislin, Ursula Gall und Simon Bass) hat er das Vorhaben lanciert.
Schützi-Areal als geeigneten Standort
Ein zentrales Anliegen ist die Abgabe geeigneter Flächen im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften. Dieses Modell ermöglicht langfristig bezahlbare Mieten. Gleichzeitig bleibt die Stadt Eigentümerin des Bodens und kann die Entwicklung aktiv steuern.
Die Mitte hat auch schon ein Areal im Auge, das sich eignen würde. Joël Utiger: «Das Grundstück des Restaurants Schützehuus in der Au. Das Schützi wurde Ende 2025 geschlossen und steht nun zum Verkauf. Es grenzt an einen städtischen Parkplatz und bietet damit das Potenzial für ein attraktives Wohnprojekt und einen Treffpunkt fürs Quartier». Auch Parzellen im Besitz der Landeskirchen, teils in unmittelbarer Nähe zu städtischen Flächen, könnten von der Stadt gekauft und für gemeinnützige Zwecke genutzt werden. Darüber hinaus sollen weitere geeignete Flächen im Gemeindegebiet geprüft werden.
3 Millionen Franken endlich einsetzen
Die Mitte Wädenswil setzt sich schon lange für günstigen Wohnraum ein. Sie lancierte die Idee einer Mehrgenerationensiedlung im Rötiboden. 2014 stimmte die Wädenswiler Bevölkerung zudem mit rund 72 % Ja-Stimmen einer Volksinitiative zu, mit der die Mitte einen Kredit von 3 Millionen Franken für günstigen Wohnraum forderte. «Geld, das bis heute nicht genutzt wurde und nun für ein gemeinnütziges Wohnprojekt eingesetzt werden könnte», so Utiger. «Wir warten schon lange darauf, dass der Stadtrat mit den 3 Millionen etwas unternimmt.»
Jetzt mithelfen
Die Unterschriftensammlung für die Petition ist bereits im Gange. Neben der laufenden Sammlung sind auch zwei Samstagsaktionen im Wädenswiler Zentrum geplant, damit die Bevölkerung unkompliziert mithelfen kann, günstige Wohnungen in Wädenswil zu schaffen.
Wer die Forderungen unterstützen möchte, kann Unterschriftenbögen auf der Website der Mitte Wädenswil runterladen oder per Mail bestellen. e
info@die-mitte-waedenswil.ch
waedenswil.die-mitte.ch
Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum spitzt sich in Wädenswil weiter zu. Nun fordert die Mitte Wädenswil den Stadtrat zum Handeln auf – nicht zum ersten Mal. Dafür lanciert sie eine Petition. Die Unterschriftensammlung ist bereits angelaufen.
Bezahlbarer Wohnraum ist in Wädenswil rar. Familien, junge Erwachsene und ältere Menschen haben zunehmend Mühe, eine Wohnung zu finden, die finanziell tragbar ist. Für die Mitte Wädenswil ist klar: Die Stadt muss jetzt aktiv werden. «Mit einer Petition fordern wir den Stadtrat auf, endlich mehr Verantwortung im Wohnungsbau zu übernehmen. Konkret verlangen wir einen gezielten Erwerb von Grundstücken und Liegenschaften durch die Stadt, um diese für gemeinnützige Wohnbauprojekte zu sichern», sagt Joël Utiger, Gemeinderat der Mitte Wädenswil. Zusammen mit den anderen Gemeinderätinnen und Gemeinderäten der Mitte (Martin Bislin, Ursula Gall und Simon Bass) hat er das Vorhaben lanciert.
Schützi-Areal als geeigneten Standort
Ein zentrales Anliegen ist die Abgabe geeigneter Flächen im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften. Dieses Modell ermöglicht langfristig bezahlbare Mieten. Gleichzeitig bleibt die Stadt Eigentümerin des Bodens und kann die Entwicklung aktiv steuern.
Die Mitte hat auch schon ein Areal im Auge, das sich eignen würde. Joël Utiger: «Das Grundstück des Restaurants Schützehuus in der Au. Das Schützi wurde Ende 2025 geschlossen und steht nun zum Verkauf. Es grenzt an einen städtischen Parkplatz und bietet damit das Potenzial für ein attraktives Wohnprojekt und einen Treffpunkt fürs Quartier». Auch Parzellen im Besitz der Landeskirchen, teils in unmittelbarer Nähe zu städtischen Flächen, könnten von der Stadt gekauft und für gemeinnützige Zwecke genutzt werden. Darüber hinaus sollen weitere geeignete Flächen im Gemeindegebiet geprüft werden.
3 Millionen Franken endlich einsetzen
Die Mitte Wädenswil setzt sich schon lange für günstigen Wohnraum ein. Sie lancierte die Idee einer Mehrgenerationensiedlung im Rötiboden. 2014 stimmte die Wädenswiler Bevölkerung zudem mit rund 72 % Ja-Stimmen einer Volksinitiative zu, mit der die Mitte einen Kredit von 3 Millionen Franken für günstigen Wohnraum forderte. «Geld, das bis heute nicht genutzt wurde und nun für ein gemeinnütziges Wohnprojekt eingesetzt werden könnte», so Utiger. «Wir warten schon lange darauf, dass der Stadtrat mit den 3 Millionen etwas unternimmt.»
Jetzt mithelfen
Die Unterschriftensammlung für die Petition ist bereits im Gange. Neben der laufenden Sammlung sind auch zwei Samstagsaktionen im Wädenswiler Zentrum geplant, damit die Bevölkerung unkompliziert mithelfen kann, günstige Wohnungen in Wädenswil zu schaffen.
Wer die Forderungen unterstützen möchte, kann Unterschriftenbögen auf der Website der Mitte Wädenswil runterladen oder per Mail bestellen. e
info@die-mitte-waedenswil.ch
waedenswil.die-mitte.ch