Seit Jahren drückt am unteren Ende vom Bürgliweg Wasser aus dem Boden, und das auch noch mehrere Tage nach dem Regenfall.
Text & Bild: Reni Bircher
Infolgedessen war ein Teil des Weges regelmässig nass, verkalkt oder gar voller Schlamm, teilweise setzten sich Algen fest. Im Winter wurde das Eis zum Problem. Ein Versuch, der Ursache auf den Grund zu kommen, blieb erfolglos. Die Wasserversorgung hat mehrfach abgeklärt, ob Verluste zu verzeichnen sind, das wurde aber immer ausgeschlossen. Im Frühling wurden die Abwasserkanäle der Gemeinde mittels Kanal-TV überprüft, es konnten jedoch keine Mängel festgestellt werden. «Die Leitungen sind zwar alt, aber nicht so schlecht, dass Wasser rausdrücken könnte», sagt Philipp Kümin von den Gemeindewerken dazu. Deshalb vermutet er, dass es sich um Hangwasser handelt, welches am tiefsten Punkt und an der undichtesten Stelle der Strasse aus dem Boden drückt.
Erschwerend bei der Suche nach der Ursache hinzu kam, dass der Bürgliweg früher eine Privatstrasse war und erst später von der Gemeinde übernommen wurde, so dass die Dokumentation lückenhaft ist.
Sofortmassnahmen
Nun wurde ein Versuch unternommen, dem Wasserfluss entgegenzuwirken. Auf einer Strecke von etwa 25 Metern wurde in einem Graben mit Kies eine neue Sickerleitung verlegt, um das Hangwasser wieder abtransportieren zu können. Zusätzlich installierten die Arbeiter einen Sickerschacht, der das Wasser auffangen und besser verteilen kann. Dieser Sickerschacht ist von oben zugänglich und kann somit unterhalten werden. So sollten keine Ausschwemmungen stattfinden.
Eigentlich muss die alte Strasse saniert, Werkleitungen erneuert werden, die Projektierung dafür startet im kommenden Jahr. Aber: «Die Sanierung wird wohl frühestens 2027 gemacht werden, deshalb mussten wir jetzt Sofortmassnahmen ergreifen, um diesen Missstand zu beheben», so Kümin.
Seit Jahren drückt am unteren Ende vom Bürgliweg Wasser aus dem Boden, und das auch noch mehrere Tage nach dem Regenfall.
Text & Bild: Reni Bircher
Infolgedessen war ein Teil des Weges regelmässig nass, verkalkt oder gar voller Schlamm, teilweise setzten sich Algen fest. Im Winter wurde das Eis zum Problem. Ein Versuch, der Ursache auf den Grund zu kommen, blieb erfolglos. Die Wasserversorgung hat mehrfach abgeklärt, ob Verluste zu verzeichnen sind, das wurde aber immer ausgeschlossen. Im Frühling wurden die Abwasserkanäle der Gemeinde mittels Kanal-TV überprüft, es konnten jedoch keine Mängel festgestellt werden. «Die Leitungen sind zwar alt, aber nicht so schlecht, dass Wasser rausdrücken könnte», sagt Philipp Kümin von den Gemeindewerken dazu. Deshalb vermutet er, dass es sich um Hangwasser handelt, welches am tiefsten Punkt und an der undichtesten Stelle der Strasse aus dem Boden drückt.
Erschwerend bei der Suche nach der Ursache hinzu kam, dass der Bürgliweg früher eine Privatstrasse war und erst später von der Gemeinde übernommen wurde, so dass die Dokumentation lückenhaft ist.
Sofortmassnahmen
Nun wurde ein Versuch unternommen, dem Wasserfluss entgegenzuwirken. Auf einer Strecke von etwa 25 Metern wurde in einem Graben mit Kies eine neue Sickerleitung verlegt, um das Hangwasser wieder abtransportieren zu können. Zusätzlich installierten die Arbeiter einen Sickerschacht, der das Wasser auffangen und besser verteilen kann. Dieser Sickerschacht ist von oben zugänglich und kann somit unterhalten werden. So sollten keine Ausschwemmungen stattfinden.
Eigentlich muss die alte Strasse saniert, Werkleitungen erneuert werden, die Projektierung dafür startet im kommenden Jahr. Aber: «Die Sanierung wird wohl frühestens 2027 gemacht werden, deshalb mussten wir jetzt Sofortmassnahmen ergreifen, um diesen Missstand zu beheben», so Kümin.