Am 26. November herrschte im Festzelt auf dem Rietliauparkplatz eine grosse Partystimmung zum offiziellen Baustart des grössten Projekts, das die Stadt Wädenswil je gebaut hat.
Text & Bilder: Ernst Brändli
Stadtrat Jonas Erni freute sich sehr, die vielen zukünftigen Kunden und alle anderen anwesenden Gäste zu einem ganz besonderen Moment begrüssen zu dürfen. Er erwähnte, dass es ein symbolischer Akt sei, der zeigt: «Wir gehen in die Tiefe, im wahrsten Sinn des Wortes. Wir investieren in eine nachhaltige Energiezukunft, die unter unseren Füssen beginnt und über viele Jahrzehnte Wirkung entfalten wird.»
Mit diesem Projekt wird der Zürichsee für Wädenswil eine erneuerbare Energiequelle. Dank moderner Aquathermietechnologie kann seine natürliche Wärme genutzt werden, um Gebäude nachhaltig zu heizen und zu kühlen.
Der Energieverbund Wädenswil ist weit mehr als ein technisches Projekt. Er ist Ausdruck eines Gemeinschaftswerkes – politisch getragen, sorgfältig geplant, partnerschaftlich realisiert und von den Kundinnen und Kunden mit Vertrauen unterstützt.
Mit diesem Projekt wird eine Energieversorgung geschaffen, die effizient, erneuerbar und besonders ist. Wädenswil wird unabhängiger, der CO2-Ausstoss wird nachhaltig reduziert und die langfristigen Versorgungssicherheit wird gewährleistet.
Jonas Erni richtete zum Schluss seiner Rede einen Dank an alle Beteiligten, welche mit ihrem langfristigen Engagement zum Gelingen beigetragen und die strategische Bedeutung dieses Projekts erkannt und unterstützt haben.
Die Stadt Wädenswil ist für dieses Grossprojekt eine Partnerschaft mit dem bekannten Energieversorgungsunternehmen Energie 360° eingegangen, und zusammen wurde der Energieverbund Wädenswil AG gegründet.
Nach den diversen Erläuterungen im Festzelt versammelte sich die ganze Festgemeinde rund um die nebenan liegende Baugrube.
Stadtrat Jonas Erni setzte sich höchstpersönlich in die Kabine einer grossen Bohrmaschine und strahlte richtiggehend, als er diese in Betrieb nahm, um den Bohrstich vorzunehmen. Dieser wurde von den Wädenswiler Tambouren akustisch begleitet und der gleichzeitige Feuerzauber untermalte die grosse Bedeutung dieses Aktes.
Das Prinzip der Seewassernutzung für den Energieverbund Wädenswil besteht aus drei Kreisläufen:
Beim Seewasserkreislauf wird das Wasser mit der von Jonas Erni durchgestochenen Leitung in 20 bis 40 Metern Tiefe mit 4 bis 10 °C gefasst und in die Energiezentrale gepumpt.
Dort gibt das Seewasser über Wärmetauscher Wärmeenergie ab. Das abgekühlte Seewasser wird nach der Wärmeabgabe sauber wieder zurück in den See geleitet.
Im Zwischenkreislauf wird die aus dem Seewasser gewonnene Wärmeenergie mittels Wärmepumpen auf das erforderliche Temperaturniveau gebracht.
Primärkreislauf: In einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert das 75 Grad heisse Wasser im Fernwärmenetz.
Über den Hausanschluss erhalten die an das Fernwärmenetz angeschlossenen Gebäude erneuerbare Wärme zum Heizen und für Warmwasser. Ab der Übergabestation übernimmt der Endkunde die Wärme in sein hausinternes Verteilnetz.
Die Kreisläufe sind jeweils in sich geschlossen und liefern die Energie mittels Wärmetauscher und Wärmepumpe an den nächsten Kreislauf.
Bis jedoch die Wärme an die Endnutzer abgegeben werden kann, braucht es noch viel Arbeit, um die Verteilung mittels des Fernwärmenetztes zu realisieren. Im Gebiet «di alt Fabrik» zum Beispiel werden bereits die isolierten Leitungen eingelegt. Dies sind jeweils Doppelrohre, welche einen Zulauf und Rücklauf haben.
Bereits im Herbst/Winter 2026 können die ersten Verbraucher von der Fernwärme profieren.
Mit dem Grossprojekt Energieverbund Wädenswil wird eine sichere, umweltfreundliche Wärmeversorgung für die Zukunft geschaffen.
Am 26. November herrschte im Festzelt auf dem Rietliauparkplatz eine grosse Partystimmung zum offiziellen Baustart des grössten Projekts, das die Stadt Wädenswil je gebaut hat.
Text & Bilder: Ernst Brändli
Stadtrat Jonas Erni freute sich sehr, die vielen zukünftigen Kunden und alle anderen anwesenden Gäste zu einem ganz besonderen Moment begrüssen zu dürfen. Er erwähnte, dass es ein symbolischer Akt sei, der zeigt: «Wir gehen in die Tiefe, im wahrsten Sinn des Wortes. Wir investieren in eine nachhaltige Energiezukunft, die unter unseren Füssen beginnt und über viele Jahrzehnte Wirkung entfalten wird.»
Mit diesem Projekt wird der Zürichsee für Wädenswil eine erneuerbare Energiequelle. Dank moderner Aquathermietechnologie kann seine natürliche Wärme genutzt werden, um Gebäude nachhaltig zu heizen und zu kühlen.
Der Energieverbund Wädenswil ist weit mehr als ein technisches Projekt. Er ist Ausdruck eines Gemeinschaftswerkes – politisch getragen, sorgfältig geplant, partnerschaftlich realisiert und von den Kundinnen und Kunden mit Vertrauen unterstützt.
Mit diesem Projekt wird eine Energieversorgung geschaffen, die effizient, erneuerbar und besonders ist. Wädenswil wird unabhängiger, der CO2-Ausstoss wird nachhaltig reduziert und die langfristigen Versorgungssicherheit wird gewährleistet.
Jonas Erni richtete zum Schluss seiner Rede einen Dank an alle Beteiligten, welche mit ihrem langfristigen Engagement zum Gelingen beigetragen und die strategische Bedeutung dieses Projekts erkannt und unterstützt haben.
Die Stadt Wädenswil ist für dieses Grossprojekt eine Partnerschaft mit dem bekannten Energieversorgungsunternehmen Energie 360° eingegangen, und zusammen wurde der Energieverbund Wädenswil AG gegründet.
Nach den diversen Erläuterungen im Festzelt versammelte sich die ganze Festgemeinde rund um die nebenan liegende Baugrube.
Stadtrat Jonas Erni setzte sich höchstpersönlich in die Kabine einer grossen Bohrmaschine und strahlte richtiggehend, als er diese in Betrieb nahm, um den Bohrstich vorzunehmen. Dieser wurde von den Wädenswiler Tambouren akustisch begleitet und der gleichzeitige Feuerzauber untermalte die grosse Bedeutung dieses Aktes.
Das Prinzip der Seewassernutzung für den Energieverbund Wädenswil besteht aus drei Kreisläufen:
Beim Seewasserkreislauf wird das Wasser mit der von Jonas Erni durchgestochenen Leitung in 20 bis 40 Metern Tiefe mit 4 bis 10 °C gefasst und in die Energiezentrale gepumpt.
Dort gibt das Seewasser über Wärmetauscher Wärmeenergie ab. Das abgekühlte Seewasser wird nach der Wärmeabgabe sauber wieder zurück in den See geleitet.
Im Zwischenkreislauf wird die aus dem Seewasser gewonnene Wärmeenergie mittels Wärmepumpen auf das erforderliche Temperaturniveau gebracht.
Primärkreislauf: In einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert das 75 Grad heisse Wasser im Fernwärmenetz.
Über den Hausanschluss erhalten die an das Fernwärmenetz angeschlossenen Gebäude erneuerbare Wärme zum Heizen und für Warmwasser. Ab der Übergabestation übernimmt der Endkunde die Wärme in sein hausinternes Verteilnetz.
Die Kreisläufe sind jeweils in sich geschlossen und liefern die Energie mittels Wärmetauscher und Wärmepumpe an den nächsten Kreislauf.
Bis jedoch die Wärme an die Endnutzer abgegeben werden kann, braucht es noch viel Arbeit, um die Verteilung mittels des Fernwärmenetztes zu realisieren. Im Gebiet «di alt Fabrik» zum Beispiel werden bereits die isolierten Leitungen eingelegt. Dies sind jeweils Doppelrohre, welche einen Zulauf und Rücklauf haben.
Bereits im Herbst/Winter 2026 können die ersten Verbraucher von der Fernwärme profieren.
Mit dem Grossprojekt Energieverbund Wädenswil wird eine sichere, umweltfreundliche Wärmeversorgung für die Zukunft geschaffen.