Das letzte November-Wochenende gehört in Wädenswil den Tischtennis-Lizenzierten aus der Ostschweiz, die zum wiederholten Male die Sporthalle Glärnisch als Austragungsort der Ostschweizer Meisterschaft (OTTM) gewählt haben. Mit über 150 Teilnehmenden in den diversen Alterskategorien am Samstag und der noch grösseren Zahl Angemeldeter am Sonntag übertraf der Anlass alle Erwartungen. Für den organisierenden TTC Wädenswil bedeutete dies zwei anstrengende Turniertage mit dem Einsatz vieler Freiwilliger. Auch in den nächsten Jahren wird dieses Turnier am Zürichsee stattfinden.
Wie schon im Vorjahr waren es die Zürcher Young Stars, die diese Meisterschaft nicht nur mit dem Erreichen vieler Podestplätze prägten, sondern auch zahlenmässig dominierten. Aus einheimischer Sicht gab es ebenfalls einzelne Lichtblicke. Konnten sich bereits am Samstag Dzenan Mevkic (U11, 2. Rang) und Seraphina Hegner (U19, 3. Rang) mit den Kategorienersten auf dem Podest ablichten lassen, so darf vor allem Lukas Otts Effort bei der Elite hervorgehoben werden. Mit dem Rapperswiler Nationalliga-A-Spieler Denis Bernhard schaltete der Wädenswiler einen gewichtigen Gegner aus. Ott musste im Viertelfinal nur gerade den ersten Satz hergeben. Danach blies der Lokalmatador zum Überraschungscoup: Die folgenden vier Durchgänge liess er nichts anbrennen und hielt seinen favorisierten Gegner stets auf Distanz. Mit Fedor Abalakov lieferte sich Ott ein abwechslungsreiches Halbfinale, das er gegen diesen schliesslich mit 4:2 Sätzen ebenfalls siegreich gestaltete. Den jungen Rapperswiler ereilte somit das gleiche Schicksal wie zuvor schon Bernhard.
Nationalspieler Moullet zu stark
Eine Nummer zu gross war dann aber Nationalspieler Barish Moullet, seines Zeichens bereits zweifacher Schweizermeister der Elite. Moullet wollte seinen nationalen Titeln auch jenen des Ostschweizer Regionalmeisters beifügen. Wohl konnte Ott im dritten Satz noch mithalten, doch auch diesen musste er mit 10:12 hergeben. So unterlag er schliesslich klar in vier Sätzen und durfte sich am Schluss die verdiente Silbermedaille umhängen lassen. Nicht weniger stark spielte Patrick Jund auf. Im Viertelfinal hatte er gegen Filip Karin anzutreten. Der Ex-Wädenswiler wie auch Lars Posch in den Farben der Stadtzürcher in der Swiss Table Tennis League antretend, verpasste die grosse Überraschung nur hauchdünn. Nach einem starken Auftritt hiess es nach sechs Durchgängen unentschieden 3:3, sodass also der siebte Satz die Entscheidung bringen musste. Jund, der sich auch durch einige Kanten- und Netzbälle nicht aus der Ruhe bringen liess, kämpfte aufopfernd, wurde aber am Ende schlecht belohnt. Mit 14:16 gewann Karin das Spiel und qualifizierte sich damit für das Semifinale, das er dann aber gegen den nachmaligen Meister Barish Moullet verlor. Belohnt wurde auch der Kampfgeist Mo Förstels. Die Nationalliga-B-Spielerin des TTC Wädenswil konnte erst in der zweitletzten Runde von der neuen Regionalmeisterin gestoppt werden. Sie gewann Bronze. Zuvor hatte sie bereits an der Seite Svenja Holzingers die Doppelkonkurrenz der Frauen gewinnen können.
Hegner einmal mehr überzeugend
Konstante Leistungen erbringt auch Leo Hegner immer wieder. Sei es in der Mannschaftsmeisterschaft oder eben nun an der OTTM: Der Wädenswiler Nachwuchstrainer gefiel durch sein schnörkelloses und konsequentes Angriffspiel und ein Ballsicherheit, mit der sich nur wenige auszeichnen. Nach der Aufwärmrunde im Doppel, das er zusammen mit Olivier Rasper bestritt, war er bereit fürs Einzel. Im Achtelfinal hatte er es mit dem Zürcher Kantonalmeister zu tun, den er ohne Wimperzucken in vier Sätzen eliminierte. In der Folge schaffte er es noch bis ins Halbfinal, wo er dem späteren Sieger Luc Frei (Steckborn-Homburg) unterlag. Als Dritter durfte er sich die Bronzemedaille umhängen lassen.
Ostschweizer Tischtennis-Meisterschaft vom 29./30. November 2025
Auszug aus den Ranglisten:
• Damen A/B: 3. Mo Förstel
• Herren A: 2. Lukas Ott
• Herren C: 3. Leo Hegner
• U19: 3. Seraphina Hegner
• U11: 3. Dzenan Mevkic
• Damen Doppel:
1. Svenja Holzinger / Mo Förstel
• Herren Doppel A/B:
3. Patrick Jund / Lukas Ott
Das letzte November-Wochenende gehört in Wädenswil den Tischtennis-Lizenzierten aus der Ostschweiz, die zum wiederholten Male die Sporthalle Glärnisch als Austragungsort der Ostschweizer Meisterschaft (OTTM) gewählt haben. Mit über 150 Teilnehmenden in den diversen Alterskategorien am Samstag und der noch grösseren Zahl Angemeldeter am Sonntag übertraf der Anlass alle Erwartungen. Für den organisierenden TTC Wädenswil bedeutete dies zwei anstrengende Turniertage mit dem Einsatz vieler Freiwilliger. Auch in den nächsten Jahren wird dieses Turnier am Zürichsee stattfinden.
Wie schon im Vorjahr waren es die Zürcher Young Stars, die diese Meisterschaft nicht nur mit dem Erreichen vieler Podestplätze prägten, sondern auch zahlenmässig dominierten. Aus einheimischer Sicht gab es ebenfalls einzelne Lichtblicke. Konnten sich bereits am Samstag Dzenan Mevkic (U11, 2. Rang) und Seraphina Hegner (U19, 3. Rang) mit den Kategorienersten auf dem Podest ablichten lassen, so darf vor allem Lukas Otts Effort bei der Elite hervorgehoben werden. Mit dem Rapperswiler Nationalliga-A-Spieler Denis Bernhard schaltete der Wädenswiler einen gewichtigen Gegner aus. Ott musste im Viertelfinal nur gerade den ersten Satz hergeben. Danach blies der Lokalmatador zum Überraschungscoup: Die folgenden vier Durchgänge liess er nichts anbrennen und hielt seinen favorisierten Gegner stets auf Distanz. Mit Fedor Abalakov lieferte sich Ott ein abwechslungsreiches Halbfinale, das er gegen diesen schliesslich mit 4:2 Sätzen ebenfalls siegreich gestaltete. Den jungen Rapperswiler ereilte somit das gleiche Schicksal wie zuvor schon Bernhard.
Nationalspieler Moullet zu stark
Eine Nummer zu gross war dann aber Nationalspieler Barish Moullet, seines Zeichens bereits zweifacher Schweizermeister der Elite. Moullet wollte seinen nationalen Titeln auch jenen des Ostschweizer Regionalmeisters beifügen. Wohl konnte Ott im dritten Satz noch mithalten, doch auch diesen musste er mit 10:12 hergeben. So unterlag er schliesslich klar in vier Sätzen und durfte sich am Schluss die verdiente Silbermedaille umhängen lassen. Nicht weniger stark spielte Patrick Jund auf. Im Viertelfinal hatte er gegen Filip Karin anzutreten. Der Ex-Wädenswiler wie auch Lars Posch in den Farben der Stadtzürcher in der Swiss Table Tennis League antretend, verpasste die grosse Überraschung nur hauchdünn. Nach einem starken Auftritt hiess es nach sechs Durchgängen unentschieden 3:3, sodass also der siebte Satz die Entscheidung bringen musste. Jund, der sich auch durch einige Kanten- und Netzbälle nicht aus der Ruhe bringen liess, kämpfte aufopfernd, wurde aber am Ende schlecht belohnt. Mit 14:16 gewann Karin das Spiel und qualifizierte sich damit für das Semifinale, das er dann aber gegen den nachmaligen Meister Barish Moullet verlor. Belohnt wurde auch der Kampfgeist Mo Förstels. Die Nationalliga-B-Spielerin des TTC Wädenswil konnte erst in der zweitletzten Runde von der neuen Regionalmeisterin gestoppt werden. Sie gewann Bronze. Zuvor hatte sie bereits an der Seite Svenja Holzingers die Doppelkonkurrenz der Frauen gewinnen können.
Hegner einmal mehr überzeugend
Konstante Leistungen erbringt auch Leo Hegner immer wieder. Sei es in der Mannschaftsmeisterschaft oder eben nun an der OTTM: Der Wädenswiler Nachwuchstrainer gefiel durch sein schnörkelloses und konsequentes Angriffspiel und ein Ballsicherheit, mit der sich nur wenige auszeichnen. Nach der Aufwärmrunde im Doppel, das er zusammen mit Olivier Rasper bestritt, war er bereit fürs Einzel. Im Achtelfinal hatte er es mit dem Zürcher Kantonalmeister zu tun, den er ohne Wimperzucken in vier Sätzen eliminierte. In der Folge schaffte er es noch bis ins Halbfinal, wo er dem späteren Sieger Luc Frei (Steckborn-Homburg) unterlag. Als Dritter durfte er sich die Bronzemedaille umhängen lassen.
Ostschweizer Tischtennis-Meisterschaft vom 29./30. November 2025
Auszug aus den Ranglisten:
• Damen A/B: 3. Mo Förstel
• Herren A: 2. Lukas Ott
• Herren C: 3. Leo Hegner
• U19: 3. Seraphina Hegner
• U11: 3. Dzenan Mevkic
• Damen Doppel:
1. Svenja Holzinger / Mo Förstel
• Herren Doppel A/B:
3. Patrick Jund / Lukas Ott