Am 8. März 2026 finden die kommunalen Erneuerungswahlen für die Amtszeit 2026–2030 statt. Nebst dem Wahlpodium, über das vorangesetzt berichtet wurde, haben die Kandidatinnen und Kandidaten in dieser Ausgabe des Richterswiler Anzeigers Gelegenheit, sich vorzustellen.
* Der 9. Gemeinderastssitz wird von Amtes wegen durch die Präsidentin/den Präsidenten der Schulpflege gesetzt.
Beat Bisig (neu)
Ich bewerbe mich um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme für das Gemeinderatsmandat.
Warum parteilos?
Die politische Arbeit in einer Partei erachte ich als wertvollen Beitrag für eine funktionierende Demokratie in der Schweiz. Auf der Stufe «Gemeinderat» gewichte ich meine Unabhängigkeit und die Fokussierung auf die Lösung von Sachfragen stärker als die Zugehörigkeit zu einer Partei – darum parteilos.
Zu meiner Person:
Mit einer handwerklichen Lehre in das Berufsleben gestartet, seit 1989 in der Informatik unterwegs in verschiedenen Positionen (Supporter, Abteilungsleiter, Auslandsaufenthalt in den USA, Selbständigkeit im Bereich der IT-Organisation, Fachreferent, Vorstand in einem IT-Fachverein). Vater einer erwachsenen Tochter und leidenschaftlicher Pilzsammler.
Motivation:
Ich will in meiner Heimatgemeinde etwas bewegen – als Teamplayer in einem sich ergänzenden Gemeinderat-Gremium.
Wo kann ich u.a. konkret einen Beitrag für die Gemeinde leisten?
• Kritische Beurteilung und Suche mit anderen Gemeinden nach Alternativen der «als gesetzt» betrachteten Informatik-Lösungen von grossen, USA-dominierten Lösungsanbietern.
• Weiterentwicklung des Gefässes «Gemeindeversammlung» in Richtung «Information & Dialog an der Gemeindeversammlung – Abstimmung an der Urne» damit alle Wählerinnen und Wähler mitentscheiden können.
• Gemeindeeigene Infrastruktur, Grundstücke und Immobilien (z.B. Wasserinfrastruktur) sollen im Besitz der Gemeinde verbleiben.
• Verkehr in der Gemeinde: Kantonale Vorgaben sind kritisch zu beurteilen und neue Lösungsansätze sind zu benennen, da auch der Kanton in den vergangenen Jahren von «als gegebenen» Positionen abweicht.
Unter www.beat-bisig.ch gebe ich Ihnen gerne die Möglichkeit, mit mir in den Dialog zu treten – danke für Ihr Interesse.
Fabian Blattmann (neu)
Ich wohne in Samstagern, bin von Beruf Betriebsökonom HSLU in einer Immobilienfirma und kandidiere für die SVP am 8. März 2026 für den Gemeinderat. Mit 26 Jahren bin ich der jüngste aller Gemeinderatskandidaten. Jung zu sein bedeutet für mich keinen Nachteil, sondern dass ich neue Perspektiven einbringen und mit Leistungsbereitschaft und Motivation tatkräftig anpacken kann.
In Richterswil-Samstagern geboren und aufgewachsen, liegt mir unsere Gemeinde am Herzen, weshalb ich Verantwortung übernehmen und unsere Gemeinde langfristig mitgestalten will. Beruflich befasse ich mich täglich mit Immobilien, Wohnen und Finanzen – Themen, die für eine gesunde Entwicklung unserer Gemeinde von zentraler Bedeutung sind. Diese Erfahrung möchte ich gezielt für Richterswil-Samstagern einsetzen.
Gesunde Gemeindefinanzen sind mir ein zentrales Anliegen. Sie sind die Grundlage dafür, dass wir auch künftig in Bildung, Infrastruktur und Lebensqualität investieren können – ohne kommende Generationen übermässig zu belasten.
Mir ist wichtig, dass sich alle Generationen in unserer Gemeinde wohlfühlen: Familien, Seniorinnen und Senioren ebenso wie junge Menschen. Ein starkes lokales Gewerbe ist dabei unverzichtbar. Es schafft Arbeitsplätze, Lehrstellen und Wertschöpfung vor Ort. Ich setze mich für gute Rahmenbedingungen, pragmatische Lösungen und eine gewerbefreundliche Gemeinde ein.
Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen, zuzuhören und mich mit Engagement und Sachlichkeit für Richterswil-Samstagern einzusetzen. Wenn Sie eine junge, verlässliche und zukunftsorientierte Stimme im Gemeinderat wünschen, freue ich mich über Ihre Unterstützung.
Ernst Brem (neu)
Kandidat Schulpflege und Schulpräsidium, Die Mitte Richterswil
Verheiratet, zwei Kinder, Rechtsanwalt (selbstständig)
Wurzeln:
In Richterswil aufgewachsen und in die Primarschule. Nie länger als ein paar Monate losgekommen. Seit rund zwanzig Jahren in der Kommunalpolitik engagiert, zuletzt und bis heute fast zwölf Jahre in der Sozialbehörde. Schon immer in Vereinen dabei, als Kind und Jugendlicher vor allem in der Pfadi, heute unter anderen im Pfadi Heimverein Richterswil (Pfadiheim am Trüllplatz, Samstagern).
Erfahrung:
Als Rechtsanwalt seit über vierzehn Jahren in der Verantwortung gegenüber Mandantinnen und Mandanten vor Gericht und in der Beratung. Arbeit alleine und in Teams diverser Grösse und Zusammensetzung, auch interdisziplinär, seit Beginn der Arbeitstätigkeit. Ein Jahrzehnt Leitung des Krisenteam des grössten kantonalen Jugendverbandes.
Neugier:
Schule ist Bildung. Bildung für alle. Karrieren beginnen hier, Interessen werden geweckt. Dafür an den optimalen Rahmenbedingungen zu arbeiten, Strategien auszuhecken. Was gibt es Spannenderes?
Francisca Boenders (neu)
Für ein lebenswertes und liberales Richterswil-Samstagern!
Ich lebe seit 2002 in Richterswil. Hier habe ich meine Kinder grossgezogen. Für die FDP engagiere ich mich, da ich an die Kraft der Gemeinschaft und die liberalen Grundwerte glaube.
Von 2006 bis 2014 war ich bei der Sozialbehörde tätig, seit 2010 im Hülfsverein und seit 2021 im Verwaltungsrat der RISA Wisli AG. Ich war Mitinitiantin der Initiative für mehr bezahlbaren Wohnraum für Familien in Richterswil.
Dieses Engagement ist eine persönliche Herzensangelegenheit, ein Ausdruck meiner Überzeugung, dass wir gemeinsam an einer zukunftsorientierten Entwicklung arbeiten müssen.
Seit 9 Jahren leite ich eine NGO mit Poliklinik im Kanton Zürich. Zuvor leitete ich einen Zweckverband, mit Aufbau einer KESB sowie Leitung und Reorganisation des Sozialdienstes.
Proaktive Führung, Übernahme von Verantwortung, ökonomisches, verantwortungsvolles Denken und Handeln prägen meinen Berufsalltag.
Werte wie Respekt, Toleranz, soziale Verantwortung, Solidarität, Chancengleichheit und Gerechtigkeit, gepaart mit Selbstverantwortung und Souveränität, leiten meine Arbeit und mein politisches Engagement.
Dafür setze ich mich ein:
• Unsere Gemeinde soll für alle Menschen ein attraktives Zuhause sein.
• Förderung von Möglichkeiten für bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen.
• Zu einer kompetenten, verlässlichen Behörde beitragen.
• Eine zukunftsfähige und bürgernahe Gemeinde, die Eigenverantwortung und Chancengleichheit fördert.
• Sparsamer Umgang mit Finanzen sowie eine sachorientierte und wertschätzende Zusammenarbeit.
• Bürokratie soll, wo möglich, abgebaut werden, um mehr Effizienz und Nähe zu den Menschen zu erreichen.
• Richtige Anreize setzen, Lösungen erarbeiten, fördern und umsetzen, um die Bereiche Wirtschaft, soziale Verträglichkeit und Ökologie zu stärken.
Hansjörg Germann (bisher)
Was mir wichtig ist:
Ein lebendiges Dorf:
Ich setze mich leidenschaftlich für ein lebendiges Richterswil ein, das für alle Generationen attraktive Angebote bereithält. Es ist mir wichtig, dass unser Dorf ein Ort des Zusammentreffens und des Austauschs ist. Ein vielfältiges Vereinsleben und eine aktive Dorfgemeinschaft sollen dazu beitragen, dass sich alle Bewohner wohlfühlen und miteinander verbunden sind. Veranstaltungen, Freizeitmöglichkeiten und kulturelle Angebote fördern den Zusammenhalt und schaffen ein lebendiges Miteinander.
Stabile Finanzen:
Ein weiterer zentraler Aspekt meiner Vision für Richterswil sind stabile Finanzen. Solide finanzielle Grundlagen sind unerlässlich für die positive Entwicklung unserer Gemeinde. Daher stehe ich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern, der die Bedürfnisse aller Bürger berücksichtigt. Wir müssen sicherstellen, dass unsere finanziellen Entscheidungen nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig tragfähig sind.
Erhalt und Erneuerung unserer Infrastruktur:
Die Lebensqualität in Richterswil hängt massgeblich von einer modernen und funktionierenden Infrastruktur ab. Ich setze mich dafür ein, dass unsere Strassen, Schulhäuser sowie öffentlichen Gebäude gut unterhalten und zeitgemäss erneuert werden. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist das Rückgrat einer lebendigen Gemeinde und fördert die Attraktivität unseres Wohnortes.
Mit Erfahrung. Mit Engagement. Für Richterswil.
Als engagierter Bürger kenne ich die Herausforderungen und Chancen, die unsere Gemeinde prägen. Mit Ihrer Unterstützung möchte ich mich weiterhin im Gemeinderat für eine lebenswerte Zukunft in Richterswil einsetzen. Lassen Sie uns zusammen anpacken und Richterswil zu einem noch besseren Ort machen!
Willy Nüesch (bisher)
Als bisheriger Gemeinderat der FDP und Verantwortlicher für die Finanzen ist mir ein sorgsamer und transparenter Umgang mit öffentlichen Mitteln besonders wichtig. Eine solide Finanzpolitik ist kein Selbstzweck, sondern die Grundlage dafür, dass unsere Gemeinde auch in Zukunft handlungsfähig bleibt.
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten braucht es klare Prioritäten: Investitionen dort, wo sie nachhaltig Wirkung entfalten, und Zurückhaltung bei Ausgaben, die den finanziellen Spielraum unnötig einschränken. Für mich bedeutet das Steuergelder mit derselben Verantwortung zu behandeln, wie man es auch im privaten oder unternehmerischen Bereich tun würde.
Ich setze auf Eigenverantwortung, Verlässlichkeit und effiziente Strukturen. Diese Grundsätze vertrete ich auch in meiner Arbeit als Finanzvorstand. Ziel ist es, gute Rahmenbedingungen für Bevölkerung, Gewerbe und Vereine zu schaffen, ohne kommende Generationen mit Schulden zu belasten.
Kommunalpolitik lebt vom Dialog und von sachlichen Lösungen. Ich bin überzeugt, dass pragmatische, finanzpolitisch fundierte Entscheidungen wesentlich dazu beitragen, die Attraktivität und Lebensqualität unserer Gemeinde langfristig zu sichern.
Renato Pfeffer (bisher)
Renato Pfeffer (1985) lebt seit 22 Jahren in Richterswil und ist in seiner zweiten Legislatur jüngstes Gemeinderatsmitglied. Das lebendige Dorf mit seinen Vereinen und Anlässen ist ihm besonders ans Herz gewachsen.
«In der Gemeinde Richterswil möchte ich mich weiter für ein aktives und gut funktionierendes Dorfleben einsetzen», sagt er. In seinem bisherigen Wirken gestaltete er verschiedene Projekte mit: darunter die Begegnungszone, neue 30er-Zonen sowie das im November eröffnete Feuerwehrdepot. Anlässe im Dorf konnten zusammen mit den Veranstaltern verbessert werden. «Nur wenn man zusammen am Tisch sitzt, findet man gute Lösungen für alle.» So konnte er auf Initiative von Eltern die Fahrzeit der ÖV-Verbindungen zur Kantonsschule Zimmerberg verkürzen.
Der ordinierte Pfarrer arbeitet in der reformierten Kirche im Bezirk mit Schwerpunkt Jugendliche und junge Erwachsene. Aus seiner langjährigen Tätigkeit beim Executive MBA der Uni Zürich bringt er zudem ein breites Wissen in Wirtschaftsfragen mit.
Am 9. März 2026 wird Renato Pfeffer als Kantonsrat vereidigt. Damit hat Richterswil wieder einen Vertreter im Kantonsparlament, der Gemeinde-Anliegen direkt im Kanton einbringt. «Für das Amt als Kantonsrat habe ich andere Aufgaben abgegeben, damit ich meine Teilzeitstelle als Pfarrer und den Gemeinderat weiterhin gewissenhaft erfüllen kann.»
«In den vergangenen zwei Legislaturen konnte ich viele Projekte umsetzen, begleiten oder anstossen und so Erfahrungen für weitere Entwicklungen sammeln. Schulwegsicherung, der öffentliche Verkehr und die Sicherheit an Grossanlässen werden sicher dazu gehören. Als Ressortvorsteher Sicherheit und Einwohnerwesen setze ich mich gerne eine weitere Legislatur für die Feuerwehr, den Zivilschutz sowie den Verkehrsverein und weitere Organisationen ein.»
Christian Stalder (bisher)
Ich kandidiere erneut für den Gemeinderat von Richterswil, weil mir unsere Gemeinde am Herzen liegt und ich meine Arbeit mit Leidenschaft weiterführen möchte. Richterswil und Samstagern sind für mich mehr als ein Wohnort.
Der neue Dorfkern ist für mich eine Herzensangelegenheit. Die realisierte Neugestaltung hat gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten funktioniert hat. Heute lebt unser schöner Dorfkern wieder, und diesen Weg möchte ich konsequent weitergehen.
Ebenso stolz bin ich auf das neu gestaltete Seeufer bei der Garnhänki, wo Natur und Erholung wieder Platz gefunden haben. Für alle ist ein Ort entstanden, um sich am See zu erholen – mit Blick auf unser Inseli.
Ich bringe grosse Erfahrung in der erfolgreichen Umsetzung von Projekten mit. Besonders wichtig ist mir dabei die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Verwaltung, den Vereinen und allen engagierten Personen. Das Miteinander ist die Grundlage, um Lösungen nachhaltig umzusetzen.
Mit Blick nach vorne setze ich mich weiterhin für unsere Infrastruktur ein. Der Aufbau des Fernwärmenetzes ist für mich ein zentraler Schritt hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung für Richterswil. Auch im Ausbau der Solaranlagen liegt noch viel Potenzial.
Der Sport und die Vereine sind mir ebenfalls wichtig. Auf meine Unterstützung konnten sie bei laufenden und umgesetzten Projekten stets zählen.
Politik bedeutet für mich, nahe bei den Menschen zu sein. Die Anliegen ernst zu nehmen und gemeinsam finanzierbare Lösungen finden, damit mit dem vorhandenen Geld auch die richtigen Prioritäten gesetzt werden.
Mein Ziel ist ein lebenswertes Richterswil und Samstagern das sich weiterentwickelt. Ein Dorf, in dem man sich kennt und trifft.
Marcel Tanner (bisher)
2010 wurde ich in den Gemeinderat (Finanzvorstand) gewählt und darf seit 2018 als Gemeindepräsident unsere Gemeinde politisch führen sowie die Anliegen der Bürger:innen vertreten.
Werte wie Eigenverantwortung, Freiheit und Chancengleichheit sind mir besonders wichtig. Dies entspricht sowohl meiner Partei (FDP) wie auch meiner Lebensweise.
Nach einigen Jahren im Berufsleben als selbstständiger KMU-Unternehmer bin ich aktiv in die Exekutiv-Politik eingestiegen.
Durch meine eigene berufliche Erfahrung ist es mir ein Anliegen, dass die lokalen KMU-Betriebe und Fachgeschäfte dieser Gemeinde gefördert werden. Sie sind ein wichtiges Gerüst für die Gemeinde. Dazu gehören ebenfalls unsere über 100 Vereine, welche für alle Altersklassen wichtig sind und einen grossen Beitrag für das gesunde und gesellschaftliche Wohlbefinden leisten.
Die Gemeinde liegt mir sehr am Herzen, da ich hier geboren und aufgewachsen bin. Gerne würde ich diese verantwortungsvolle Aufgabe die nächsten vier Jahre mit Leidenschaft weiterführen.
Mirjam Walter (neu)
Jg 1974 – parteilos
Aufgewachsen in Richterswil, bin ich nach einigen Jahren Auslandaufenthalt mit meiner damals jungen Familie zurück nach Samstagern gezogen. Ich wollte auch meinen drei Kindern das Privileg weitergeben, in dieser lebhaften und persönlichen Gemeinde gross zu werden. Richterswil ist definitiv meine Heimat und ich schätze das aktive Dorf- und Vereinsleben, ich schätze, dass man sich noch grüsst und kennt, und ich schätze es, dass wir eine Gemeinde sind, die sich weiterentwickeln will und immer wieder offen ist für Neues.
Als parteilose Kandidatin bin ich unabhängig und kann mir eine eigene Meinung bilden. Ich möchte mich für die Anliegen unserer Bevölkerung nach bestem Wissen und Gewissen im Rahmen der infrastrukturellen und finanziellen Möglichkeiten einsetzen, damit wir tragfähige und nachhaltige Lösungen finden können. Ich habe keine Visionen und Projekte, die ich anreissen und verwirklichen möchte. Diese ergeben sich aus dem allfällig zugeteilten Ressort, durch Gesetzgebungen, oder Notwendigkeiten oder eben auch durch den Volkswillen, in Form von allfälligen Initiativen.
Es ist mir ein Anliegen, dass unsere jungen Mitmenschen eine Möglichkeit haben, in unserer Gemeinde zu verbleiben und bezahlbaren Wohnraum finden; ebenso ist es mir wichtig, dass auch unsere Bürger und Bürgerinnen im fortgeschrittenen Alter hier bleiben können und für sie gute Wohnlösungen mit ÖV-Anbindungen gefunden werden.
Mit 52 Jahren bin ich im genau richtigen Alter, mit einer gewissen Lebenserfahrung, aber mit genügend Power Neues anzupacken und mich als Gemeinderätin für unsere Gemeinde stark zu machen. Ich danke Ihnen, wenn Sie mir das zutrauen und Sie mich mit Ihrer Stimme unterstützen.
Mehr Informationen zu mir finden Sie unter www.mirjamwalter.ch
Melanie Züger (bisher)
Seit 32 Jahren bin ich mit meiner Familie in der Gemeinde Richterswil wohnhaft, von Anfang an fühlten wir uns hier zu Hause. Meine beiden mittlerweile erwachsenen Töchter durften hier aufwachsen.
Als bisherige Gemeinderätin kandidiere ich erneut für den Gemeinderat. In den vergangenen Jahren durfte ich wichtige Projekte begleiten und mitgestalten. Nun möchte ich diesen Weg fortsetzen und mich weiterhin mit vollem Einsatz für unsere Gemeinde engagieren.
Ein aktives Dorfleben liegt mir am Herzen. Begegnungsorte, Vereine und Anlässe machen Richterswil und Samstagern lebenswert und stärken den Zusammenhalt. Bezahlbarer Wohnraum ist entscheidend, damit Familien, junge Menschen und langjährige Einwohnerinnen und Einwohner hier eine Zukunft haben. Gesunde Finanzen stellen sicher, dass wir handlungsfähig bleiben und in wichtige Projekte investieren können.
Mein Herzensprojekt ist die Umsetzung des Wohn- und Pflegezentrums Wisli am See. Hier möchte ich mit voller Kraft daran arbeiten, dass unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger einen schönen, modernen Lebensraum erhalten, in dem sie bestmöglich betreut werden.
Ich bin überzeugt, dass eine lebendige Gemeinde von Menschen lebt, die sich einbringen, zuhören und gemeinsam Lösungen entwickeln. Politik bedeutet für mich nicht nur Verwalten, sondern aktives Gestalten unserer Zukunft. Dabei ist mir der direkte Austausch mit Ihnen besonders wichtig.
Gute Entscheidungen brauchen Zeit, Dialog und manchmal auch Kompromisse. Diese Erfahrung möchte ich weiterhin einbringen. Mir liegt am Herzen, dass Richterswil eine Gemeinde bleibt, in der sich alle Generationen wohlfühlen und in der wir respektvoll miteinander umgehen.
Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen und die Möglichkeit, Richterswil und Samstagern auch in Zukunft mitzugestalten.
Ein weiterer Gemeinderatskandidat, Adrian Müller, hat auf eine Vorstellung seiner Person an dieser Stelle verzichtet.
Am 8. März 2026 finden die kommunalen Erneuerungswahlen für die Amtszeit 2026–2030 statt. Nebst dem Wahlpodium, über das vorangesetzt berichtet wurde, haben die Kandidatinnen und Kandidaten in dieser Ausgabe des Richterswiler Anzeigers Gelegenheit, sich vorzustellen.
* Der 9. Gemeinderastssitz wird von Amtes wegen durch die Präsidentin/den Präsidenten der Schulpflege gesetzt.
Beat Bisig (neu)
Ich bewerbe mich um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme für das Gemeinderatsmandat.
Warum parteilos?
Die politische Arbeit in einer Partei erachte ich als wertvollen Beitrag für eine funktionierende Demokratie in der Schweiz. Auf der Stufe «Gemeinderat» gewichte ich meine Unabhängigkeit und die Fokussierung auf die Lösung von Sachfragen stärker als die Zugehörigkeit zu einer Partei – darum parteilos.
Zu meiner Person:
Mit einer handwerklichen Lehre in das Berufsleben gestartet, seit 1989 in der Informatik unterwegs in verschiedenen Positionen (Supporter, Abteilungsleiter, Auslandsaufenthalt in den USA, Selbständigkeit im Bereich der IT-Organisation, Fachreferent, Vorstand in einem IT-Fachverein). Vater einer erwachsenen Tochter und leidenschaftlicher Pilzsammler.
Motivation:
Ich will in meiner Heimatgemeinde etwas bewegen – als Teamplayer in einem sich ergänzenden Gemeinderat-Gremium.
Wo kann ich u.a. konkret einen Beitrag für die Gemeinde leisten?
• Kritische Beurteilung und Suche mit anderen Gemeinden nach Alternativen der «als gesetzt» betrachteten Informatik-Lösungen von grossen, USA-dominierten Lösungsanbietern.
• Weiterentwicklung des Gefässes «Gemeindeversammlung» in Richtung «Information & Dialog an der Gemeindeversammlung – Abstimmung an der Urne» damit alle Wählerinnen und Wähler mitentscheiden können.
• Gemeindeeigene Infrastruktur, Grundstücke und Immobilien (z.B. Wasserinfrastruktur) sollen im Besitz der Gemeinde verbleiben.
• Verkehr in der Gemeinde: Kantonale Vorgaben sind kritisch zu beurteilen und neue Lösungsansätze sind zu benennen, da auch der Kanton in den vergangenen Jahren von «als gegebenen» Positionen abweicht.
Unter www.beat-bisig.ch gebe ich Ihnen gerne die Möglichkeit, mit mir in den Dialog zu treten – danke für Ihr Interesse.
Fabian Blattmann (neu)
Ich wohne in Samstagern, bin von Beruf Betriebsökonom HSLU in einer Immobilienfirma und kandidiere für die SVP am 8. März 2026 für den Gemeinderat. Mit 26 Jahren bin ich der jüngste aller Gemeinderatskandidaten. Jung zu sein bedeutet für mich keinen Nachteil, sondern dass ich neue Perspektiven einbringen und mit Leistungsbereitschaft und Motivation tatkräftig anpacken kann.
In Richterswil-Samstagern geboren und aufgewachsen, liegt mir unsere Gemeinde am Herzen, weshalb ich Verantwortung übernehmen und unsere Gemeinde langfristig mitgestalten will. Beruflich befasse ich mich täglich mit Immobilien, Wohnen und Finanzen – Themen, die für eine gesunde Entwicklung unserer Gemeinde von zentraler Bedeutung sind. Diese Erfahrung möchte ich gezielt für Richterswil-Samstagern einsetzen.
Gesunde Gemeindefinanzen sind mir ein zentrales Anliegen. Sie sind die Grundlage dafür, dass wir auch künftig in Bildung, Infrastruktur und Lebensqualität investieren können – ohne kommende Generationen übermässig zu belasten.
Mir ist wichtig, dass sich alle Generationen in unserer Gemeinde wohlfühlen: Familien, Seniorinnen und Senioren ebenso wie junge Menschen. Ein starkes lokales Gewerbe ist dabei unverzichtbar. Es schafft Arbeitsplätze, Lehrstellen und Wertschöpfung vor Ort. Ich setze mich für gute Rahmenbedingungen, pragmatische Lösungen und eine gewerbefreundliche Gemeinde ein.
Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen, zuzuhören und mich mit Engagement und Sachlichkeit für Richterswil-Samstagern einzusetzen. Wenn Sie eine junge, verlässliche und zukunftsorientierte Stimme im Gemeinderat wünschen, freue ich mich über Ihre Unterstützung.
Ernst Brem (neu)
Kandidat Schulpflege und Schulpräsidium, Die Mitte Richterswil
Verheiratet, zwei Kinder, Rechtsanwalt (selbstständig)
Wurzeln:
In Richterswil aufgewachsen und in die Primarschule. Nie länger als ein paar Monate losgekommen. Seit rund zwanzig Jahren in der Kommunalpolitik engagiert, zuletzt und bis heute fast zwölf Jahre in der Sozialbehörde. Schon immer in Vereinen dabei, als Kind und Jugendlicher vor allem in der Pfadi, heute unter anderen im Pfadi Heimverein Richterswil (Pfadiheim am Trüllplatz, Samstagern).
Erfahrung:
Als Rechtsanwalt seit über vierzehn Jahren in der Verantwortung gegenüber Mandantinnen und Mandanten vor Gericht und in der Beratung. Arbeit alleine und in Teams diverser Grösse und Zusammensetzung, auch interdisziplinär, seit Beginn der Arbeitstätigkeit. Ein Jahrzehnt Leitung des Krisenteam des grössten kantonalen Jugendverbandes.
Neugier:
Schule ist Bildung. Bildung für alle. Karrieren beginnen hier, Interessen werden geweckt. Dafür an den optimalen Rahmenbedingungen zu arbeiten, Strategien auszuhecken. Was gibt es Spannenderes?
Francisca Boenders (neu)
Für ein lebenswertes und liberales Richterswil-Samstagern!
Ich lebe seit 2002 in Richterswil. Hier habe ich meine Kinder grossgezogen. Für die FDP engagiere ich mich, da ich an die Kraft der Gemeinschaft und die liberalen Grundwerte glaube.
Von 2006 bis 2014 war ich bei der Sozialbehörde tätig, seit 2010 im Hülfsverein und seit 2021 im Verwaltungsrat der RISA Wisli AG. Ich war Mitinitiantin der Initiative für mehr bezahlbaren Wohnraum für Familien in Richterswil.
Dieses Engagement ist eine persönliche Herzensangelegenheit, ein Ausdruck meiner Überzeugung, dass wir gemeinsam an einer zukunftsorientierten Entwicklung arbeiten müssen.
Seit 9 Jahren leite ich eine NGO mit Poliklinik im Kanton Zürich. Zuvor leitete ich einen Zweckverband, mit Aufbau einer KESB sowie Leitung und Reorganisation des Sozialdienstes.
Proaktive Führung, Übernahme von Verantwortung, ökonomisches, verantwortungsvolles Denken und Handeln prägen meinen Berufsalltag.
Werte wie Respekt, Toleranz, soziale Verantwortung, Solidarität, Chancengleichheit und Gerechtigkeit, gepaart mit Selbstverantwortung und Souveränität, leiten meine Arbeit und mein politisches Engagement.
Dafür setze ich mich ein:
• Unsere Gemeinde soll für alle Menschen ein attraktives Zuhause sein.
• Förderung von Möglichkeiten für bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen.
• Zu einer kompetenten, verlässlichen Behörde beitragen.
• Eine zukunftsfähige und bürgernahe Gemeinde, die Eigenverantwortung und Chancengleichheit fördert.
• Sparsamer Umgang mit Finanzen sowie eine sachorientierte und wertschätzende Zusammenarbeit.
• Bürokratie soll, wo möglich, abgebaut werden, um mehr Effizienz und Nähe zu den Menschen zu erreichen.
• Richtige Anreize setzen, Lösungen erarbeiten, fördern und umsetzen, um die Bereiche Wirtschaft, soziale Verträglichkeit und Ökologie zu stärken.
Hansjörg Germann (bisher)
Was mir wichtig ist:
Ein lebendiges Dorf:
Ich setze mich leidenschaftlich für ein lebendiges Richterswil ein, das für alle Generationen attraktive Angebote bereithält. Es ist mir wichtig, dass unser Dorf ein Ort des Zusammentreffens und des Austauschs ist. Ein vielfältiges Vereinsleben und eine aktive Dorfgemeinschaft sollen dazu beitragen, dass sich alle Bewohner wohlfühlen und miteinander verbunden sind. Veranstaltungen, Freizeitmöglichkeiten und kulturelle Angebote fördern den Zusammenhalt und schaffen ein lebendiges Miteinander.
Stabile Finanzen:
Ein weiterer zentraler Aspekt meiner Vision für Richterswil sind stabile Finanzen. Solide finanzielle Grundlagen sind unerlässlich für die positive Entwicklung unserer Gemeinde. Daher stehe ich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern, der die Bedürfnisse aller Bürger berücksichtigt. Wir müssen sicherstellen, dass unsere finanziellen Entscheidungen nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig tragfähig sind.
Erhalt und Erneuerung unserer Infrastruktur:
Die Lebensqualität in Richterswil hängt massgeblich von einer modernen und funktionierenden Infrastruktur ab. Ich setze mich dafür ein, dass unsere Strassen, Schulhäuser sowie öffentlichen Gebäude gut unterhalten und zeitgemäss erneuert werden. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist das Rückgrat einer lebendigen Gemeinde und fördert die Attraktivität unseres Wohnortes.
Mit Erfahrung. Mit Engagement. Für Richterswil.
Als engagierter Bürger kenne ich die Herausforderungen und Chancen, die unsere Gemeinde prägen. Mit Ihrer Unterstützung möchte ich mich weiterhin im Gemeinderat für eine lebenswerte Zukunft in Richterswil einsetzen. Lassen Sie uns zusammen anpacken und Richterswil zu einem noch besseren Ort machen!
Willy Nüesch (bisher)
Als bisheriger Gemeinderat der FDP und Verantwortlicher für die Finanzen ist mir ein sorgsamer und transparenter Umgang mit öffentlichen Mitteln besonders wichtig. Eine solide Finanzpolitik ist kein Selbstzweck, sondern die Grundlage dafür, dass unsere Gemeinde auch in Zukunft handlungsfähig bleibt.
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten braucht es klare Prioritäten: Investitionen dort, wo sie nachhaltig Wirkung entfalten, und Zurückhaltung bei Ausgaben, die den finanziellen Spielraum unnötig einschränken. Für mich bedeutet das Steuergelder mit derselben Verantwortung zu behandeln, wie man es auch im privaten oder unternehmerischen Bereich tun würde.
Ich setze auf Eigenverantwortung, Verlässlichkeit und effiziente Strukturen. Diese Grundsätze vertrete ich auch in meiner Arbeit als Finanzvorstand. Ziel ist es, gute Rahmenbedingungen für Bevölkerung, Gewerbe und Vereine zu schaffen, ohne kommende Generationen mit Schulden zu belasten.
Kommunalpolitik lebt vom Dialog und von sachlichen Lösungen. Ich bin überzeugt, dass pragmatische, finanzpolitisch fundierte Entscheidungen wesentlich dazu beitragen, die Attraktivität und Lebensqualität unserer Gemeinde langfristig zu sichern.
Renato Pfeffer (bisher)
Renato Pfeffer (1985) lebt seit 22 Jahren in Richterswil und ist in seiner zweiten Legislatur jüngstes Gemeinderatsmitglied. Das lebendige Dorf mit seinen Vereinen und Anlässen ist ihm besonders ans Herz gewachsen.
«In der Gemeinde Richterswil möchte ich mich weiter für ein aktives und gut funktionierendes Dorfleben einsetzen», sagt er. In seinem bisherigen Wirken gestaltete er verschiedene Projekte mit: darunter die Begegnungszone, neue 30er-Zonen sowie das im November eröffnete Feuerwehrdepot. Anlässe im Dorf konnten zusammen mit den Veranstaltern verbessert werden. «Nur wenn man zusammen am Tisch sitzt, findet man gute Lösungen für alle.» So konnte er auf Initiative von Eltern die Fahrzeit der ÖV-Verbindungen zur Kantonsschule Zimmerberg verkürzen.
Der ordinierte Pfarrer arbeitet in der reformierten Kirche im Bezirk mit Schwerpunkt Jugendliche und junge Erwachsene. Aus seiner langjährigen Tätigkeit beim Executive MBA der Uni Zürich bringt er zudem ein breites Wissen in Wirtschaftsfragen mit.
Am 9. März 2026 wird Renato Pfeffer als Kantonsrat vereidigt. Damit hat Richterswil wieder einen Vertreter im Kantonsparlament, der Gemeinde-Anliegen direkt im Kanton einbringt. «Für das Amt als Kantonsrat habe ich andere Aufgaben abgegeben, damit ich meine Teilzeitstelle als Pfarrer und den Gemeinderat weiterhin gewissenhaft erfüllen kann.»
«In den vergangenen zwei Legislaturen konnte ich viele Projekte umsetzen, begleiten oder anstossen und so Erfahrungen für weitere Entwicklungen sammeln. Schulwegsicherung, der öffentliche Verkehr und die Sicherheit an Grossanlässen werden sicher dazu gehören. Als Ressortvorsteher Sicherheit und Einwohnerwesen setze ich mich gerne eine weitere Legislatur für die Feuerwehr, den Zivilschutz sowie den Verkehrsverein und weitere Organisationen ein.»
Christian Stalder (bisher)
Ich kandidiere erneut für den Gemeinderat von Richterswil, weil mir unsere Gemeinde am Herzen liegt und ich meine Arbeit mit Leidenschaft weiterführen möchte. Richterswil und Samstagern sind für mich mehr als ein Wohnort.
Der neue Dorfkern ist für mich eine Herzensangelegenheit. Die realisierte Neugestaltung hat gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten funktioniert hat. Heute lebt unser schöner Dorfkern wieder, und diesen Weg möchte ich konsequent weitergehen.
Ebenso stolz bin ich auf das neu gestaltete Seeufer bei der Garnhänki, wo Natur und Erholung wieder Platz gefunden haben. Für alle ist ein Ort entstanden, um sich am See zu erholen – mit Blick auf unser Inseli.
Ich bringe grosse Erfahrung in der erfolgreichen Umsetzung von Projekten mit. Besonders wichtig ist mir dabei die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Verwaltung, den Vereinen und allen engagierten Personen. Das Miteinander ist die Grundlage, um Lösungen nachhaltig umzusetzen.
Mit Blick nach vorne setze ich mich weiterhin für unsere Infrastruktur ein. Der Aufbau des Fernwärmenetzes ist für mich ein zentraler Schritt hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung für Richterswil. Auch im Ausbau der Solaranlagen liegt noch viel Potenzial.
Der Sport und die Vereine sind mir ebenfalls wichtig. Auf meine Unterstützung konnten sie bei laufenden und umgesetzten Projekten stets zählen.
Politik bedeutet für mich, nahe bei den Menschen zu sein. Die Anliegen ernst zu nehmen und gemeinsam finanzierbare Lösungen finden, damit mit dem vorhandenen Geld auch die richtigen Prioritäten gesetzt werden.
Mein Ziel ist ein lebenswertes Richterswil und Samstagern das sich weiterentwickelt. Ein Dorf, in dem man sich kennt und trifft.
Marcel Tanner (bisher)
2010 wurde ich in den Gemeinderat (Finanzvorstand) gewählt und darf seit 2018 als Gemeindepräsident unsere Gemeinde politisch führen sowie die Anliegen der Bürger:innen vertreten.
Werte wie Eigenverantwortung, Freiheit und Chancengleichheit sind mir besonders wichtig. Dies entspricht sowohl meiner Partei (FDP) wie auch meiner Lebensweise.
Nach einigen Jahren im Berufsleben als selbstständiger KMU-Unternehmer bin ich aktiv in die Exekutiv-Politik eingestiegen.
Durch meine eigene berufliche Erfahrung ist es mir ein Anliegen, dass die lokalen KMU-Betriebe und Fachgeschäfte dieser Gemeinde gefördert werden. Sie sind ein wichtiges Gerüst für die Gemeinde. Dazu gehören ebenfalls unsere über 100 Vereine, welche für alle Altersklassen wichtig sind und einen grossen Beitrag für das gesunde und gesellschaftliche Wohlbefinden leisten.
Die Gemeinde liegt mir sehr am Herzen, da ich hier geboren und aufgewachsen bin. Gerne würde ich diese verantwortungsvolle Aufgabe die nächsten vier Jahre mit Leidenschaft weiterführen.
Mirjam Walter (neu)
Jg 1974 – parteilos
Aufgewachsen in Richterswil, bin ich nach einigen Jahren Auslandaufenthalt mit meiner damals jungen Familie zurück nach Samstagern gezogen. Ich wollte auch meinen drei Kindern das Privileg weitergeben, in dieser lebhaften und persönlichen Gemeinde gross zu werden. Richterswil ist definitiv meine Heimat und ich schätze das aktive Dorf- und Vereinsleben, ich schätze, dass man sich noch grüsst und kennt, und ich schätze es, dass wir eine Gemeinde sind, die sich weiterentwickeln will und immer wieder offen ist für Neues.
Als parteilose Kandidatin bin ich unabhängig und kann mir eine eigene Meinung bilden. Ich möchte mich für die Anliegen unserer Bevölkerung nach bestem Wissen und Gewissen im Rahmen der infrastrukturellen und finanziellen Möglichkeiten einsetzen, damit wir tragfähige und nachhaltige Lösungen finden können. Ich habe keine Visionen und Projekte, die ich anreissen und verwirklichen möchte. Diese ergeben sich aus dem allfällig zugeteilten Ressort, durch Gesetzgebungen, oder Notwendigkeiten oder eben auch durch den Volkswillen, in Form von allfälligen Initiativen.
Es ist mir ein Anliegen, dass unsere jungen Mitmenschen eine Möglichkeit haben, in unserer Gemeinde zu verbleiben und bezahlbaren Wohnraum finden; ebenso ist es mir wichtig, dass auch unsere Bürger und Bürgerinnen im fortgeschrittenen Alter hier bleiben können und für sie gute Wohnlösungen mit ÖV-Anbindungen gefunden werden.
Mit 52 Jahren bin ich im genau richtigen Alter, mit einer gewissen Lebenserfahrung, aber mit genügend Power Neues anzupacken und mich als Gemeinderätin für unsere Gemeinde stark zu machen. Ich danke Ihnen, wenn Sie mir das zutrauen und Sie mich mit Ihrer Stimme unterstützen.
Mehr Informationen zu mir finden Sie unter www.mirjamwalter.ch
Melanie Züger (bisher)
Seit 32 Jahren bin ich mit meiner Familie in der Gemeinde Richterswil wohnhaft, von Anfang an fühlten wir uns hier zu Hause. Meine beiden mittlerweile erwachsenen Töchter durften hier aufwachsen.
Als bisherige Gemeinderätin kandidiere ich erneut für den Gemeinderat. In den vergangenen Jahren durfte ich wichtige Projekte begleiten und mitgestalten. Nun möchte ich diesen Weg fortsetzen und mich weiterhin mit vollem Einsatz für unsere Gemeinde engagieren.
Ein aktives Dorfleben liegt mir am Herzen. Begegnungsorte, Vereine und Anlässe machen Richterswil und Samstagern lebenswert und stärken den Zusammenhalt. Bezahlbarer Wohnraum ist entscheidend, damit Familien, junge Menschen und langjährige Einwohnerinnen und Einwohner hier eine Zukunft haben. Gesunde Finanzen stellen sicher, dass wir handlungsfähig bleiben und in wichtige Projekte investieren können.
Mein Herzensprojekt ist die Umsetzung des Wohn- und Pflegezentrums Wisli am See. Hier möchte ich mit voller Kraft daran arbeiten, dass unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger einen schönen, modernen Lebensraum erhalten, in dem sie bestmöglich betreut werden.
Ich bin überzeugt, dass eine lebendige Gemeinde von Menschen lebt, die sich einbringen, zuhören und gemeinsam Lösungen entwickeln. Politik bedeutet für mich nicht nur Verwalten, sondern aktives Gestalten unserer Zukunft. Dabei ist mir der direkte Austausch mit Ihnen besonders wichtig.
Gute Entscheidungen brauchen Zeit, Dialog und manchmal auch Kompromisse. Diese Erfahrung möchte ich weiterhin einbringen. Mir liegt am Herzen, dass Richterswil eine Gemeinde bleibt, in der sich alle Generationen wohlfühlen und in der wir respektvoll miteinander umgehen.
Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen und die Möglichkeit, Richterswil und Samstagern auch in Zukunft mitzugestalten.
Ein weiterer Gemeinderatskandidat, Adrian Müller, hat auf eine Vorstellung seiner Person an dieser Stelle verzichtet.